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	<title>Praxisartikel zu Teams, Führung &amp; Methoden</title>
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	<description>Systemische Organisationsentwicklung</description>
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	<title>Praxisartikel zu Teams, Führung &amp; Methoden</title>
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		<title>Marketing beginnt beim Bedarf: unser Beitrag im Fieldbook „System schafft Praxis“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[moritzkempf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2026 13:57:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Marketing beginnt beim Bedarf „Nicht alles, was Nachfrage erzeugt, entspricht einem tatsächlichen Bedarf.“ Mit diesem Satz beginnt unser Kapitel „Marketing im Kontext des OSM“ im neuen Fieldbook System schafft Praxis, herausgegeben von Kambiz Poostchi bei OSYS Publishing. Geschrieben habe ich es gemeinsam mit Karoline Mühlburger von Kaleido – Büro für Gestaltung. Sie bringt die Perspektive [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://moritzkempf.de/marketing-beginnt-beim-bedarf/">Marketing beginnt beim Bedarf: unser Beitrag im Fieldbook „System schafft Praxis“</a> erschien zuerst auf <a href="https://moritzkempf.de">Moritz Kempf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Marketing beginnt beim Bedarf</h1>
<p class="uk-text-lead">„Nicht alles, was Nachfrage erzeugt, entspricht einem tatsächlichen Bedarf.“</p>
<p>Mit diesem Satz beginnt unser Kapitel „Marketing im Kontext des OSM“ im neuen Fieldbook <a href="/system-schafft-praxis/"><em>System schafft Praxis</em></a>, herausgegeben von Kambiz Poostchi bei OSYS Publishing. Geschrieben habe ich es gemeinsam mit Karoline Mühlburger von <a href="https://kaleido.cc" target="_blank" rel="noopener">Kaleido – Büro für Gestaltung</a>. Sie bringt die Perspektive der Gestaltung ein, ich die der Organisationsentwicklung. Hier finden Sie eine Zusammenfassung und einen Auszug.</p>
<h2>Die Fragen, die jeder Inhaber kennt</h2>
<p>Wie gewinnen wir neue Kunden? Wie werden wir besser wahrgenommen? Wie heben wir uns vom Wettbewerb ab? Hinter diesen Fragen steht ein verständlicher Wunsch: Wir wollen mit unserem Unternehmen erfolgreich sein. Marketing gibt darauf viele Antworten. Es setzt dabei meist an etwas Bestehendem an: Ein Produkt oder eine Leistung ist da, und es wird nach Wegen gesucht, damit erfolgreich zu sein.</p>
<p>In unserer Arbeit erleben wir seit Jahren, dass das sichtbare Problem oft nur ein Symptom ist. Die entscheidende Frage lautet dann nicht, wie wir das Problem lösen, sondern warum es überhaupt entstanden ist. Genau hier setzt das Open System Model® (OSM) an: Es erweitert den Blick vom sichtbaren Phänomen auf die Zusammenhänge, aus denen es entstanden ist.</p>
<h2>Vom Produkt zum Bedarf</h2>
<p>Das OSM denkt unternehmerisches Handeln vom übergeordneten Ganzen aus. Am Anfang steht der gesellschaftliche Bedarf. Aus ihm leiten sich Sinn und Mission eines Unternehmens ab – und erst daraus sein konkreter Beitrag: Produkte, Leistungen, Kommunikation. Der Weg beginnt also nicht bei einer Website oder einer Kampagne, sondern im Inneren des Unternehmens: mit der Klarheit darüber, warum es existiert und welche Verantwortung daraus folgt.</p>
<p>Marketing wird dadurch nicht überflüssig. Es gewinnt an Wirkkraft. Was sich ändert, ist der Bezugsrahmen:</p>
<table class="uk-table uk-table-divider uk-table-small uk-table-responsive">
<thead>
<tr>
<th>Häufiger Ausgangspunkt im Marketing</th>
<th>Marketing im Kontext des OSM</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Markt</td>
<td>Gesellschaftlicher Bedarf</td>
</tr>
<tr>
<td>Output</td>
<td>Sinn</td>
</tr>
<tr>
<td>Zielgruppe</td>
<td>Menschheit</td>
</tr>
<tr>
<td>Aufmerksamkeit</td>
<td>Resonanz</td>
</tr>
<tr>
<td>Verkauf</td>
<td>Beitrag</td>
</tr>
<tr>
<td>Wettbewerb</td>
<td>Verantwortung</td>
</tr>
<tr>
<td>Kommunikation</td>
<td>Haltung</td>
</tr>
<tr>
<td>Von außen nach innen</td>
<td>Von innen nach außen</td>
</tr>
<tr>
<td>Für den Output Bedarf erzeugen</td>
<td>Aus dem Bedarf sinnvollen Output entwickeln</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Warum mehr Lautstärke nicht reicht</h2>
<p>Kommunikation hat sich radikal verändert: von Fernsehspots und Plakaten über die digitale Ansprache einzelner Zielgruppen bis zur Künstlichen Intelligenz, mit der sich Texte und Bilder in Sekunden produzieren lassen. Die Möglichkeiten, sichtbar zu werden, waren nie so groß – und der Geräuschpegel nie so hoch. Was folgt daraus? Ein Auszug aus unserem Kapitel:</p>
<blockquote>
<p>Die naheliegende Antwort auf diese Entwicklung ist häufig weitere Optimierung: Inhalte werden verkürzt, Formate angepasst, Veröffentlichungszeitpunkte analysiert und Botschaften auf ihre Wirkung hin überprüft. Zuletzt wird mehr in den Marketingsektor investiert. All das sind nachvollziehbare Versuche des Marketings, unter veränderten Bedingungen handlungsfähig zu bleiben. Sie lassen jedoch den wichtigsten Erfolgsfaktor außer Acht: Resonanz. Sie geschieht immer wieder in Begegnungen und ist dafür verantwortlich, wenn Verbundenheit, Attraktivität und Vertrautheit spürbar werden. Ihre Basis ist Authentizität. Was geschieht, wenn wir die derzeitige Situation des Marketings systemisch betrachten? Das OSM lenkt unseren Blick nicht zuerst auf die Frage, wie wir innerhalb eines bestehenden Systems erfolgreicher kommunizieren können. Es lädt uns dazu ein, einen Schritt zurückzutreten und den Ausgangspunkt unseres Handelns zu betrachten.</p>
<p>Aus „Welche Inhalte erzeugen mehr Aufmerksamkeit?“ kann dann die Frage werden: „Was brauchen wir als Gesellschaft um Mangel zu beheben oder Bedarf zu decken?“</p>
<p>Aus „Wie müssen wir kommunizieren, um relevant zu bleiben?“ kann die Frage entstehen: „Worin besteht die tatsächliche Relevanz unseres Handelns für uns alle und auf welcher Mission befinden wir uns?“</p>
<p>Und aus „Wie können wir unsere Wirkung optimieren?“ entsteht vielleicht die Frage: „Stimmt das, was wir nach außen vermitteln, mit dem überein, was wir im Inneren tatsächlich leben?“</p>
<footer>Karoline Mühlburger, Moritz Kempf: Marketing im Kontext des OSM. In: Kambiz Poostchi (Hg.): <cite>System schafft Praxis</cite>. OSYS Publishing 2026, S. 320.</footer>
</blockquote>
<h2>Drei Fälle aus der Praxis</h2>
<h3>„Wir finden zu wenig Servicetechniker.“</h3>
<p>Ein mittelständisches Energieunternehmen suchte Fachkräfte. Der erste Reflex: Recruiting-Kampagne, neue Karriereseite, mehr Benefits. Wir haben diese Frage nicht verworfen, sondern erweitert: Wen braucht das Unternehmen wirklich auf dem Weg zu seiner Vision? Der Blick auf seinen Ursprung – einen Beitrag zu einer ressourcenschonenderen Energieversorgung zu leisten – gab der Stelle eine neue Bedeutung. Statt nur nach der Berufsbezeichnung zu suchen, rückten Kompetenzen in den Mittelpunkt. Das öffnete den Blick für Mechaniker, Elektriker und Quereinsteiger, die das hauseigene Schulungszentrum weiterentwickeln kann. Sozial- und Systemkompetenz wurden zu Auswahlkriterien. Und die Kommunikation konnte erzählen, was im Unternehmen tatsächlich gelebt wird, statt austauschbare Benefits aufzuzählen.</p>
<h3>„Wie gewinnen wir mehr Gäste für unsere Therme?“</h3>
<p>Kampagnen, saisonale Angebote, eine neue Sauna wie beim Wettbewerb – all das kann helfen. Die systemische Frage geht tiefer: Welchen Bedarf erfüllt dieser Ort für Menschen? Erkennt eine Therme etwa, dass ihr Beitrag darin liegt, Entschleunigung möglich zu machen, verändert das zuerst das Miteinander im Team – und mit der Zeit Räume, Angebote und Kultur. Gäste begegnen Mitarbeitenden, die einen echten Grund haben, aufmerksam zu sein. Und neben die Frage „Wie viele neue Gäste gewinnen wir?“ tritt eine zweite: „Warum kommen Menschen wieder?“</p>
<h3>„Die Verpackung soll Kinder stärker ansprechen.“</h3>
<p>Ein Lebensmittelhersteller wollte die Verpackung einer Süßware so gestalten, dass sie im Regal stärker auffällt und Kinder zum Kauf bewegt. Als Gestalter werden wir damit selbst Teil der Wirkung. Die Auseinandersetzung mit dieser Verantwortung führte dazu, den Auftrag nicht wie angefragt anzunehmen – ohne dem Unternehmen vorzuschreiben, welches Produkt es anbieten darf. Systemisch zu arbeiten heißt auch, die eigene Rolle im System zu kennen.</p>
<h2>Drei Prinzipien, die den Blick erweitern</h2>
<ul class="uk-list uk-list-disc">
<li><strong>Zugehörigkeit</strong> unterscheidet Identifikation von echter Verbindung: Menschen erleben sich als wertvollen Teil eines größeren Ganzen – als Mitarbeitende ebenso wie als Kunden. <a href="/zugehoerigkeit/">Mehr zur Zugehörigkeit</a></li>
<li><strong>Ordnung</strong> lenkt den Blick auf Stimmigkeit: Wo Außenwirkung und gelebte Realität zusammenpassen, entsteht Resonanz.</li>
<li><strong>Achtsamkeit</strong> heißt wahrzunehmen, was gerade wirklich ist – und den angestrebten Zustand nicht mit der Gegenwart zu verwechseln. <a href="/potenzialentwicklung/">Mehr zur Achtsamkeit</a></li>
</ul>
<h2>Vielleicht beginnen wir mit anderen Fragen</h2>
<p>Unser Kapitel endet nicht mit einer neuen Antwort, sondern mit Fragen, die sich jedes Unternehmen stellen kann:</p>
<ul class="uk-list uk-list-disc">
<li>Welchem tatsächlichen Bedarf begegnen wir?</li>
<li>Wofür braucht es unser Unternehmen?</li>
<li>Welchen Beitrag können wir für Menschen und Gesellschaft leisten?</li>
<li>Was möchten wir mit unseren Produkten, unserer Kommunikation und unseren Entscheidungen bewirken?</li>
<li>Woran können Menschen erleben, wofür wir wirklich stehen?</li>
</ul>
<p>Es geht also nicht um weniger Marketing, sondern um mehr Bewusstsein für seinen Ausgangspunkt. Ein Werkzeug dafür ist ein Leitbild, das als Orientierungsrahmen für Entscheidungen dient – nicht als Werteliste für die Broschüre. Wie ich dabei vorgehe, lesen Sie unter <a href="/leitbildarbeit/">Leitbildarbeit</a>.</p>
<h2>Das Buch</h2>
<p><strong>System schafft Praxis</strong> – Fieldbook zu Anwendungsfeldern des Open System Model®. Kambiz Poostchi (Hg.), OSYS Publishing, 1. Auflage 2026, 384 Seiten, ISBN 978-3-9503695-5-7, 35 Euro. Bestellung per E-Mail an <a href="mailto:seminare@poostchi.com?subject=Bestellung%20System%20schafft%20Praxis">seminare@poostchi.com</a>. <a href="/system-schafft-praxis/">Mehr zum Buch</a></p>
<p>Sie möchten Ihr Marketing und Ihre Kommunikation von diesem Ausgangspunkt aus neu denken? <a href="/kontakt/">Sprechen wir darüber.</a></p>
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<p class=\"uk-text-lead\">„Nicht alles, was Nachfrage erzeugt, entspricht einem tatsächlichen Bedarf.“</p>

\n

<p>Mit diesem Satz beginnt unser Kapitel „Marketing im Kontext des OSM“ im neuen Fieldbook <a href=\"/system-schafft-praxis/\"><em>System schafft Praxis</em></a>, herausgegeben von Kambiz Poostchi bei OSYS Publishing. Geschrieben habe ich es gemeinsam mit Karoline Mühlburger von <a href=\"https://kaleido.cc\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kaleido – Büro für Gestaltung</a>. Sie bringt die Perspektive der Gestaltung ein, ich die der Organisationsentwicklung. Hier finden Sie eine Zusammenfassung und einen Auszug.</p>

\n

<h2>Die Fragen, die jeder Inhaber kennt</h2>

\n

<p>Wie gewinnen wir neue Kunden? Wie werden wir besser wahrgenommen? Wie heben wir uns vom Wettbewerb ab? Hinter diesen Fragen steht ein verständlicher Wunsch: Wir wollen mit unserem Unternehmen erfolgreich sein. Marketing gibt darauf viele Antworten. Es setzt dabei meist an etwas Bestehendem an: Ein Produkt oder eine Leistung ist da, und es wird nach Wegen gesucht, damit erfolgreich zu sein.</p>

