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	<title>Kategorie Fallbeispiel – Methoden in Aktion</title>
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	<description>Systemische Organisationsentwicklung</description>
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		<title>Ideation mit der HTL Dornbirn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[moritzkempf]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2026 14:14:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fallbeispiel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HTL Dornbirn &#8211; Unternehmertum in der Schule HTL Dornbirn &#8211; Unternehmer-tum in der Schule Mehr als nur Mathe und Maschinen: Wie die HTL Dornbirn den Startup-Spirit züchtet Wer an eine HTL (Höhere Technische Lehranstalt) denkt, hat meistens sofort folgendes Bild im Kopf: rauchende Köpfe über komplexen Konstruktionszeichnungen, endlose Zeilen Programmiercode und der Geruch von Werkstatt. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://moritzkempf.de/htl_dornbirn/">Ideation mit der HTL Dornbirn</a> erschien zuerst auf <a href="https://moritzkempf.de">Moritz Kempf</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>HTL Dornbirn &#8211; Unternehmertum in der Schule</h1>
<h1>
<p>HTL Dornbirn &#8211; Unternehmer-<br />tum in der Schule</p>
</h1>
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<h2 data-path-to-node="2">Mehr als nur Mathe und Maschinen: Wie die HTL Dornbirn den Startup-Spirit züchtet</h2>
<p data-path-to-node="3">Wer an eine HTL (Höhere Technische Lehranstalt) denkt, hat meistens sofort folgendes Bild im Kopf: rauchende Köpfe über komplexen Konstruktionszeichnungen, endlose Zeilen Programmiercode und der Geruch von Werkstatt. Das ist zwar richtig, aber an der HTL Dornbirn ist das längst nur die halbe Wahrheit.</p>
<p data-path-to-node="4">Während mancherorts noch darüber debattiert wird, ob man Unternehmertum überhaupt an Schulen lehren kann, wird hier eine Brutstätte für die Gründerinnen und Gründer von morgen kultiviert. Es geht nicht mehr nur um die Frage „Wie baue ich das?“, sondern immer öfter um: „Wie verkaufe ich das – und löst es überhaupt ein echtes Problem?“</p>
<p data-path-to-node="5">Kürzlich durfte ich genau diesen Spirit hautnah miterleben, als die Theorie das Klassenzimmer verließ und direkt in das Herz der regionalen Startup-Szene eintauchte.</p>
<h2 data-path-to-node="7">Klassenzimmer-Wechsel: Raus aus der Schule, rein in die Postgarage</h2>
<p data-path-to-node="8">Für einen ganz besonderen Praxis-Check tauschten <b data-path-to-node="8" data-index-in-node="49">24 hochmotivierte Schülerinnen</b> gemeinsam mit ihren Lehrpersonen die gewohnte Schulumgebung gegen echte Startup-Luft: Sie kamen zu <b data-path-to-node="8" data-index-in-node="179">Startup V in die Postgarage nach Dornbirn</b>. Im Auftrag von Startup V durfte ich dort die Moderation übernehmen und das theoretische Wissen mit den Jugendlichen in die Praxis katapultieren.</p>
<p data-path-to-node="9">Das Ziel unseres gemeinsamen <b data-path-to-node="9" data-index-in-node="29">Ideation Workshops</b>? Den kreativen Muskel trainieren und Innovationsprozesse von Grund auf begreifen. Wir haben uns dabei durch die drei Kernphasen eines jeden erfolgreichen Startups gearbeitet:</p>
<ol start="1" data-path-to-node="10">
<li>
<p data-path-to-node="10,0,0"><b data-path-to-node="10,0,0" data-index-in-node="0">Die Ideenfindung:</b> Wie bricht man aus klassischen Denkmustern aus und findet innovative Ansätze für reale Probleme?</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="10,1,0"><b data-path-to-node="10,1,0" data-index-in-node="0">Die Bewertung:</b> Welche Idee ist nur ein netter Einfall und welche hat echtes Marktpotenzial? Hier ging es ans schonungslose, aber konstruktive Aussieben.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="10,2,0"><b data-path-to-node="10,2,0" data-index-in-node="0">Die Vertiefung:</b> Wie schärft man das Profil einer Idee, damit daraus ein tragfähiges Konzept entsteht?</p>