\n

<p>In unserer Arbeit erleben wir seit Jahren, dass das sichtbare Problem oft nur ein Symptom ist. Die entscheidende Frage lautet dann nicht, wie wir das Problem lösen, sondern warum es überhaupt entstanden ist. Genau hier setzt das Open System Model® (OSM) an: Es erweitert den Blick vom sichtbaren Phänomen auf die Zusammenhänge, aus denen es entstanden ist.</p>

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<h2>Vom Produkt zum Bedarf</h2>

\n

<p>Das OSM denkt unternehmerisches Handeln vom übergeordneten Ganzen aus. Am Anfang steht der gesellschaftliche Bedarf. Aus ihm leiten sich Sinn und Mission eines Unternehmens ab – und erst daraus sein konkreter Beitrag: Produkte, Leistungen, Kommunikation. Der Weg beginnt also nicht bei einer Website oder einer Kampagne, sondern im Inneren des Unternehmens: mit der Klarheit darüber, warum es existiert und welche Verantwortung daraus folgt.</p>

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<p>Marketing wird dadurch nicht überflüssig. Es gewinnt an Wirkkraft. Was sich ändert, ist der Bezugsrahmen:</p>

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<table class=\"uk-table uk-table-divider uk-table-small uk-table-responsive\">

<thead>

<tr>

<th>Häufiger Ausgangspunkt im Marketing</th>



<th>Marketing im Kontext des OSM</th>

</tr>

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<tbody>

<tr>

<td>Markt</td>



<td>Gesellschaftlicher Bedarf</td>

</tr>



<tr>

<td>Output</td>



<td>Sinn</td>

</tr>



<tr>

<td>Zielgruppe</td>



<td>Menschheit</td>

</tr>



<tr>

<td>Aufmerksamkeit</td>



<td>Resonanz</td>

</tr>



<tr>

<td>Verkauf</td>



<td>Beitrag</td>

</tr>



<tr>

<td>Wettbewerb</td>



<td>Verantwortung</td>

</tr>



<tr>

<td>Kommunikation</td>



<td>Haltung</td>

</tr>



<tr>

<td>Von außen nach innen</td>



<td>Von innen nach außen</td>

</tr>



<tr>

<td>Für den Output Bedarf erzeugen</td>



<td>Aus dem Bedarf sinnvollen Output entwickeln</td>

</tr>

</tbody>

</table>

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<h2>Warum mehr Lautstärke nicht reicht</h2>

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<p>Kommunikation hat sich radikal verändert: von Fernsehspots und Plakaten über die digitale Ansprache einzelner Zielgruppen bis zur Künstlichen Intelligenz, mit der sich Texte und Bilder in Sekunden produzieren lassen. Die Möglichkeiten, sichtbar zu werden, waren nie so groß – und der Geräuschpegel nie so hoch. Was folgt daraus? Ein Auszug aus unserem Kapitel:</p>

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<blockquote>

<p>Die naheliegende Antwort auf diese Entwicklung ist häufig weitere Optimierung: Inhalte werden verkürzt, Formate angepasst, Veröffentlichungszeitpunkte analysiert und Botschaften auf ihre Wirkung hin überprüft. Zuletzt wird mehr in den Marketingsektor investiert. All das sind nachvollziehbare Versuche des Marketings, unter veränderten Bedingungen handlungsfähig zu bleiben. Sie lassen jedoch den wichtigsten Erfolgsfaktor außer Acht: Resonanz. Sie geschieht immer wieder in Begegnungen und ist dafür verantwortlich, wenn Verbundenheit, Attraktivität und Vertrautheit spürbar werden. Ihre Basis ist Authentizität. Was geschieht, wenn wir die derzeitige Situation des Marketings systemisch betrachten? Das OSM lenkt unseren Blick nicht zuerst auf die Frage, wie wir innerhalb eines bestehenden Systems erfolgreicher kommunizieren können. Es lädt uns dazu ein, einen Schritt zurückzutreten und den Ausgangspunkt unseres Handelns zu betrachten.</p>



<p>Aus „Welche Inhalte erzeugen mehr Aufmerksamkeit?“ kann dann die Frage werden: „Was brauchen wir als Gesellschaft um Mangel zu beheben oder Bedarf zu decken?“</p>



<p>Aus „Wie müssen wir kommunizieren, um relevant zu bleiben?“ kann die Frage entstehen: „Worin besteht die tatsächliche Relevanz unseres Handelns für uns alle und auf welcher Mission befinden wir uns?“</p>



<p>Und aus „Wie können wir unsere Wirkung optimieren?“ entsteht vielleicht die Frage: „Stimmt das, was wir nach außen vermitteln, mit dem überein, was wir im Inneren tatsächlich leben?“</p>



<footer>Karoline Mühlburger, Moritz Kempf: Marketing im Kontext des OSM. In: Kambiz Poostchi (Hg.): <cite>System schafft Praxis</cite>. OSYS Publishing 2026, S. 320.</footer>

</blockquote>

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<h2>Drei Fälle aus der Praxis</h2>

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<h3>„Wir finden zu wenig Servicetechniker.“</h3>

\n

<p>Ein mittelständisches Energieunternehmen suchte Fachkräfte. Der erste Reflex: Recruiting-Kampagne, neue Karriereseite, mehr Benefits. Wir haben diese Frage nicht verworfen, sondern erweitert: Wen braucht das Unternehmen wirklich auf dem Weg zu seiner Vision? Der Blick auf seinen Ursprung – einen Beitrag zu einer ressourcenschonenderen Energieversorgung zu leisten – gab der Stelle eine neue Bedeutung. Statt nur nach der Berufsbezeichnung zu suchen, rückten Kompetenzen in den Mittelpunkt. Das öffnete den Blick für Mechaniker, Elektriker und Quereinsteiger, die das hauseigene Schulungszentrum weiterentwickeln kann. Sozial- und Systemkompetenz wurden zu Auswahlkriterien. Und die Kommunikation konnte erzählen, was im Unternehmen tatsächlich gelebt wird, statt austauschbare Benefits aufzuzählen.</p>

\n

<h3>„Wie gewinnen wir mehr Gäste für unsere Therme?“</h3>

\n

<p>Kampagnen, saisonale Angebote, eine neue Sauna wie beim Wettbewerb – all das kann helfen. Die systemische Frage geht tiefer: Welchen Bedarf erfüllt dieser Ort für Menschen? Erkennt eine Therme etwa, dass ihr Beitrag darin liegt, Entschleunigung möglich zu machen, verändert das zuerst das Miteinander im Team – und mit der Zeit Räume, Angebote und Kultur. Gäste begegnen Mitarbeitenden, die einen echten Grund haben, aufmerksam zu sein. Und neben die Frage „Wie viele neue Gäste gewinnen wir?“ tritt eine zweite: „Warum kommen Menschen wieder?“</p>

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<h3>„Die Verpackung soll Kinder stärker ansprechen.“</h3>

\n

<p>Ein Lebensmittelhersteller wollte die Verpackung einer Süßware so gestalten, dass sie im Regal stärker auffällt und Kinder zum Kauf bewegt. Als Gestalter werden wir damit selbst Teil der Wirkung. Die Auseinandersetzung mit dieser Verantwortung führte dazu, den Auftrag nicht wie angefragt anzunehmen – ohne dem Unternehmen vorzuschreiben, welches Produkt es anbieten darf. Systemisch zu arbeiten heißt auch, die eigene Rolle im System zu kennen.</p>

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<h2>Drei Prinzipien, die den Blick erweitern</h2>

\n

<ul class=\"uk-list uk-list-disc\">

<li><strong>Zugehörigkeit</strong> unterscheidet Identifikation von echter Verbindung: Menschen erleben sich als wertvollen Teil eines größeren Ganzen – als Mitarbeitende ebenso wie als Kunden. <a href=\"/zugehoerigkeit/\">Mehr zur Zugehörigkeit</a></li>



<li><strong>Ordnung</strong> lenkt den Blick auf Stimmigkeit: Wo Außenwirkung und gelebte Realität zusammenpassen, entsteht Resonanz.</li>



<li><strong>Achtsamkeit</strong> heißt wahrzunehmen, was gerade wirklich ist – und den angestrebten Zustand nicht mit der Gegenwart zu verwechseln. <a href=\"/potenzialentwicklung/\">Mehr zur Achtsamkeit</a></li>

</ul>

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<h2>Vielleicht beginnen wir mit anderen Fragen</h2>

\n

<p>Unser Kapitel endet nicht mit einer neuen Antwort, sondern mit Fragen, die sich jedes Unternehmen stellen kann:</p>

\n

<ul class=\"uk-list uk-list-disc\">

<li>Welchem tatsächlichen Bedarf begegnen wir?</li>



<li>Wofür braucht es unser Unternehmen?</li>



<li>Welchen Beitrag können wir für Menschen und Gesellschaft leisten?</li>



<li>Was möchten wir mit unseren Produkten, unserer Kommunikation und unseren Entscheidungen bewirken?</li>



<li>Woran können Menschen erleben, wofür wir wirklich stehen?</li>

</ul>

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<p>Es geht also nicht um weniger Marketing, sondern um mehr Bewusstsein für seinen Ausgangspunkt. Ein Werkzeug dafür ist ein Leitbild, das als Orientierungsrahmen für Entscheidungen dient – nicht als Werteliste für die Broschüre. Wie ich dabei vorgehe, lesen Sie unter <a href=\"/leitbildarbeit/\">Leitbildarbeit</a>.</p>

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<h2>Das Buch</h2>



<p><strong>System schafft Praxis</strong> – Fieldbook zu Anwendungsfeldern des Open System Model®. Kambiz Poostchi (Hg.), OSYS Publishing, 1. Auflage 2026, 384 Seiten, ISBN 978-3-9503695-5-7, 35 Euro. Bestellung per E-Mail an <a href=\"mailto:seminare@poostchi.com?subject=Bestellung%20System%20schafft%20Praxis\">seminare@poostchi.com</a>. <a href=\"/system-schafft-praxis/\">Mehr zum Buch</a></p>



<p>Sie möchten Ihr Marketing und Ihre Kommunikation von diesem Ausgangspunkt aus neu denken? <a href=\"/kontakt/\">Sprechen wir darüber.</a></p>

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		<title>Ideation mit der HTL Dornbirn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[moritzkempf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 14:14:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fallbeispiel]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HTL Dornbirn &#8211; Unternehmertum in der Schule HTL Dornbirn &#8211; Unternehmer-tum in der Schule Mehr als nur Mathe und Maschinen: Wie die HTL Dornbirn den Startup-Spirit züchtet Wer an eine HTL (Höhere Technische Lehranstalt) denkt, hat meistens sofort folgendes Bild im Kopf: rauchende Köpfe über komplexen Konstruktionszeichnungen, endlose Zeilen Programmiercode und der Geruch von Werkstatt. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://moritzkempf.de/htl_dornbirn/">Ideation mit der HTL Dornbirn</a> erschien zuerst auf <a href="https://moritzkempf.de">Moritz Kempf</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>HTL Dornbirn &#8211; Unternehmertum in der Schule</h1>
<h1>
<p>HTL Dornbirn &#8211; Unternehmer-<br />tum in der Schule</p>
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<h2 data-path-to-node="2">Mehr als nur Mathe und Maschinen: Wie die HTL Dornbirn den Startup-Spirit züchtet</h2>
<p data-path-to-node="3">Wer an eine HTL (Höhere Technische Lehranstalt) denkt, hat meistens sofort folgendes Bild im Kopf: rauchende Köpfe über komplexen Konstruktionszeichnungen, endlose Zeilen Programmiercode und der Geruch von Werkstatt. Das ist zwar richtig, aber an der HTL Dornbirn ist das längst nur die halbe Wahrheit.</p>
<p data-path-to-node="4">Während mancherorts noch darüber debattiert wird, ob man Unternehmertum überhaupt an Schulen lehren kann, wird hier eine Brutstätte für die Gründerinnen und Gründer von morgen kultiviert. Es geht nicht mehr nur um die Frage „Wie baue ich das?“, sondern immer öfter um: „Wie verkaufe ich das – und löst es überhaupt ein echtes Problem?“</p>
<p data-path-to-node="5">Kürzlich durfte ich genau diesen Spirit hautnah miterleben, als die Theorie das Klassenzimmer verließ und direkt in das Herz der regionalen Startup-Szene eintauchte.</p>
<h2 data-path-to-node="7">Klassenzimmer-Wechsel: Raus aus der Schule, rein in die Postgarage</h2>
<p data-path-to-node="8">Für einen ganz besonderen Praxis-Check tauschten <b data-path-to-node="8" data-index-in-node="49">24 hochmotivierte Schülerinnen</b> gemeinsam mit ihren Lehrpersonen die gewohnte Schulumgebung gegen echte Startup-Luft: Sie kamen zu <b data-path-to-node="8" data-index-in-node="179">Startup V in die Postgarage nach Dornbirn</b>. Im Auftrag von Startup V durfte ich dort die Moderation übernehmen und das theoretische Wissen mit den Jugendlichen in die Praxis katapultieren.</p>
<p data-path-to-node="9">Das Ziel unseres gemeinsamen <b data-path-to-node="9" data-index-in-node="29">Ideation Workshops</b>? Den kreativen Muskel trainieren und Innovationsprozesse von Grund auf begreifen. Wir haben uns dabei durch die drei Kernphasen eines jeden erfolgreichen Startups gearbeitet:</p>
<ol start="1" data-path-to-node="10">
<li>
<p data-path-to-node="10,0,0"><b data-path-to-node="10,0,0" data-index-in-node="0">Die Ideenfindung:</b> Wie bricht man aus klassischen Denkmustern aus und findet innovative Ansätze für reale Probleme?</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="10,1,0"><b data-path-to-node="10,1,0" data-index-in-node="0">Die Bewertung:</b> Welche Idee ist nur ein netter Einfall und welche hat echtes Marktpotenzial? Hier ging es ans schonungslose, aber konstruktive Aussieben.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="10,2,0"><b data-path-to-node="10,2,0" data-index-in-node="0">Die Vertiefung:</b> Wie schärft man das Profil einer Idee, damit daraus ein tragfähiges Konzept entsteht?</p>
</li>
</ol>
<p data-path-to-node="11">Mir war es extrem wichtig, keine trockene Frontal-Vorlesung zu halten, sondern <b data-path-to-node="11" data-index-in-node="79">die Methode für die Schülerinnen erlebbar zu machen</b>. Und wo ginge das besser als in der inspirierenden Atmosphäre der Postgarage? Zu sehen, mit welcher Dynamik, welchem Fokus und welcher Cleverness die Mädels im Beisein ihrer Lehrkräfte innerhalb kürzester Zeit greifbare Ansätze entwickelt haben, war absolut beeindruckend. Genau so baut man Berührungsängste vor dem Unternehmertum ab!</p>
<h2 data-path-to-node="13">Das Mindset: Eine Schule mit Gründer-DNA</h2>
<p data-path-to-node="14">Dass ein solcher Ausflug und Workshop bei den Schülerinnen der HTL Dornbirn auf so fruchtbaren Boden fällt, ist kein Zufall. Die Schule trägt stolz den Titel <b data-path-to-node="14" data-index-in-node="158">„Zertifizierte Entrepreneurship-Schule“</b> – und das wird hier im Alltag richtig gelebt.</p>
<p data-path-to-node="15">Das erklärte Ziel ist erfrischend pragmatisch: Es müssen nicht sofort alle nach der Matura das nächste millionenschwere Tech-Startup gründen. Vielmehr geht es um das sogenannte <b data-path-to-node="15" data-index-in-node="177">„Entrepreneurial Mindset“</b>.</p>
<blockquote data-path-to-node="16">
<p data-path-to-node="16,0">Es geht darum, jungen Menschen das Rüstzeug zu geben, Probleme proaktiv anzupacken, <i data-path-to-node="16,0" data-index-in-node="84">outside the box</i> zu denken und mutig eigene Ideen auszuprobieren. Eigenschaften, die man als Gründerin absolut braucht – aber eben auch als gefragte Fachkraft in jedem etablierten Unternehmen.</p>
</blockquote>
<h2 data-path-to-node="18">Die perfekte Spielwiese: Vom eigenen Raum zum Ökosystem</h2>
<p data-path-to-node="19">Wenn die Schülerinnen und Schüler nicht gerade externe Innovations-Hubs wie die Postgarage besuchen, bietet auch die schuleigene Infrastruktur in Dornbirn alles, was das Gründerherz begehrt:</p>
<ul data-path-to-node="20">
<li>
<p data-path-to-node="20,0,0"><b data-path-to-node="20,0,0" data-index-in-node="0">Der Entrepreneurshipraum:</b> Per App buchbar und strategisch perfekt aufgeteilt in eine <i data-path-to-node="20,0,0" data-index-in-node="85">Kreativzone</i> mit Whiteboards für das ungezwungene Brainstorming, eine <i data-path-to-node="20,0,0" data-index-in-node="154">Arbeitszone</i> für die harte Konzeption und eine <i data-path-to-node="20,0,0" data-index-in-node="200">Präsentationszone</i> zum Pitchen.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="20,1,0"><b data-path-to-node="20,1,0" data-index-in-node="0">Das MAKERLAB:</b> Mit 3D-Druckern, Lasercuttern und CNC-Fräsen, um aus vagen Skizzen in Rekordzeit physische Prototypen zu bauen.</p>
</li>
</ul>
<p data-path-to-node="21">Dieses interne Ökosystem spiegelt sich auch im Lehrplan wider – besonders im Zweig <b data-path-to-node="21" data-index-in-node="83">Wirtschaftsingenieurwesen (E-Business &amp; Logistik)</b>, wo digitale Geschäftsmodelle von Grund auf kalkuliert, validiert und im Marketing platziert werden. Der Schritt nach draußen zu Institutionen wie Startup V ist da die logische Konsequenz.</p>
<h2 data-path-to-node="23">Mein Fazit: Die Zukunft Vorarlbergs ist kreativ</h2>
<p data-path-to-node="24">Die HTL Dornbirn zeigt gemeinsam mit Initiativen wie <b data-path-to-node="24" data-index-in-node="53">Startup V</b> eindrucksvoll, wie moderne Ausbildung aussehen muss. Sie bricht die Grenzen zwischen purer Technik, Schule und wirtschaftlichem Denken auf.</p>
<p data-path-to-node="25">Die Kooperation in der Postgarage hat einmal mehr gezeigt: Wenn man Jugendlichen die richtige Methode an die Hand gibt, sie aus dem klassischen Schulalltag herausholt und ihnen den Freiraum schenkt, einfach mal zu machen, entstehen großartige Dinge. Um den Gründergeist im Land müssen wir uns definitiv keine Sorgen machen!</p>
</div>
</div>
</div>
<div>Weitere Beiträge</div>
<ul>
<li>
<div>Bedürfnis Nr.1 &#8211; Zugehörigkeit</div>
<p>18.10.2024</p>
<p><a href="/zugehoerigkeit/"></a></p>
</li>
<li>
<div>Vorsicht Potenzialfalle</div>
<p>23.09.2024</p>
<p><a href="/potenzialentwicklung/"></a></p>
</li>
</ul>
<p><span id="more-3658"></span><br />
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<h2 data-path-to-node=\"2\">Mehr als nur Mathe und Maschinen: Wie die HTL Dornbirn den Startup-Spirit z\u00fcchtet<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"3\">Wer an eine HTL (H\u00f6here Technische Lehranstalt) denkt, hat meistens sofort folgendes Bild im Kopf: rauchende K\u00f6pfe \u00fcber komplexen Konstruktionszeichnungen, endlose Zeilen Programmiercode und der Geruch von Werkstatt. Das ist zwar richtig, aber an der HTL Dornbirn ist das l\u00e4ngst nur die halbe Wahrheit.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"4\">W\u00e4hrend mancherorts noch dar\u00fcber debattiert wird, ob man Unternehmertum \u00fcberhaupt an Schulen lehren kann, wird hier eine Brutst\u00e4tte f\u00fcr die Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder von morgen kultiviert. Es geht nicht mehr nur um die Frage \u201eWie baue ich das?\u201c, sondern immer \u00f6fter um: \u201eWie verkaufe ich das \u2013 und l\u00f6st es \u00fcberhaupt ein echtes Problem?\u201c<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"5\">K\u00fcrzlich durfte ich genau diesen Spirit hautnah miterleben, als die Theorie das Klassenzimmer verlie\u00df und direkt in das Herz der regionalen Startup-Szene eintauchte.<\/p>\n

<h2 data-path-to-node=\"7\">Klassenzimmer-Wechsel: Raus aus der Schule, rein in die Postgarage<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"8\">F\u00fcr einen ganz besonderen Praxis-Check tauschten <b data-path-to-node=\"8\" data-index-in-node=\"49\">24 hochmotivierte Sch\u00fclerinnen<\/b> gemeinsam mit ihren Lehrpersonen die gewohnte Schulumgebung gegen echte Startup-Luft: Sie kamen zu <b data-path-to-node=\"8\" data-index-in-node=\"179\">Startup V in die Postgarage nach Dornbirn<\/b>. Im Auftrag von Startup V durfte ich dort die Moderation \u00fcbernehmen und das theoretische Wissen mit den Jugendlichen in die Praxis katapultieren.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"9\">Das Ziel unseres gemeinsamen <b data-path-to-node=\"9\" data-index-in-node=\"29\">Ideation Workshops<\/b>? Den kreativen Muskel trainieren und Innovationsprozesse von Grund auf begreifen. Wir haben uns dabei durch die drei Kernphasen eines jeden erfolgreichen Startups gearbeitet:<\/p>\n

<ol start=\"1\" data-path-to-node=\"10\">\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"10,0,0\"><b data-path-to-node=\"10,0,0\" data-index-in-node=\"0\">Die Ideenfindung:<\/b> Wie bricht man aus klassischen Denkmustern aus und findet innovative Ans\u00e4tze f\u00fcr reale Probleme?<\/p>\n<\/li>\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"10,1,0\"><b data-path-to-node=\"10,1,0\" data-index-in-node=\"0\">Die Bewertung:<\/b> Welche Idee ist nur ein netter Einfall und welche hat echtes Marktpotenzial? Hier ging es ans schonungslose, aber konstruktive Aussieben.<\/p>\n<\/li>\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"10,2,0\"><b data-path-to-node=\"10,2,0\" data-index-in-node=\"0\">Die Vertiefung:<\/b> Wie sch\u00e4rft man das Profil einer Idee, damit daraus ein tragf\u00e4higes Konzept entsteht?<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n

<p data-path-to-node=\"11\">Mir war es extrem wichtig, keine trockene Frontal-Vorlesung zu halten, sondern <b data-path-to-node=\"11\" data-index-in-node=\"79\">die Methode f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen erlebbar zu machen<\/b>. Und wo ginge das besser als in der inspirierenden Atmosph\u00e4re der Postgarage? Zu sehen, mit welcher Dynamik, welchem Fokus und welcher Cleverness die M\u00e4dels im Beisein ihrer Lehrkr\u00e4fte innerhalb k\u00fcrzester Zeit greifbare Ans\u00e4tze entwickelt haben, war absolut beeindruckend. Genau so baut man Ber\u00fchrungs\u00e4ngste vor dem Unternehmertum ab!<\/p>\n

<h2 data-path-to-node=\"13\">Das Mindset: Eine Schule mit Gr\u00fcnder-DNA<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"14\">Dass ein solcher Ausflug und Workshop bei den Sch\u00fclerinnen der HTL Dornbirn auf so fruchtbaren Boden f\u00e4llt, ist kein Zufall. Die Schule tr\u00e4gt stolz den Titel <b data-path-to-node=\"14\" data-index-in-node=\"158\">\u201eZertifizierte Entrepreneurship-Schule\u201c<\/b> \u2013 und das wird hier im Alltag richtig gelebt.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"15\">Das erkl\u00e4rte Ziel ist erfrischend pragmatisch: Es m\u00fcssen nicht sofort alle nach der Matura das n\u00e4chste millionenschwere Tech-Startup gr\u00fcnden. Vielmehr geht es um das sogenannte <b data-path-to-node=\"15\" data-index-in-node=\"177\">\u201eEntrepreneurial Mindset\u201c<\/b>.<\/p>\n

<blockquote data-path-to-node=\"16\">\n

<p data-path-to-node=\"16,0\">Es geht darum, jungen Menschen das R\u00fcstzeug zu geben, Probleme proaktiv anzupacken, <i data-path-to-node=\"16,0\" data-index-in-node=\"84\">outside the box<\/i> zu denken und mutig eigene Ideen auszuprobieren. Eigenschaften, die man als Gr\u00fcnderin absolut braucht \u2013 aber eben auch als gefragte Fachkraft in jedem etablierten Unternehmen.<\/p>\n<\/blockquote>\n

<h2 data-path-to-node=\"18\">Die perfekte Spielwiese: Vom eigenen Raum zum \u00d6kosystem<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"19\">Wenn die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nicht gerade externe Innovations-Hubs wie die Postgarage besuchen, bietet auch die schuleigene Infrastruktur in Dornbirn alles, was das Gr\u00fcnderherz begehrt:<\/p>\n

<ul data-path-to-node=\"20\">\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"20,0,0\"><b data-path-to-node=\"20,0,0\" data-index-in-node=\"0\">Der Entrepreneurshipraum:<\/b> Per App buchbar und strategisch perfekt aufgeteilt in eine <i data-path-to-node=\"20,0,0\" data-index-in-node=\"85\">Kreativzone<\/i> mit Whiteboards f\u00fcr das ungezwungene Brainstorming, eine <i data-path-to-node=\"20,0,0\" data-index-in-node=\"154\">Arbeitszone<\/i> f\u00fcr die harte Konzeption und eine <i data-path-to-node=\"20,0,0\" data-index-in-node=\"200\">Pr\u00e4sentationszone<\/i> zum Pitchen.<\/p>\n<\/li>\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"20,1,0\"><b data-path-to-node=\"20,1,0\" data-index-in-node=\"0\">Das MAKERLAB:<\/b> Mit 3D-Druckern, Lasercuttern und CNC-Fr\u00e4sen, um aus vagen Skizzen in Rekordzeit physische Prototypen zu bauen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n

<p data-path-to-node=\"21\">Dieses interne \u00d6kosystem spiegelt sich auch im Lehrplan wider \u2013 besonders im Zweig <b data-path-to-node=\"21\" data-index-in-node=\"83\">Wirtschaftsingenieurwesen (E-Business &amp; Logistik)<\/b>, wo digitale Gesch\u00e4ftsmodelle von Grund auf kalkuliert, validiert und im Marketing platziert werden. Der Schritt nach drau\u00dfen zu Institutionen wie Startup V ist da die logische Konsequenz.<\/p>\n