</li>
</ol>
<p data-path-to-node="11">Mir war es extrem wichtig, keine trockene Frontal-Vorlesung zu halten, sondern <b data-path-to-node="11" data-index-in-node="79">die Methode für die Schülerinnen erlebbar zu machen</b>. Und wo ginge das besser als in der inspirierenden Atmosphäre der Postgarage? Zu sehen, mit welcher Dynamik, welchem Fokus und welcher Cleverness die Mädels im Beisein ihrer Lehrkräfte innerhalb kürzester Zeit greifbare Ansätze entwickelt haben, war absolut beeindruckend. Genau so baut man Berührungsängste vor dem Unternehmertum ab!</p>
<h2 data-path-to-node="13">Das Mindset: Eine Schule mit Gründer-DNA</h2>
<p data-path-to-node="14">Dass ein solcher Ausflug und Workshop bei den Schülerinnen der HTL Dornbirn auf so fruchtbaren Boden fällt, ist kein Zufall. Die Schule trägt stolz den Titel <b data-path-to-node="14" data-index-in-node="158">„Zertifizierte Entrepreneurship-Schule“</b> – und das wird hier im Alltag richtig gelebt.</p>
<p data-path-to-node="15">Das erklärte Ziel ist erfrischend pragmatisch: Es müssen nicht sofort alle nach der Matura das nächste millionenschwere Tech-Startup gründen. Vielmehr geht es um das sogenannte <b data-path-to-node="15" data-index-in-node="177">„Entrepreneurial Mindset“</b>.</p>
<blockquote data-path-to-node="16">
<p data-path-to-node="16,0">Es geht darum, jungen Menschen das Rüstzeug zu geben, Probleme proaktiv anzupacken, <i data-path-to-node="16,0" data-index-in-node="84">outside the box</i> zu denken und mutig eigene Ideen auszuprobieren. Eigenschaften, die man als Gründerin absolut braucht – aber eben auch als gefragte Fachkraft in jedem etablierten Unternehmen.</p>
</blockquote>
<h2 data-path-to-node="18">Die perfekte Spielwiese: Vom eigenen Raum zum Ökosystem</h2>
<p data-path-to-node="19">Wenn die Schülerinnen und Schüler nicht gerade externe Innovations-Hubs wie die Postgarage besuchen, bietet auch die schuleigene Infrastruktur in Dornbirn alles, was das Gründerherz begehrt:</p>
<ul data-path-to-node="20">
<li>
<p data-path-to-node="20,0,0"><b data-path-to-node="20,0,0" data-index-in-node="0">Der Entrepreneurshipraum:</b> Per App buchbar und strategisch perfekt aufgeteilt in eine <i data-path-to-node="20,0,0" data-index-in-node="85">Kreativzone</i> mit Whiteboards für das ungezwungene Brainstorming, eine <i data-path-to-node="20,0,0" data-index-in-node="154">Arbeitszone</i> für die harte Konzeption und eine <i data-path-to-node="20,0,0" data-index-in-node="200">Präsentationszone</i> zum Pitchen.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="20,1,0"><b data-path-to-node="20,1,0" data-index-in-node="0">Das MAKERLAB:</b> Mit 3D-Druckern, Lasercuttern und CNC-Fräsen, um aus vagen Skizzen in Rekordzeit physische Prototypen zu bauen.</p>
</li>
</ul>
<p data-path-to-node="21">Dieses interne Ökosystem spiegelt sich auch im Lehrplan wider – besonders im Zweig <b data-path-to-node="21" data-index-in-node="83">Wirtschaftsingenieurwesen (E-Business &amp; Logistik)</b>, wo digitale Geschäftsmodelle von Grund auf kalkuliert, validiert und im Marketing platziert werden. Der Schritt nach draußen zu Institutionen wie Startup V ist da die logische Konsequenz.</p>
<h2 data-path-to-node="23">Mein Fazit: Die Zukunft Vorarlbergs ist kreativ</h2>
<p data-path-to-node="24">Die HTL Dornbirn zeigt gemeinsam mit Initiativen wie <b data-path-to-node="24" data-index-in-node="53">Startup V</b> eindrucksvoll, wie moderne Ausbildung aussehen muss. Sie bricht die Grenzen zwischen purer Technik, Schule und wirtschaftlichem Denken auf.</p>
<p data-path-to-node="25">Die Kooperation in der Postgarage hat einmal mehr gezeigt: Wenn man Jugendlichen die richtige Methode an die Hand gibt, sie aus dem klassischen Schulalltag herausholt und ihnen den Freiraum schenkt, einfach mal zu machen, entstehen großartige Dinge. Um den Gründergeist im Land müssen wir uns definitiv keine Sorgen machen!</p>