<h2 data-path-to-node=\"23\">Mein Fazit: Die Zukunft Vorarlbergs ist kreativ<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"24\">Die HTL Dornbirn zeigt gemeinsam mit Initiativen wie <b data-path-to-node=\"24\" data-index-in-node=\"53\">Startup V<\/b> eindrucksvoll, wie moderne Ausbildung aussehen muss. Sie bricht die Grenzen zwischen purer Technik, Schule und wirtschaftlichem Denken auf.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"25\">Die Kooperation in der Postgarage hat einmal mehr gezeigt: Wenn man Jugendlichen die richtige Methode an die Hand gibt, sie aus dem klassischen Schulalltag herausholt und ihnen den Freiraum schenkt, einfach mal zu machen, entstehen gro\u00dfartige Dinge. Um den Gr\u00fcndergeist im Land m\u00fcssen wir uns definitiv keine Sorgen machen!<\/p>\n<\/div>\n<\/div>","margin":"xlarge","maxwidth":"2xlarge"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky":"section","position_sticky_breakpoint":"m","position_sticky_offset":"100px","width_medium":"1-4"},"children":[{"type":"headline","props":{"block_align":"center","content":"Weitere Beitr\u00e4ge","margin":"medium","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","title_element":"div","title_style":"h2"}},{"type":"grid","props":{"block_align":"center","content_column_breakpoint":"m","filter_align":"left","filter_all":true,"filter_grid_breakpoint":"m","filter_grid_width":"auto","filter_position":"top","filter_style":"tab","grid_default":"1","grid_medium":"1","grid_small":"3","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","item_animation":true,"link_style":"default","link_target":false,"link_text":"","margin":"default","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","meta_align":"above-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","show_content":true,"show_image":true,"show_link":true,"show_meta":true,"show_title":true,"text_align":"left","title_align":"top","title_element":"div","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"heading","title_link":true,"title_margin":"small","title_style":"h4"},"children":[{"type":"grid_item","props":{"link":"zugehoerigkeit\/","meta":"18.10.2024","title":"Bed\u00fcrfnis Nr.1 - Zugeh\u00f6rigkeit"}},{"type":"grid_item","props":{"link":"potenzialentwicklung\/","meta":"23.09.2024","title":"Vorsicht Potenzialfalle"}}]}]}]}],"name":"Post"}],"version":"4.4.5"} --></p>
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		<title>Podcast &#8211; LEGO® SERIOUS PLAY®</title>
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		<dc:creator><![CDATA[moritzkempf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 20:23:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erkenntnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Podcast &#8211; LEGO® SERIOUS PLAY® Auf Spotify: Auf Soundcloud: Weitere Beiträge Podcast &#8211; Moderation 18.11.2024 Der Know-Why-Transfer 23.10.2024 Newsletter mit Mehrwert Hier anmelden!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Podcast &#8211; <span>LEGO® SERIOUS PLAY®</span></h1>
<div>
<p>Auf Spotify:</p>
<p><iframe title="Spotify Embed: LEGO® Serious Play® – Spielerisch ernsthafte Prozesse voranbringen" style="border-radius: 12px" width="100%" height="152" frameborder="0" allowfullscreen allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy" src="https://open.spotify.com/embed/episode/4bhaGETDt6LWyVOwSGZYSf?si=c006c11db5794ecd&#038;utm_source=oembed"></iframe></p>
<p>Auf Soundcloud:</p>
<p><iframe title="Lego Serious Play by Moritz Kempf" width="500" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F2205175379&#038;show_artwork=true&#038;maxheight=750&#038;maxwidth=500"></iframe></p>
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<div>Weitere Beiträge</div>
<ul>
<li>
<div>Podcast &#8211; Moderation</div>
<p>18.11.2024</p>
<p><a href="/podcast_moderation/"></a></p>
</li>
<li>
<div>Der Know-Why-Transfer</div>
<p>23.10.2024</p>
<p><a href="/der-know-why-transfer/"></a></p>
</li>
<li>
<div>Newsletter mit Mehrwert</div>
<p><a href="https://mailchi.mp/e7700bd375c2/dialog2025">Hier anmelden!</a></p>
</li>
</ul>
<p><span id="more-3096"></span><br />
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<p>Auf Spotify:<\/p>\n

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<p>Auf Soundcloud:<\/p>\n

<p>https:\/\/soundcloud.com\/moritzkempf\/lego-serious-play?si=8e63d28a46ef4c8d98a687e4f38a05f6&amp;utm_source=clipboard&amp;utm_medium=text&amp;utm_campaign=social_sharing<\/p>","margin":"xlarge","maxwidth":"2xlarge"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky":"section","position_sticky_breakpoint":"m","position_sticky_offset":"100px","width_medium":"1-4"},"children":[{"type":"headline","props":{"block_align":"center","content":"Weitere Beitr\u00e4ge","margin":"medium","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","title_element":"div","title_style":"h2"}},{"type":"grid","props":{"block_align":"center","content_column_breakpoint":"m","filter_align":"left","filter_all":true,"filter_grid_breakpoint":"m","filter_grid_width":"auto","filter_position":"top","filter_style":"tab","grid_default":"1","grid_medium":"1","grid_small":"3","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","item_animation":true,"link_style":"default","link_target":false,"link_text":"","margin":"default","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","meta_align":"above-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","show_content":true,"show_image":true,"show_link":true,"show_meta":true,"show_title":true,"text_align":"left","title_align":"top","title_element":"div","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"heading","title_link":true,"title_margin":"small","title_style":"h4"},"children":[{"type":"grid_item","props":{"link":"podcast_moderation\/","meta":"18.11.2024","title":"Podcast - Moderation"}},{"type":"grid_item","props":{"link":"der-know-why-transfer\/","meta":"23.10.2024","title":"Der Know-Why-Transfer"}},{"type":"grid_item","props":{"icon":"mail","link":"https:\/\/mailchi.mp\/e7700bd375c2\/dialog2025","link_text":"Hier anmelden!","title":"Newsletter mit Mehrwert"}}]}]}]}],"name":"Post"}],"version":"4.4.5"} --></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://moritzkempf.de/podcast-lego-serious-play/">Podcast &#8211; LEGO® SERIOUS PLAY®</a> erschien zuerst auf <a href="https://moritzkempf.de">Moritz Kempf</a>.</p>
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		<title>LEGO SERIOUS PLAY – Case Study</title>
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		<dc:creator><![CDATA[moritzkempf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Nov 2025 13:15:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>LEGO® SERIOUS PLAY® im Einsatz Die WISTO Dornbirn beauftragte Gregor Kreuzer und mich im Rahmen eines Interreg-Projekts gemeinsam mit Partnern aus Sigmaringen. Ziel war es, eine wirkungsvolle Idee zu entwickeln, wie Unternehmen in Vorarlberg künftig besser in ihrer Social-Media-Kommunikation im Bereich Recruiting und Employer Branding unterstützt werden können. Viele Unternehmen verfügen zwar über hochwertige Inhalte, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://moritzkempf.de/legoseriousplay_einsatz/">LEGO SERIOUS PLAY – Case Study</a> erschien zuerst auf <a href="https://moritzkempf.de">Moritz Kempf</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>
<p>LEGO® SERIOUS PLAY®</p>
<p>im Einsatz</p>
</h1>
<div>
<h3><span>D</span>ie WISTO Dornbirn beauftragte Gregor Kreuzer und mich im Rahmen eines Interreg-Projekts gemeinsam mit Partnern aus Sigmaringen. <br />Ziel war es, eine wirkungsvolle Idee zu entwickeln, wie Unternehmen in Vorarlberg künftig besser in ihrer Social-Media-Kommunikation im Bereich Recruiting und Employer Branding unterstützt werden können.</h3>
<p>Viele Unternehmen verfügen zwar über hochwertige Inhalte, ihnen fehlt jedoch eine klare Struktur, Orientierung und Sicherheit im Umgang mit Social Media.<br />Hier setzte das Projektteam an, die Methode <span>LEGO® SERIOUS PLAY® half beim Verständnis und unterstützte einen wichtigen Prozessabschnitt</span>.</p>
<p><iframe title="Prototyping mit der LEGO® SERIOUS PLAY® Methode" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/onT7_y37t5U?feature=oembed&#038;enablejsapi=1" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Zielsetzung</h3>
<ol>
<li>
<p>Unternehmen befähigen, einfach und konsistent Social-Media-Content für Recruiting &amp; Employer Branding zu erstellen</p>
</li>
<li>
<p>Studierende als glaubwürdige Multiplikatoren einbinden</p>
</li>
<li>
<p>Ein praxistaugliches System schaffen, das nachhaltig genutzt werden kann</p>
</li>
<li>
<p>Sicherheit &amp; Qualität gewährleisten, sodass Unternehmen mutig kommunizieren können</p>
</li>
</ol>
<h3>Das Konzept</h3>
<p>Aus dem Prozess entstand ein wirkungsvolles, mehrstufiges System, das Unternehmen klare Orientierung gibt und gleichzeitig Raum für Kreativität bietet.</p>
<h4><strong>1) Netzwerk – „Alles beginnt im Miteinander“</strong></h4>
<p>Das Fundament ist ein lebendiges Netzwerk aus Unternehmen, Partnern und Studierenden.<br />Die Visualisierung zeigte:</p>
<ul>
<li>Zusammenhalt</li>
<li>Austausch</li>
<li>Verzahnung (Zahnräder)</li>
<li>Eine positive Atmosphäre, in der Neues entstehen kann</li>
</ul>
<h4><strong>2) Content-Container – „Schatzkisten mit Potenzial“</strong></h4>
<p>Die Inhalte selbst wurden als bunte Schatzkisten dargestellt. Sie repräsentieren Formate wie:</p>
<ul>
<li>Videos</li>
<li>Bilder</li>
<li>Texte</li>
<li>Erfahrungsberichte<br />Wichtig: Der Content sollte möglichst realitätsnah sein – echte Situationen statt Hochglanz-Imagefilme.</li>
</ul>
<p><strong>Besonderheit:</strong><br />Neben Unternehmensbeiträgen können auch Studierende Inhalte liefern, z. B. Berichte aus Praktika oder Projektarbeiten mit regionalen Firmen.</p>
<h4>3) Leitfaden – „Ein roter Faden zur Orientierung“</h4>
<p>Damit Unternehmen wissen, wie sie relevanten Content erstellen, wurde ein praxisnaher Leitfaden entwickelt.<br />Er beantwortet zentrale Fragen:</p>
<ul>
<li>Was gehört in gute Employer-Branding-Beiträge?</li>
<li>Welche Formate funktionieren?</li>
<li>Welche Themen sind besonders wirksam?</li>
</ul>
<p>So erhalten auch unerfahrene Teams Orientierung und Sicherheit.</p>
<h4>4) Qualitätsnetz – „Sicherheit für Unternehmen“</h4>
<p>Ein zentrales Element des Konzepts ist ein <strong>Qualitätssicherungs- und Feedback-Prozess</strong>.<br />Die Idee:<br />Bevor Inhalte veröffentlicht werden, werden sie gemeinsam geprüft.</p>
<p>Nutzen:</p>
<ul>
<li>Sicherheit für Unternehmen</li>
<li>Wahrung des Projekt-Niveaus</li>
<li>Vorbeugung von Fehlkommunikation<br />Das Netz fungiert als Vertrauensbasis – Unternehmen können ausprobieren, ohne Angst vor negativen Folgen.</li>
</ul>
<h4>5) Ausspielung &amp; Reichweite – „Raus in die Welt“</h4>
<p>Die fertigen Inhalte werden an definierte Zielgruppen ausgespielt – vor allem Studierende, um begehrte Fachkräfte in die Region zu holen.<br />Alle Content-Bausteine greifen ineinander, entwickeln Sichtbarkeit und erzeugen Wirkung.</p>
<h3>Ergebnisse</h3>
<p>Das Konzept wurde gemeinsam mit den beteiligten Unternehmen erfolgreich entwickelt und getestet.<br />Der modulare Ansatz bietet folgende Mehrwerte:</p>
<ul>
<li>Struktur &amp; Orientierung</li>
<li>Content-Produktion wird erleichtert</li>
<li>Studierende werden sichtbar eingebunden</li>
<li>Qualität &amp; Sicherheit durch Review-Prozess</li>
<li>Stärkung regionaler Arbeitgebermarken</li>
<li>Erhöhte Attraktivität Vorarlbergs für Fachkräfte</li>
</ul>
<p>Das Projekt mündete in einem klaren, anwendbaren System, das Unternehmen nicht nur befähigt, sondern auch motiviert, aktiv zu kommunizieren.</p>
<p><strong>Finales Ergebnis:</strong><br />Ein praxistaugliches Social-Media-Modell, das</p>
<ul>
<li>echten Nutzen schafft,</li>
<li>Unternehmen stärkt,</li>
<li>und die Fachkräftegewinnung in Vorarlberg unterstützt.</li>
</ul>
</div>
<div>Weitere Beiträge</div>
<ul>
<li>
<div>Podcast – LEGO SERIOUS PLAY</div>
<p>18.11.2024</p>
<p><a href="/podcasts/"></a></p>
</li>
<li>
<div>Was ist LEGO SERIOUS PLAY?</div>
<p>23.11.2024</p>
<p><a href="/lego-serious-play/"></a></p>
</li>
<li>
<p><img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/add177f3-f98f-489f-9749-bbcb0d402395-3141fdfb.png" alt=""></p>
<div>Interesse geweckt?</div>
<p><a href="/kontakt/">Einfach melden</a></p>
</li>
</ul>
<p><span id="more-3076"></span><br />
<!-- {"type":"layout","children":[{"type":"section","props":{"animation":"fade","header_transparent":true,"header_transparent_noplaceholder":false,"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/Workshopbilder_Vision_10-scaled.jpg","image_effect":"parallax","image_loading":true,"image_parallax_bgy":"40vh","image_position":"top-center","image_size":"cover","image_width":"2560","media_overlay":"rgba(0, 0, 0, 0.75)","media_overlay_parallax_opacity":"0,1","padding":"xlarge","padding_remove_horizontal":false,"padding_remove_top":false,"style":"default","text_color":"light","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"","width":""},"children":[{"type":"row","props":{"margin":"medium","margin_remove_bottom":false,"margin_remove_top":false,"width":"small","width_expand":"left"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","vertical_align":"middle"},"children":[{"type":"headline","props":{"animation":"none","content":"

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<h3><span>D<\/span>ie WISTO Dornbirn beauftragte Gregor Kreuzer und mich im Rahmen eines Interreg-Projekts gemeinsam mit Partnern aus Sigmaringen. <br \/>Ziel war es, eine wirkungsvolle Idee zu entwickeln, wie Unternehmen in Vorarlberg k\u00fcnftig besser in ihrer Social-Media-Kommunikation im Bereich Recruiting und Employer Branding unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen.<\/h3>\n

<p>Viele Unternehmen verf\u00fcgen zwar \u00fcber hochwertige Inhalte, ihnen fehlt jedoch eine klare Struktur, Orientierung und Sicherheit im Umgang mit Social Media.<br \/>Hier setzte das Projektteam an, die Methode <span>LEGO\u00ae SERIOUS PLAY\u00ae half beim Verst\u00e4ndnis und unterst\u00fctzte einen wichtigen Prozessabschnitt<\/span>.<\/p>\n

<p>https:\/\/youtu.be\/onT7_y37t5U<\/p>\n

<h3>Zielsetzung<\/h3>\n

<ol>\n

<li>\n

<p>Unternehmen bef\u00e4higen, einfach und konsistent Social-Media-Content f\u00fcr Recruiting &amp; Employer Branding zu erstellen<\/p>\n<\/li>\n

<li>\n

<p>Studierende als glaubw\u00fcrdige Multiplikatoren einbinden<\/p>\n<\/li>\n

<li>\n

<p>Ein praxistaugliches System schaffen, das nachhaltig genutzt werden kann<\/p>\n<\/li>\n

<li>\n

<p>Sicherheit &amp; Qualit\u00e4t gew\u00e4hrleisten, sodass Unternehmen mutig kommunizieren k\u00f6nnen<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n

<h3>Das Konzept<\/h3>\n

<p>Aus dem Prozess entstand ein wirkungsvolles, mehrstufiges System, das Unternehmen klare Orientierung gibt und gleichzeitig Raum f\u00fcr Kreativit\u00e4t bietet.<\/p>\n

<h4><strong>1) Netzwerk \u2013 \u201eAlles beginnt im Miteinander\u201c<\/strong><\/h4>\n

<p>Das Fundament ist ein lebendiges Netzwerk aus Unternehmen, Partnern und Studierenden.<br \/>Die Visualisierung zeigte:<\/p>\n

<ul>\n

<li>Zusammenhalt<\/li>\n

<li>Austausch<\/li>\n

<li>Verzahnung (Zahnr\u00e4der)<\/li>\n

<li>Eine positive Atmosph\u00e4re, in der Neues entstehen kann<\/li>\n<\/ul>\n

<h4><strong>2) Content-Container \u2013 \u201eSchatzkisten mit Potenzial\u201c<\/strong><\/h4>\n

<p>Die Inhalte selbst wurden als bunte Schatzkisten dargestellt. Sie repr\u00e4sentieren Formate wie:<\/p>\n

<ul>\n

<li>Videos<\/li>\n

<li>Bilder<\/li>\n

<li>Texte<\/li>\n

<li>Erfahrungsberichte<br \/>Wichtig: Der Content sollte m\u00f6glichst realit\u00e4tsnah sein \u2013 echte Situationen statt Hochglanz-Imagefilme.<\/li>\n<\/ul>\n

<p><strong>Besonderheit:<\/strong><br \/>Neben Unternehmensbeitr\u00e4gen k\u00f6nnen auch Studierende Inhalte liefern, z. B. Berichte aus Praktika oder Projektarbeiten mit regionalen Firmen.<\/p>\n

<h4>3) Leitfaden \u2013 \u201eEin roter Faden zur Orientierung\u201c<\/h4>\n

<p>Damit Unternehmen wissen, wie sie relevanten Content erstellen, wurde ein praxisnaher Leitfaden entwickelt.<br \/>Er beantwortet zentrale Fragen:<\/p>\n

<ul>\n

<li>Was geh\u00f6rt in gute Employer-Branding-Beitr\u00e4ge?<\/li>\n

<li>Welche Formate funktionieren?<\/li>\n

<li>Welche Themen sind besonders wirksam?<\/li>\n<\/ul>\n

<p>So erhalten auch unerfahrene Teams Orientierung und Sicherheit.<\/p>\n

<h4>4) Qualit\u00e4tsnetz \u2013 \u201eSicherheit f\u00fcr Unternehmen\u201c<\/h4>\n

<p>Ein zentrales Element des Konzepts ist ein <strong>Qualit\u00e4tssicherungs- und Feedback-Prozess<\/strong>.<br \/>Die Idee:<br \/>Bevor Inhalte ver\u00f6ffentlicht werden, werden sie gemeinsam gepr\u00fcft.<\/p>\n

<p>Nutzen:<\/p>\n

<ul>\n

<li>Sicherheit f\u00fcr Unternehmen<\/li>\n

<li>Wahrung des Projekt-Niveaus<\/li>\n

<li>Vorbeugung von Fehlkommunikation<br \/>Das Netz fungiert als Vertrauensbasis \u2013 Unternehmen k\u00f6nnen ausprobieren, ohne Angst vor negativen Folgen.<\/li>\n<\/ul>\n

<h4>5) Ausspielung &amp; Reichweite \u2013 \u201eRaus in die Welt\u201c<\/h4>\n

<p>Die fertigen Inhalte werden an definierte Zielgruppen ausgespielt \u2013 vor allem Studierende, um begehrte Fachkr\u00e4fte in die Region zu holen.<br \/>Alle Content-Bausteine greifen ineinander, entwickeln Sichtbarkeit und erzeugen Wirkung.<\/p>\n

<h3>Ergebnisse<\/h3>\n

<p>Das Konzept wurde gemeinsam mit den beteiligten Unternehmen erfolgreich entwickelt und getestet.<br \/>Der modulare Ansatz bietet folgende Mehrwerte:<\/p>\n

<ul>\n

<li>Struktur &amp; Orientierung<\/li>\n

<li>Content-Produktion wird erleichtert<\/li>\n

<li>Studierende werden sichtbar eingebunden<\/li>\n

<li>Qualit\u00e4t &amp; Sicherheit durch Review-Prozess<\/li>\n

<li>St\u00e4rkung regionaler Arbeitgebermarken<\/li>\n

<li>Erh\u00f6hte Attraktivit\u00e4t Vorarlbergs f\u00fcr Fachkr\u00e4fte<\/li>\n<\/ul>\n

<p>Das Projekt m\u00fcndete in einem klaren, anwendbaren System, das Unternehmen nicht nur bef\u00e4higt, sondern auch motiviert, aktiv zu kommunizieren.<\/p>\n

<p><strong>Finales Ergebnis:<\/strong><br \/>Ein praxistaugliches Social-Media-Modell, das<\/p>\n

<ul>\n

<li>echten Nutzen schafft,<\/li>\n

<li>Unternehmen st\u00e4rkt,<\/li>\n

<li>und die Fachkr\u00e4ftegewinnung in Vorarlberg unterst\u00fctzt.<\/li>\n<\/ul>\n

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		<item>
		<title>Podcast &#8211; Die Core Story</title>
		<link>https://moritzkempf.de/podcast-die-core-story/</link>
					<comments>https://moritzkempf.de/podcast-die-core-story/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[moritzkempf]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 06:45:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://moritzkempf.de/?p=2997</guid>

					<description><![CDATA[<p>Podcast &#8211; Die Core Story Auf Spotify: Auf Soundcloud: Moritz Kempf · Die Core Story Weitere Beiträge Podcast &#8211; Art of Hosting 09.09.2025 Podcast &#8211; Der Dialog 17.05.2025 Newsletter mit Mehrwert Hier anmelden!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Podcast &#8211; Die Core Story</h1>
<div>
<p>Auf Spotify:</p>
<p><iframe width="100%" height="352" style="border-radius: 12px;" data-testid="embed-iframe" src="https://open.spotify.com/embed/episode/1ss5Py5afiojx8nHFXV0eh?utm_source=generator" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy"></iframe></p>
</p>
<p>Auf Soundcloud:</p>
<p><iframe width="100%" height="500" scrolling="no" frameborder="no" allow="autoplay" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=https%3A//api.soundcloud.com/tracks/2161440222&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true&amp;visual=true"></iframe></p>
<div style="font-size: 10px; color: #cccccc; line-break: anywhere; word-break: normal; overflow: hidden; white-space: nowrap; text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif; font-weight: 100;"><a href="https://soundcloud.com/moritzkempf" title="Moritz Kempf" target="_blank" style="color: #cccccc; text-decoration: none;" rel="noopener">Moritz Kempf</a> · <a href="https://soundcloud.com/moritzkempf/ad2608b2-ef25-495a-af6f-785dc237d2e4" title="Die Core Story" target="_blank" style="color: #cccccc; text-decoration: none;" rel="noopener">Die Core Story</a></div>
</div>
<div>Weitere Beiträge</div>
<ul>
<li>
<div>Podcast &#8211; Art of Hosting</div>
<p>09.09.2025</p>
<p><a href="/podcast-art-of-hosting/"></a></p>
</li>
<li>
<div>Podcast &#8211; Der Dialog</div>
<p>17.05.2025</p>
<p><a href="/podcastdialog/"></a></p>
</li>
<li>
<div>Newsletter mit Mehrwert</div>
<p><a href="https://mailchi.mp/e7700bd375c2/dialog2025">Hier anmelden!</a></p>
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</ul>
<p><span id="more-2997"></span><br />
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<p>Auf Spotify:<\/p>\n

<p><iframe width=\"100%\" height=\"352\" style=\"border-radius: 12px;\" data-testid=\"embed-iframe\" src=\"https:\/\/open.spotify.com\/embed\/episode\/1ss5Py5afiojx8nHFXV0eh?utm_source=generator\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture\" loading=\"lazy\"><\/iframe><\/p>\n

<p><\/p>\n

<p>Auf Soundcloud:<\/p>\n

<p><iframe width=\"100%\" height=\"500\" scrolling=\"no\" frameborder=\"no\" allow=\"autoplay\" src=\"https:\/\/w.soundcloud.com\/player\/?url=https%3A\/\/api.soundcloud.com\/tracks\/2161440222&amp;color=%23ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&amp;show_teaser=true&amp;visual=true\"><\/iframe><\/p>\n

<div style=\"font-size: 10px; color: #cccccc; line-break: anywhere; word-break: normal; overflow: hidden; white-space: nowrap; text-overflow: ellipsis; font-family: Interstate,Lucida Grande,Lucida Sans Unicode,Lucida Sans,Garuda,Verdana,Tahoma,sans-serif; font-weight: 100;\"><a href=\"https:\/\/soundcloud.com\/moritzkempf\" title=\"Moritz Kempf\" target=\"_blank\" style=\"color: #cccccc; text-decoration: none;\" rel=\"noopener\">Moritz Kempf<\/a> \u00b7 <a href=\"https:\/\/soundcloud.com\/moritzkempf\/ad2608b2-ef25-495a-af6f-785dc237d2e4\" title=\"Die Core Story\" target=\"_blank\" style=\"color: #cccccc; text-decoration: none;\" rel=\"noopener\">Die Core Story<\/a><\/div>","margin":"xlarge","maxwidth":"2xlarge"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky":"section","position_sticky_breakpoint":"m","position_sticky_offset":"100px","width_medium":"1-4"},"children":[{"type":"headline","props":{"block_align":"center","content":"Weitere Beitr\u00e4ge","margin":"medium","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","title_element":"div","title_style":"h2"}},{"type":"grid","props":{"block_align":"center","content_column_breakpoint":"m","filter_align":"left","filter_all":true,"filter_grid_breakpoint":"m","filter_grid_width":"auto","filter_position":"top","filter_style":"tab","grid_default":"1","grid_medium":"1","grid_small":"3","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","item_animation":true,"link_style":"default","link_target":false,"link_text":"","margin":"default","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","meta_align":"above-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","show_content":true,"show_image":true,"show_link":true,"show_meta":true,"show_title":true,"text_align":"left","title_align":"top","title_element":"div","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"heading","title_link":true,"title_margin":"small","title_style":"h4"},"children":[{"type":"grid_item","props":{"link":"podcast-art-of-hosting\/","meta":"09.09.2025","title":"Podcast - Art of Hosting"}},{"type":"grid_item","props":{"link":"podcastdialog\/","meta":"17.05.2025","title":"Podcast - Der Dialog"}},{"type":"grid_item","props":{"icon":"mail","link":"https:\/\/mailchi.mp\/e7700bd375c2\/dialog2025","link_text":"Hier anmelden!","title":"Newsletter mit Mehrwert"}}]}]}]}],"name":"Post"}],"version":"4.4.5"} --></p>
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		<title>Podcast &#8211; Art of Hosting</title>
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		<dc:creator><![CDATA[moritzkempf]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2025 15:38:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://moritzkempf.de/?p=2987</guid>

					<description><![CDATA[<p>Podcast &#8211; Art of Hosting Auf Spotify: Auf Soundcloud: Moritz Kempf · Art of Hosting Weitere Beiträge Bedürfnis Nr.1 &#8211; Zugehörigkeit 18.10.2024 Vorsicht Potenzialfalle 23.09.2024 Newsletter mit Mehrwert Hier anmelden!</p>
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<p>Auf Spotify:</p>
</p>
<p><iframe width="100%" height="352" style="border-radius: 12px;" data-testid="embed-iframe" src="https://open.spotify.com/embed/episode/0c6Babi6hLP79CN6IrfDYA?utm_source=generator" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" allow="autoplay; clipboard-write; encrypted-media; fullscreen; picture-in-picture" loading="lazy"></iframe></p>
</p>
<p>Auf Soundcloud:</p>
</p>
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</div>
<div>Weitere Beiträge</div>
<ul>
<li>
<div>Bedürfnis Nr.1 &#8211; Zugehörigkeit</div>
<p>18.10.2024</p>
<p><a href="/zugehoerigkeit/"></a></p>
</li>
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<div>Vorsicht Potenzialfalle</div>
<p>23.09.2024</p>
<p><a href="/potenzialentwicklung/"></a></p>
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<p>Auf Soundcloud:<\/p>\n

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		<title>Collective Storytelling &#038; Harvesting</title>
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		<dc:creator><![CDATA[moritzkempf]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2025 13:38:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Collective Storytelling &#38; Harvesting Eine der ältesten Formen menschlichen Lernens ist das Erzählen von Geschichten. Seit Jahrtausenden sitzen Menschen im Kreis, berichten von Abenteuern, Erfahrungen und Wendepunkten – und geben so Wissen, Werte und Orientierung weiter. Genau hier setzt die Methode Collective Story Harvesting an, die in der Art of Hosting-Gemeinschaft entwickelt und vielfach erprobt [&#8230;]</p>
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<p>Collective Storytelling</p>
<p>&amp; Harvesting</p>
</h1>
<div>
<h3>Eine der ältesten Formen menschlichen Lernens ist das Erzählen von Geschichten. Seit Jahrtausenden sitzen Menschen im Kreis, berichten von Abenteuern, Erfahrungen und Wendepunkten – und geben so Wissen, Werte und Orientierung weiter. Genau hier setzt die Methode Collective Story Harvesting an, die in der Art of Hosting-Gemeinschaft entwickelt und vielfach erprobt wurde.</h3>
<h3>Sie verbindet drei Elemente miteinander:</h3>
<ul>
<li>
<h3><strong data-start="699" data-end="715">Storytelling</strong> – das Erzählen einer persönlichen, authentischen Geschichte,</h3>
</li>
<li>
<h3><strong data-start="781" data-end="792">Hosting</strong> – das Begleiten und Strukturieren des Rahmens,</h3>
</li>
<li>
<h3><strong data-start="844" data-end="858">Harvesting</strong> – das gemeinsame Ernten von Erkenntnissen, Bildern und Mustern</h3>
</li>
</ul>
<h3>Das Ergebnis: Tiefe Lernerfahrungen, kollektive Intelligenz und Inspiration für neue Handlungsräume.</h3>
<h4>Wie funktioniert Collective Storytelling &amp; Harvesting?</h4>
<p data-start="1085" data-end="1184">Die Methode folgt einem klaren Ablauf, der zugleich viel Raum für Begegnung und Erkenntnis lässt:</p>
<ol data-start="1186" data-end="2657">
<li data-start="1186" data-end="1455">
<p data-start="1189" data-end="1455"><strong data-start="1189" data-end="1221">Einführung &amp; Rahmen schaffen</strong><br data-start="1221" data-end="1224" />Zu Beginn werden Zweck und Ablauf erklärt. Erzähler:innen stellen ihre Geschichte kurz vor, die Teilnehmenden entscheiden sich, welcher sie zuhören möchten. Jede Gruppe wird von einer Gastgeber:in begleitet, die den Raum hält.</p>
</li>
<li data-start="1457" data-end="1694">
<p data-start="1460" data-end="1694"><strong data-start="1460" data-end="1484">Geschichten erzählen</strong><br data-start="1484" data-end="1487" />In 30–40 Minuten teilt ein:e Erzähler:in eine persönliche Geschichte. Es geht dabei nicht um perfekte Erfolgsgeschichten, sondern um echte Erfahrungen – von Durchbrüchen, Wendepunkten oder Lernmomenten.</p>
</li>
<li data-start="1696" data-end="2220">
<p data-start="1699" data-end="1810"><strong data-start="1699" data-end="1729">Gezieltes Zuhören &amp; Ernten</strong><br data-start="1729" data-end="1732" />Die Zuhörenden nehmen die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven wahr:</p>
<ul data-start="1814" data-end="2220">
<li data-start="1814" data-end="1869">
<p data-start="1816" data-end="1869">Welcher rote Faden zieht sich durch die Geschichte?</p>
</li>
<li data-start="1873" data-end="1926">
<p data-start="1875" data-end="1926">Wo lag der Durchbruch, und was lernen wir daraus?</p>
</li>
<li data-start="1930" data-end="1996">
<p data-start="1932" data-end="1996">Welche Prinzipien von Beteiligung oder Wandel werden sichtbar?</p>
</li>
<li data-start="2000" data-end="2220">
<p data-start="2002" data-end="2220">Welche Fragen wirft die Geschichte auf, die wir uns in jedem System stellen könnten?<br data-start="2086" data-end="2089" />Manchmal entstehen auch Bilder, Metaphern oder Skizzen – Formen des Erntens, die weit über das gesprochene Wort hinausreichen.</p>
</li>
</ul>
</li>
<li data-start="2222" data-end="2437">
<p data-start="2225" data-end="2437"><strong data-start="2225" data-end="2257">Reflexion in der Kleingruppe</strong><br data-start="2257" data-end="2260" />Nach dem Erzählen teilen die Zuhörenden ihre Einsichten, Fragen und Beobachtungen. Diese Resonanz ist oft für den Erzähler selbst ebenso erkenntnisreich wie für die Gruppe.</p>
</li>
<li data-start="2439" data-end="2657">
<p data-start="2442" data-end="2657"><strong data-start="2442" data-end="2474">Gemeinsames Ernten im Plenum</strong><br data-start="2474" data-end="2477" />Zum Abschluss kommen alle Gruppen zusammen und verdichten ihre Ernte: Welche Muster tauchen auf? Welche Prinzipien lassen sich übertragen? Welche neuen Fragen sind entstanden?</p>
</li>
</ol>
<h4>Warum lohnt es sich, so vorzugehen?</h4>
<p data-start="2689" data-end="2807">Collective Story Harvesting macht Erfahrungswissen sichtbar und nutzbar – auf eine Weise, die berührt und verbindet.</p>
<ul data-start="2808" data-end="3207">
<li data-start="2808" data-end="2919">
<p data-start="2810" data-end="2919"><strong data-start="2810" data-end="2836">Geschichten lehren uns</strong> – sie transportieren Emotionen, Bilder und Erkenntnisse besser als reine Fakten.</p>
</li>
<li data-start="2920" data-end="3036">
<p data-start="2922" data-end="3036"><strong data-start="2922" data-end="2961">Die Erzähler:innen werden gewürdigt</strong> – ihr Mut, die eigene Geschichte zu teilen, bereichert die Gemeinschaft.</p>
</li>
<li data-start="3037" data-end="3207">
<p data-start="3039" data-end="3207"><strong data-start="3039" data-end="3082">Gemeinschaftliches Lernen wird gestärkt</strong> – alle Beteiligten gewinnen neue Perspektiven, nicht nur für die konkrete Geschichte, sondern auch für ihre eigene Praxis.</p>
</li>
</ul>
<p data-start="3209" data-end="3404">Die Methode eignet sich besonders, wenn es darum geht, komplexe Veränderungsprozesse besser zu verstehen, kollektives Lernen zu fördern oder Mut und Orientierung in Zeiten des Wandels zu geben.</p>
<h4>Lust es auszuprobieren?</h4>
<p data-start="3440" data-end="3681">Ob im Unternehmen, in zivilgesellschaftlichen Projekten oder in der persönlichen Entwicklung: Collective Storytelling &amp; Harvesting schafft Räume, in denen <strong data-start="3595" data-end="3678">Erfahrungen geteilt, Einsichten gewonnen und gemeinsames Lernen vertieft werden</strong>.</p>
<p data-start="3683" data-end="3889">Wenn Du neugierig bist, wie sich Geschichten in Erkenntnisse verwandeln können – probiere es aus. Es braucht nicht viel: ein paar Menschen, echte Geschichten und die Bereitschaft, zuzuhören und zu ernten. Gerne unterstütze ich bei der Annäherung an diese Methode und begleite die Durchführung.</p>
<p data-start="3891" data-end="4001">Denn manchmal steckt in einer Geschichte genau der Schlüssel, den wir für unseren nächsten Schritt brauchen.</p>
</div>
<div>Weitere Beiträge</div>
<ul>
<li>
<div>Bedürfnis Nr.1 &#8211; Zugehörigkeit</div>
<p>18.10.2024</p>
<p><a href="/zugehoerigkeit/"></a></p>
</li>
<li>
<div>Vorsicht Potenzialfalle</div>
<p>23.09.2024</p>
<p><a href="/potenzialentwicklung/"></a></p>
</li>
</ul>
<p><span id="more-2972"></span><br />
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<h3>Eine der \u00e4ltesten Formen menschlichen Lernens ist das Erz\u00e4hlen von Geschichten. Seit Jahrtausenden sitzen Menschen im Kreis, berichten von Abenteuern, Erfahrungen und Wendepunkten \u2013 und geben so Wissen, Werte und Orientierung weiter. Genau hier setzt die Methode Collective Story Harvesting an, die in der Art of Hosting-Gemeinschaft entwickelt und vielfach erprobt wurde.<\/h3>\n

<h3>Sie verbindet drei Elemente miteinander:<\/h3>\n

<ul>\n

<li>\n

<h3><strong data-start=\"699\" data-end=\"715\">Storytelling<\/strong> \u2013 das Erz\u00e4hlen einer pers\u00f6nlichen, authentischen Geschichte,<\/h3>\n<\/li>\n

<li>\n

<h3><strong data-start=\"781\" data-end=\"792\">Hosting<\/strong> \u2013 das Begleiten und Strukturieren des Rahmens,<\/h3>\n<\/li>\n

<li>\n

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<h3>Das Ergebnis: Tiefe Lernerfahrungen, kollektive Intelligenz und Inspiration f\u00fcr neue Handlungsr\u00e4ume.<\/h3>\n

<h4>Wie funktioniert Collective Storytelling &amp; Harvesting?<\/h4>\n

<p data-start=\"1085\" data-end=\"1184\">Die Methode folgt einem klaren Ablauf, der zugleich viel Raum f\u00fcr Begegnung und Erkenntnis l\u00e4sst:<\/p>\n

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<li data-start=\"1457\" data-end=\"1694\">\n

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<h4>Warum lohnt es sich, so vorzugehen?<\/h4>\n

<p data-start=\"2689\" data-end=\"2807\">Collective Story Harvesting macht Erfahrungswissen sichtbar und nutzbar \u2013 auf eine Weise, die ber\u00fchrt und verbindet.<\/p>\n

<ul data-start=\"2808\" data-end=\"3207\">\n

<li data-start=\"2808\" data-end=\"2919\">\n

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<p data-start=\"3209\" data-end=\"3404\">Die Methode eignet sich besonders, wenn es darum geht, komplexe Ver\u00e4nderungsprozesse besser zu verstehen, kollektives Lernen zu f\u00f6rdern oder Mut und Orientierung in Zeiten des Wandels zu geben.<\/p>\n

<h4>Lust es auszuprobieren?<\/h4>\n

<p data-start=\"3440\" data-end=\"3681\">Ob im Unternehmen, in zivilgesellschaftlichen Projekten oder in der pers\u00f6nlichen Entwicklung: Collective Storytelling &amp; Harvesting schafft R\u00e4ume, in denen <strong data-start=\"3595\" data-end=\"3678\">Erfahrungen geteilt, Einsichten gewonnen und gemeinsames Lernen vertieft werden<\/strong>.<\/p>\n

<p data-start=\"3683\" data-end=\"3889\">Wenn Du neugierig bist, wie sich Geschichten in Erkenntnisse verwandeln k\u00f6nnen \u2013 probiere es aus. Es braucht nicht viel: ein paar Menschen, echte Geschichten und die Bereitschaft, zuzuh\u00f6ren und zu ernten. Gerne unterst\u00fctze ich bei der Ann\u00e4herung an diese Methode und begleite die Durchf\u00fchrung.<\/p>\n

<p data-start=\"3891\" data-end=\"4001\">Denn manchmal steckt in einer Geschichte genau der Schl\u00fcssel, den wir f\u00fcr unseren n\u00e4chsten Schritt brauchen.<\/p>","margin":"xlarge","maxwidth":"2xlarge"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky":"section","position_sticky_breakpoint":"m","position_sticky_offset":"100px","width_medium":"1-4"},"children":[{"type":"headline","props":{"block_align":"center","content":"Weitere Beitr\u00e4ge","margin":"medium","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","title_element":"div","title_style":"h2"}},{"type":"grid","props":{"block_align":"center","content_column_breakpoint":"m","filter_align":"left","filter_all":true,"filter_grid_breakpoint":"m","filter_grid_width":"auto","filter_position":"top","filter_style":"tab","grid_default":"1","grid_medium":"1","grid_small":"3","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","item_animation":true,"link_style":"default","link_target":false,"link_text":"","margin":"default","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","meta_align":"above-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","show_content":true,"show_image":true,"show_link":true,"show_meta":true,"show_title":true,"text_align":"left","title_align":"top","title_element":"div","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"heading","title_link":true,"title_margin":"small","title_style":"h4"},"children":[{"type":"grid_item","props":{"link":"zugehoerigkeit\/","meta":"18.10.2024","title":"Bed\u00fcrfnis Nr.1 - Zugeh\u00f6rigkeit"}},{"type":"grid_item","props":{"link":"potenzialentwicklung\/","meta":"23.09.2024","title":"Vorsicht Potenzialfalle"}}]}]}]}],"name":"Post"}],"version":"4.4.5"} --></p>
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		<title>Paradebeispiel &#8211; Dialog</title>
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		<dc:creator><![CDATA[moritzkempf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2025 06:19:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Paradebeispiel – Der Dialog In vielen Organisationen wird kommuniziert – viel, schnell, laut. Doch wirklich verstanden fühlen sich die wenigsten. Was passiert, wenn Teams sich wieder wirklich zuhören? Diese Frage stand am Anfang eines Experiments in einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen, das mit internen Spannungen kämpfte. Die Situation Zwischen Konstruktion und Fertigung herrschte seit Monaten dicke Luft. [&#8230;]</p>
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  Paradebeispiel – <span class="mobile-break">Der Dialog</span><br />
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<h3 data-pm-slice="1 1 []"><span>In vielen Organisationen wird kommuniziert – viel, schnell, laut. Doch wirklich verstanden fühlen sich die wenigsten. Was passiert, wenn Teams sich wieder <em data-start="357" data-end="375">wirklich zuhören</em>? Diese Frage stand am Anfang eines Experiments in einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen, das mit internen Spannungen kämpfte.</span></h3>
<h4>Die Situation</h4>
<p data-start="532" data-end="843">Zwischen Konstruktion und Fertigung herrschte seit Monaten dicke Luft. Missverständnisse in der Übergabe, Verzögerungen in der Umsetzung, gegenseitige Schuldzuweisungen. Die Effekte waren sichtbar: Frustrierte Mitarbeitende, steigender Nachbearbeitungsaufwand, Zeitverlust und eine lähmende Entscheidungskultur.</p>
<p data-start="845" data-end="939">Die Geschäftsführung erkannte: Noch ein Meeting würde nichts lösen. Es brauchte etwas anderes.</p>
<h4 data-start="941" data-end="983">Die Intervention: Dialog statt Debatte</h4>
<p data-start="985" data-end="1224">Auf mein Anraten hin, luden sie beide Bereiche zu einem <strong data-start="1019" data-end="1047">strukturieren Dialograum</strong> ein. Kein Flipchart, keine Agenda, kein Lösungspapier – nur ein Kreis aus Menschen, ein Redegegenstand und die klare Einladung: zuhören, wahrnehmen, sprechen – nicht reagieren.</p>
<p data-start="1226" data-end="1251">Die Regeln waren einfach:</p>
<ul data-start="1252" data-end="1425">
<li data-start="1296" data-end="1357">
<p data-start="1298" data-end="1357">Es gibt kein Ziel, nur die gemeinsame Erkundung des Themas.</p>
</li>
<li data-start="1358" data-end="1425">
<p data-start="1360" data-end="1425">Jeder spricht nur, wenn er an der Reihe ist und sich wirklich innerlich berührt fühlt.</p>
</li>
</ul>
<h4 data-start="1427" data-end="1442">Was geschah</h4>
<p data-start="1444" data-end="1672">In den ersten Minuten: Schweigen. Ungewohnt. Irritierend. Dann langsam: Worte, leise, vorsichtig. Erste persönliche Einblicke: „Ich habe das Gefühl, ihr zieht nicht mit.“ – „Wir wissen oft gar nicht, was ihr wirklich braucht.“</p>
<p data-start="1676" data-end="1882"><strong>Nach rund einer Stunde wurde bereits sichtbar, was zuvor überdeckt war: Nicht Unwille oder Inkompetenz standen zwischen den Bereichen, sondern ungeklärte Erwartungen, Unsicherheit und das Gefühl, nicht gehört zu werden.</strong></p>
<h4 data-start="1884" data-end="1899">Die Wirkung</h4>
<ul data-start="1901" data-end="2284">
<li data-start="1901" data-end="2032">
<p data-start="1903" data-end="2032">In der Woche nach dem Dialog trafen sich beide Bereiche freiwillig, um zwei kritische Schnittstellen gemeinsam neu zu definieren.</p>
</li>
<li data-start="2033" data-end="2104">
<p data-start="2035" data-end="2104">Das Klima veränderte sich. Emails wurden weniger, Gespräche häufiger.</p>
</li>
<li data-start="2105" data-end="2284">
<p data-start="2107" data-end="2284">Ein erfahrener Mitarbeiter aus der Fertigung sagte später: „Zum ersten Mal habe ich verstanden, warum die uns so fordern – und ich habe gemerkt, dass sie uns wirklich brauchen.“</p>
</li>
</ul>
<h3 data-start="2297" data-end="2609"><strong data-start="2297" data-end="2364">Dialog ist kein Luxus. </strong></h3>
<p data-start="2297" data-end="2609"><strong data-start="2297" data-end="2364">Er ist Voraussetzung für Zusammenarbeit.</strong><br data-start="2364" data-end="2367" />Wo wir den Raum schaffen, dass Menschen sich zeigen können – jenseits von Rollen und Zuständigkeiten –, entstehen Lösungen, die vorher unmöglich schienen.<br data-start="2521" data-end="2524" />Nicht, weil wir besser argumentieren, sondern weil wir beginnen, gemeinsam zu denken.</p>
</div>
<div>Weitere Beiträge</div>
<ul>
<li>
<div>Methode &#8211; Der Circle</div>
<p>12.05.2025</p>
<p><a href="/dercircle/"></a></p>
</li>
<li>
<div>Zuhören um zu verstehen</div>
<p>20.06.2025</p>
<p><a href="/zuhoeren/"></a></p>
</li>
<li>
<div>Podcast &#8211; Der Dialog</div>
<p>28.06.2025</p>
<p><a href="/podcastdialog/"></a></p>
</li>
<li>
<div>Newsletter mit Mehrwert</div>
<p><a href="https://mailchi.mp/e7700bd375c2/dialog2025">Hier anmelden!</a></p>
</li>
</ul>
<p><span id="more-2943"></span><br />
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<h3 data-pm-slice=\"1 1 []\"><span>In vielen Organisationen wird kommuniziert \u2013 viel, schnell, laut. Doch wirklich verstanden f\u00fchlen sich die wenigsten. Was passiert, wenn Teams sich wieder <em data-start=\"357\" data-end=\"375\">wirklich zuh\u00f6ren<\/em>? Diese Frage stand am Anfang eines Experiments in einem mittelst\u00e4ndischen Maschinenbauunternehmen, das mit internen Spannungen k\u00e4mpfte.<\/span><\/h3>\n

<h4>Die Situation<\/h4>\n

<p data-start=\"532\" data-end=\"843\">Zwischen Konstruktion und Fertigung herrschte seit Monaten dicke Luft. Missverst\u00e4ndnisse in der \u00dcbergabe, Verz\u00f6gerungen in der Umsetzung, gegenseitige Schuldzuweisungen. Die Effekte waren sichtbar: Frustrierte Mitarbeitende, steigender Nachbearbeitungsaufwand, Zeitverlust und eine l\u00e4hmende Entscheidungskultur.<\/p>\n

<p data-start=\"845\" data-end=\"939\">Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung erkannte: Noch ein Meeting w\u00fcrde nichts l\u00f6sen. Es brauchte etwas anderes.<\/p>\n

<h4 data-start=\"941\" data-end=\"983\">Die Intervention: Dialog statt Debatte<\/h4>\n

<p data-start=\"985\" data-end=\"1224\">Auf mein Anraten hin, luden sie beide Bereiche zu einem <strong data-start=\"1019\" data-end=\"1047\">strukturieren Dialograum<\/strong> ein. Kein Flipchart, keine Agenda, kein L\u00f6sungspapier \u2013 nur ein Kreis aus Menschen, ein Redegegenstand und die klare Einladung: zuh\u00f6ren, wahrnehmen, sprechen \u2013 nicht reagieren.<\/p>\n

<p data-start=\"1226\" data-end=\"1251\">Die Regeln waren einfach:<\/p>\n

<ul data-start=\"1252\" data-end=\"1425\">\n

<li data-start=\"1296\" data-end=\"1357\">\n

<p data-start=\"1298\" data-end=\"1357\">Es gibt kein Ziel, nur die gemeinsame Erkundung des Themas.<\/p>\n<\/li>\n

<li data-start=\"1358\" data-end=\"1425\">\n

<p data-start=\"1360\" data-end=\"1425\">Jeder spricht nur, wenn er an der Reihe ist und sich wirklich innerlich ber\u00fchrt f\u00fchlt.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n

<h4 data-start=\"1427\" data-end=\"1442\">Was geschah<\/h4>\n

<p data-start=\"1444\" data-end=\"1672\">In den ersten Minuten: Schweigen. Ungewohnt. Irritierend. Dann langsam: Worte, leise, vorsichtig. Erste pers\u00f6nliche Einblicke: \u201eIch habe das Gef\u00fchl, ihr zieht nicht mit.\u201c \u2013 \u201eWir wissen oft gar nicht, was ihr wirklich braucht.\u201c<\/p>\n

<p data-start=\"1676\" data-end=\"1882\"><strong>Nach rund einer Stunde wurde bereits sichtbar, was zuvor \u00fcberdeckt war: Nicht Unwille oder Inkompetenz standen zwischen den Bereichen, sondern ungekl\u00e4rte Erwartungen, Unsicherheit und das Gef\u00fchl, nicht geh\u00f6rt zu werden.<\/strong><\/p>\n

<h4 data-start=\"1884\" data-end=\"1899\">Die Wirkung<\/h4>\n

<ul data-start=\"1901\" data-end=\"2284\">\n

<li data-start=\"1901\" data-end=\"2032\">\n

<p data-start=\"1903\" data-end=\"2032\">In der Woche nach dem Dialog trafen sich beide Bereiche freiwillig, um zwei kritische Schnittstellen gemeinsam neu zu definieren.<\/p>\n<\/li>\n

<li data-start=\"2033\" data-end=\"2104\">\n

<p data-start=\"2035\" data-end=\"2104\">Das Klima ver\u00e4nderte sich. Emails wurden weniger, Gespr\u00e4che h\u00e4ufiger.<\/p>\n<\/li>\n

<li data-start=\"2105\" data-end=\"2284\">\n

<p data-start=\"2107\" data-end=\"2284\">Ein erfahrener Mitarbeiter aus der Fertigung sagte sp\u00e4ter: \u201eZum ersten Mal habe ich verstanden, warum die uns so fordern \u2013 und ich habe gemerkt, dass sie uns wirklich brauchen.\u201c<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n

<h3 data-start=\"2297\" data-end=\"2609\"><strong data-start=\"2297\" data-end=\"2364\">Dialog ist kein Luxus. <\/strong><\/h3>\n

<p data-start=\"2297\" data-end=\"2609\"><strong data-start=\"2297\" data-end=\"2364\">Er ist Voraussetzung f\u00fcr Zusammenarbeit.<\/strong><br data-start=\"2364\" data-end=\"2367\" \/>Wo wir den Raum schaffen, dass Menschen sich zeigen k\u00f6nnen \u2013 jenseits von Rollen und Zust\u00e4ndigkeiten \u2013, entstehen L\u00f6sungen, die vorher unm\u00f6glich schienen.<br data-start=\"2521\" data-end=\"2524\" \/>Nicht, weil wir besser argumentieren, sondern weil wir beginnen, gemeinsam zu denken.<\/p>","margin":"xlarge","maxwidth":"2xlarge"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky":"section","position_sticky_breakpoint":"m","position_sticky_offset":"100px","width_medium":"1-4"},"children":[{"type":"headline","props":{"block_align":"center","content":"Weitere Beitr\u00e4ge","margin":"medium","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","title_element":"div","title_style":"h2"}},{"type":"grid","props":{"block_align":"center","content_column_breakpoint":"m","filter_align":"left","filter_all":true,"filter_grid_breakpoint":"m","filter_grid_width":"auto","filter_position":"top","filter_style":"tab","grid_default":"1","grid_medium":"1","grid_small":"3","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","item_animation":true,"link_style":"default","link_target":false,"link_text":"","margin":"default","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","meta_align":"above-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","show_content":true,"show_image":true,"show_link":true,"show_meta":true,"show_title":true,"text_align":"left","title_align":"top","title_element":"div","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"heading","title_link":true,"title_margin":"small","title_style":"h4"},"children":[{"type":"grid_item","props":{"link":"dercircle\/","meta":"12.05.2025","title":"Methode - Der Circle"}},{"type":"grid_item","props":{"link":"zuhoeren\/","meta":"20.06.2025","title":"Zuh\u00f6ren um zu verstehen"}},{"type":"grid_item","props":{"link":"podcastdialog\/","meta":"28.06.2025","title":"Podcast - Der Dialog"}},{"type":"grid_item","props":{"icon":"mail","link":"https:\/\/mailchi.mp\/e7700bd375c2\/dialog2025","link_text":"Hier anmelden!","title":"Newsletter mit Mehrwert"}}]}]}]}],"name":"Post"}],"version":"4.4.5"} --></p>
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		<title>Podcast &#8211; Der Dialog</title>
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		<dc:creator><![CDATA[moritzkempf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jun 2025 15:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Prinzip]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Podcast &#8211; Der Dialog Auf Spotify: Auf Soundcloud: Weitere Beiträge Bedürfnis Nr.1 &#8211; Zugehörigkeit 18.10.2024 Vorsicht Potenzialfalle 23.09.2024 Newsletter mit Mehrwert Hier anmelden!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Podcast &#8211; Der Dialog</h1>
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<p>Auf Spotify:</p>
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</p>
<p>Auf Soundcloud:</p>
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</div>
<div>Weitere Beiträge</div>
<ul>
<li>
<div>Bedürfnis Nr.1 &#8211; Zugehörigkeit</div>
<p>18.10.2024</p>
<p><a href="/zugehoerigkeit/"></a></p>
</li>
<li>
<div>Vorsicht Potenzialfalle</div>
<p>23.09.2024</p>
<p><a href="/potenzialentwicklung/"></a></p>
</li>
<li>
<div>Newsletter mit Mehrwert</div>
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</li>
</ul>
<p><span id="more-2936"></span><br />
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<p>Auf Spotify:<\/p>\n

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<p><\/p>\n

<p>Auf Soundcloud:<\/p>\n

<p>https:\/\/soundcloud.com\/moritzkempf\/der-dialog?si=95bf8519e07d4be3a35ea6acfd59f51e&utm_source=clipboard&utm_medium=text&utm_campaign=social_sharing<\/p>","margin":"xlarge","maxwidth":"2xlarge"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky":"section","position_sticky_breakpoint":"m","position_sticky_offset":"100px","width_medium":"1-4"},"children":[{"type":"headline","props":{"block_align":"center","content":"Weitere Beitr\u00e4ge","margin":"medium","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","title_element":"div","title_style":"h2"}},{"type":"grid","props":{"block_align":"center","content_column_breakpoint":"m","filter_align":"left","filter_all":true,"filter_grid_breakpoint":"m","filter_grid_width":"auto","filter_position":"top","filter_style":"tab","grid_default":"1","grid_medium":"1","grid_small":"3","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","item_animation":true,"link_style":"default","link_target":false,"link_text":"","margin":"default","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","meta_align":"above-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","show_content":true,"show_image":true,"show_link":true,"show_meta":true,"show_title":true,"text_align":"left","title_align":"top","title_element":"div","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"heading","title_link":true,"title_margin":"small","title_style":"h4"},"children":[{"type":"grid_item","props":{"link":"zugehoerigkeit\/","meta":"18.10.2024","title":"Bed\u00fcrfnis Nr.1 - Zugeh\u00f6rigkeit"}},{"type":"grid_item","props":{"link":"potenzialentwicklung\/","meta":"23.09.2024","title":"Vorsicht Potenzialfalle"}},{"type":"grid_item","props":{"icon":"mail","link":"https:\/\/mailchi.mp\/e7700bd375c2\/dialog2025","link_text":"Hier anmelden!","title":"Newsletter mit Mehrwert"}}]}]}]}],"name":"Post"}],"version":"4.4.5"} --></p>
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		<title>Der Circle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[moritzkempf]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jun 2025 09:43:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erkenntnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Circle-Methode Eine der größten Herausforderungen für Unternehmen war und ist schon immer die Kommunikation gewesen. Dabei ist die Disziplin der zuhörenden Person ursächlich. Die folgende Methode erhöht die Qualität der Gesprächsführung in der Gruppe ab dem ersten Moment des Praktizierens enorm und ist sofort anwendbar. Probier es doch beim nächsten Meeting aus. Die Ergebnisse überzeugen! [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://moritzkempf.de/der-circle/">Der Circle</a> erschien zuerst auf <a href="https://moritzkempf.de">Moritz Kempf</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Circle-Methode</h1>
<div>
<h3 data-pm-slice="1 1 []">Eine der größten Herausforderungen für Unternehmen war und ist schon immer die Kommunikation gewesen. Dabei ist die Disziplin der zuhörenden Person ursächlich.</h3>
<h3>Die folgende Methode erhöht die Qualität der Gesprächsführung in der Gruppe ab dem ersten Moment des Praktizierens enorm und ist sofort anwendbar. Probier es doch beim nächsten Meeting aus. Die Ergebnisse überzeugen!</h3>
<h4></h4>
<h3><strong>Anleitung: Die Circle-Methode</strong></h3>
<h4><strong>Ziel</strong></h4>
<p>Die Circle-Methode schafft einen geschützten Raum für echtes Zuhören, klare Beiträge und geteilte Verantwortung im Gespräch. Sie fördert Präsenz, Verbundenheit und gemeinsame Reflexion. Ergebnis sind die Vermittlung von Inhalt und Kontext, das Verstehen komplexer Sachlagen und die Förderung des Einheitsverständnisses.</p>
<h4><strong>Vorbereitung</strong></h4>
<ol>
<li><strong>Raumgestaltung:</strong>
<ul>
<li>Alle Teilnehmenden sitzen im <strong>Stuhlkreis</strong> – <strong>ohne Tische</strong>, um körperliche und mentale Präsenz zu fördern.</li>
<li>Jede:r sieht jede:n – das stärkt Verbundenheit und Aufmerksamkeit.</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Redegegenstand:</strong>
<ul>
<li>Ein <strong>symbolischer Gegenstand</strong> dient als Redestab. Er sollte zur Gruppe passen (z. B. ein Schraubenschlüssel bei Technikern).<br />Kreativität und Bezug zur Zielgruppe sind willkommen.</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Fragen vorbereiten:</strong>
<ul>
<li>Vorab werden einige <strong>offene, relevante Fragen</strong> formuliert, die in den Kreis eingespeist werden können.<br />Beispiel: <em>„Welche gemeinsamen Herausforderungen sehe ich auf unser Team zukommen?“</em> <br />oder<br /><em>„Wie sollten wir uns aufstellen, um die im Raum stehende Herausforderung gemeinsam zu lösen?“</em></li>
</ul>
</li>
</ol>
<h4><strong>Ablauf</strong></h4>
<p><strong>Eröffnung:</strong></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Eine einladende Begrüßung gibt den Ton an. Die Regeln werden klar erläutert.</li>
<li>Der Redegegenstand liegt sichtbar in der Mitte.</li>
<li>Die aktuelle Frage ist auf einem Flipchart angebracht und damit für jede Person gut lesbar.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><strong>Start:</strong></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Eine Person beginnt und nimmt den Redegegenstand auf.<br />Sie hat drei Optionen:
<ol>
<li><strong>Sprechen</strong> (z. B. Antwort auf die Frage oder eigener Impuls)</li>
<li><strong>Eine Frage in den Raum geben</strong></li>
<li><strong>Schweigen</strong> (auch das ist ein wertvoller Beitrag)</li>
</ol>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ol>
<li style="list-style-type: none;">
<ol>
<li style="list-style-type: none;">
<ol></ol>
</li>
</ol>
</li>
</ol>
<p><strong>Weitergabe:</strong></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Danach wird der Gegenstand <strong>im Uhrzeigersinn</strong> weitergereicht.<br />Nur wer den Gegenstand hat, <strong>spricht</strong> – alle anderen <strong>hören zu</strong>.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><strong>Zuhörregeln:</strong></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Keine Unterbrechungen, kein Kommentar. Auch keine Mimik.</li>
<li>Bei innerem Impuls zur Reaktion: <strong>Gedanken suspendieren</strong> – das Gesagte wirken lassen.</li>
<li>Das fördert Tiefe und Qualität der Beiträge.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h4><strong>Wirkung &amp; Nutzen</strong></h4>
<ul>
<li>Der Circle entschleunigt und fokussiert.</li>
<li>Er macht Raum für echtes Zuhören und Selbstreflexion.</li>
<li>Affektive Impulse bekommen Tiefe, weil sie nicht sofort entladen werden können.</li>
<li>Die Gruppe übernimmt gemeinsam Verantwortung für das Gespräch.</li>
</ul>
<h4><strong>Hinweise für Moderation</strong></h4>
<ul>
<li>Die Leitung kann moderieren, aber möglichst wenig eingreifen.</li>
<li>Bei Bedarf kann die Leitung Fragen einbringen oder den Rahmen halten.</li>
<li>Der Abschluss erfolgt durch eine kurze Reflexionsrunde oder ein bewusstes Ende (z. B. durch einen Dank in die Runde oder eine stille Minute).</li>
<li>Das Mitschreiben des Gesagten ist, je nach Kontext, empfohlen. Allerdings durch eine Protokollfunktion, welche nicht aktiv mitwirkt.</li>
<li>Sobald die Mehrheit schweigt und den Gegenstand weitergibt, kann der Vorschlag eingebracht werden, die Runde aufzulösen und sich der nächsten frage zu widmen.</li>
<li>Du wirst verblüfft sein, in wie wenig Zeit man exzellente Ergebnisse und Beiträge aus einer Gruppe bekommt.</li>
</ul>
</div>
<div>Weitere Beiträge</div>
<ul>
<li>
<div>Bedürfnis Nr.1 &#8211; Zugehörigkeit</div>
<p>18.10.2024</p>
<p><a href="/zugehoerigkeit/"></a></p>
</li>
<li>
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<p>23.09.2024</p>
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</li>
<li>
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</li>
</ul>
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<h3 data-pm-slice=\"1 1 []\">Eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen f\u00fcr Unternehmen war und ist schon immer die Kommunikation gewesen. Dabei ist die Disziplin der zuh\u00f6renden Person urs\u00e4chlich.<\/h3>\n

<h3>Die folgende Methode erh\u00f6ht die Qualit\u00e4t der Gespr\u00e4chsf\u00fchrung in der Gruppe ab dem ersten Moment des Praktizierens enorm und ist sofort anwendbar. Probier es doch beim n\u00e4chsten Meeting aus. Die Ergebnisse \u00fcberzeugen!<\/h3>\n

<h4><\/h4>\n

<h3><strong>Anleitung: Die Circle-Methode<\/strong><\/h3>\n

<h4><strong>Ziel<\/strong><\/h4>\n

<p>Die Circle-Methode schafft einen gesch\u00fctzten Raum f\u00fcr echtes Zuh\u00f6ren, klare Beitr\u00e4ge und geteilte Verantwortung im Gespr\u00e4ch. Sie f\u00f6rdert Pr\u00e4senz, Verbundenheit und gemeinsame Reflexion. Ergebnis sind die Vermittlung von Inhalt und Kontext, das Verstehen komplexer Sachlagen und die F\u00f6rderung des Einheitsverst\u00e4ndnisses.<\/p>\n

<h4><strong>Vorbereitung<\/strong><\/h4>\n

<ol>\n

<li><strong>Raumgestaltung:<\/strong>\n

<ul>\n

<li>Alle Teilnehmenden sitzen im <strong>Stuhlkreis<\/strong> \u2013 <strong>ohne Tische<\/strong>, um k\u00f6rperliche und mentale Pr\u00e4senz zu f\u00f6rdern.<\/li>\n

<li>Jede:r sieht jede:n \u2013 das st\u00e4rkt Verbundenheit und Aufmerksamkeit.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n

<li><strong>Redegegenstand:<\/strong>\n

<ul>\n

<li>Ein <strong>symbolischer Gegenstand<\/strong> dient als Redestab. Er sollte zur Gruppe passen (z.\u202fB. ein Schraubenschl\u00fcssel bei Technikern).<br \/>Kreativit\u00e4t und Bezug zur Zielgruppe sind willkommen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n

<li><strong>Fragen vorbereiten:<\/strong>\n

<ul>\n

<li>Vorab werden einige <strong>offene, relevante Fragen<\/strong> formuliert, die in den Kreis eingespeist werden k\u00f6nnen.<br \/>Beispiel: <em>\u201eWelche gemeinsamen Herausforderungen sehe ich auf unser Team zukommen?\u201c<\/em> <br \/>oder<br \/><em>\u201eWie sollten wir uns aufstellen, um die im Raum stehende Herausforderung gemeinsam zu l\u00f6sen?\u201c<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol>\n

<h4><strong>Ablauf<\/strong><\/h4>\n

<p><strong>Er\u00f6ffnung:<\/strong><\/p>\n

<ul>\n

<li style=\"list-style-type: none;\">\n

<ul>\n

<li>Eine einladende Begr\u00fc\u00dfung gibt den Ton an. Die Regeln werden klar erl\u00e4utert.<\/li>\n

<li>Der Redegegenstand liegt sichtbar in der Mitte.<\/li>\n

<li>Die aktuelle Frage ist auf einem Flipchart angebracht und damit f\u00fcr jede Person gut lesbar.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n

<p><strong>Start:<\/strong><\/p>\n

<ul>\n

<li style=\"list-style-type: none;\">\n

<ul>\n

<li>Eine Person beginnt und nimmt den Redegegenstand auf.<br \/>Sie hat drei Optionen:\n

<ol>\n

<li><strong>Sprechen<\/strong> (z.\u202fB. Antwort auf die Frage oder eigener Impuls)<\/li>\n

<li><strong>Eine Frage in den Raum geben<\/strong><\/li>\n

<li><strong>Schweigen<\/strong> (auch das ist ein wertvoller Beitrag)<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n

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<p><strong>Weitergabe:<\/strong><\/p>\n

<ul>\n

<li style=\"list-style-type: none;\">\n

<ul>\n

<li>Danach wird der Gegenstand <strong>im Uhrzeigersinn<\/strong> weitergereicht.<br \/>Nur wer den Gegenstand hat, <strong>spricht<\/strong> \u2013 alle anderen <strong>h\u00f6ren zu<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n

<p><strong>Zuh\u00f6rregeln:<\/strong><\/p>\n

<ul>\n

<li style=\"list-style-type: none;\">\n

<ul>\n

<li>Keine Unterbrechungen, kein Kommentar. Auch keine Mimik.<\/li>\n

<li>Bei innerem Impuls zur Reaktion: <strong>Gedanken suspendieren<\/strong> \u2013 das Gesagte wirken lassen.<\/li>\n

<li>Das f\u00f6rdert Tiefe und Qualit\u00e4t der Beitr\u00e4ge.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n

<h4><strong>Wirkung &amp; Nutzen<\/strong><\/h4>\n

<ul>\n

<li>Der Circle entschleunigt und fokussiert.<\/li>\n

<li>Er macht Raum f\u00fcr echtes Zuh\u00f6ren und Selbstreflexion.<\/li>\n

<li>Affektive Impulse bekommen Tiefe, weil sie nicht sofort entladen werden k\u00f6nnen.<\/li>\n

<li>Die Gruppe \u00fcbernimmt gemeinsam Verantwortung f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/li>\n<\/ul>\n

<h4><strong>Hinweise f\u00fcr Moderation<\/strong><\/h4>\n

<ul>\n

<li>Die Leitung kann moderieren, aber m\u00f6glichst wenig eingreifen.<\/li>\n

<li>Bei Bedarf kann die Leitung Fragen einbringen oder den Rahmen halten.<\/li>\n

<li>Der Abschluss erfolgt durch eine kurze Reflexionsrunde oder ein bewusstes Ende (z.\u202fB. durch einen Dank in die Runde oder eine stille Minute).<\/li>\n

<li>Das Mitschreiben des Gesagten ist, je nach Kontext, empfohlen. Allerdings durch eine Protokollfunktion, welche nicht aktiv mitwirkt.<\/li>\n

<li>Sobald die Mehrheit schweigt und den Gegenstand weitergibt, kann der Vorschlag eingebracht werden, die Runde aufzul\u00f6sen und sich der n\u00e4chsten frage zu widmen.<\/li>\n

<li>Du wirst verbl\u00fcfft sein, in wie wenig Zeit man exzellente Ergebnisse und Beitr\u00e4ge aus einer Gruppe bekommt.<\/li>\n<\/ul>\n

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