</div>
</div>
</div>
<div>Weitere Beiträge</div>
<ul>
<li>
<div>Bedürfnis Nr.1 &#8211; Zugehörigkeit</div>
<p>18.10.2024</p>
<p><a href="/zugehoerigkeit/"></a></p>
</li>
<li>
<div>Vorsicht Potenzialfalle</div>
<p>23.09.2024</p>
<p><a href="/potenzialentwicklung/"></a></p>
</li>
</ul>
<p><span id="more-3658"></span><br />
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<h2 data-path-to-node=\"2\">Mehr als nur Mathe und Maschinen: Wie die HTL Dornbirn den Startup-Spirit z\u00fcchtet<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"3\">Wer an eine HTL (H\u00f6here Technische Lehranstalt) denkt, hat meistens sofort folgendes Bild im Kopf: rauchende K\u00f6pfe \u00fcber komplexen Konstruktionszeichnungen, endlose Zeilen Programmiercode und der Geruch von Werkstatt. Das ist zwar richtig, aber an der HTL Dornbirn ist das l\u00e4ngst nur die halbe Wahrheit.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"4\">W\u00e4hrend mancherorts noch dar\u00fcber debattiert wird, ob man Unternehmertum \u00fcberhaupt an Schulen lehren kann, wird hier eine Brutst\u00e4tte f\u00fcr die Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder von morgen kultiviert. Es geht nicht mehr nur um die Frage \u201eWie baue ich das?\u201c, sondern immer \u00f6fter um: \u201eWie verkaufe ich das \u2013 und l\u00f6st es \u00fcberhaupt ein echtes Problem?\u201c<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"5\">K\u00fcrzlich durfte ich genau diesen Spirit hautnah miterleben, als die Theorie das Klassenzimmer verlie\u00df und direkt in das Herz der regionalen Startup-Szene eintauchte.<\/p>\n

<h2 data-path-to-node=\"7\">Klassenzimmer-Wechsel: Raus aus der Schule, rein in die Postgarage<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"8\">F\u00fcr einen ganz besonderen Praxis-Check tauschten <b data-path-to-node=\"8\" data-index-in-node=\"49\">24 hochmotivierte Sch\u00fclerinnen<\/b> gemeinsam mit ihren Lehrpersonen die gewohnte Schulumgebung gegen echte Startup-Luft: Sie kamen zu <b data-path-to-node=\"8\" data-index-in-node=\"179\">Startup V in die Postgarage nach Dornbirn<\/b>. Im Auftrag von Startup V durfte ich dort die Moderation \u00fcbernehmen und das theoretische Wissen mit den Jugendlichen in die Praxis katapultieren.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"9\">Das Ziel unseres gemeinsamen <b data-path-to-node=\"9\" data-index-in-node=\"29\">Ideation Workshops<\/b>? Den kreativen Muskel trainieren und Innovationsprozesse von Grund auf begreifen. Wir haben uns dabei durch die drei Kernphasen eines jeden erfolgreichen Startups gearbeitet:<\/p>\n

<ol start=\"1\" data-path-to-node=\"10\">\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"10,0,0\"><b data-path-to-node=\"10,0,0\" data-index-in-node=\"0\">Die Ideenfindung:<\/b> Wie bricht man aus klassischen Denkmustern aus und findet innovative Ans\u00e4tze f\u00fcr reale Probleme?<\/p>\n<\/li>\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"10,1,0\"><b data-path-to-node=\"10,1,0\" data-index-in-node=\"0\">Die Bewertung:<\/b> Welche Idee ist nur ein netter Einfall und welche hat echtes Marktpotenzial? Hier ging es ans schonungslose, aber konstruktive Aussieben.<\/p>\n<\/li>\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"10,2,0\"><b data-path-to-node=\"10,2,0\" data-index-in-node=\"0\">Die Vertiefung:<\/b> Wie sch\u00e4rft man das Profil einer Idee, damit daraus ein tragf\u00e4higes Konzept entsteht?<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n

<p data-path-to-node=\"11\">Mir war es extrem wichtig, keine trockene Frontal-Vorlesung zu halten, sondern <b data-path-to-node=\"11\" data-index-in-node=\"79\">die Methode f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen erlebbar zu machen<\/b>. Und wo ginge das besser als in der inspirierenden Atmosph\u00e4re der Postgarage? Zu sehen, mit welcher Dynamik, welchem Fokus und welcher Cleverness die M\u00e4dels im Beisein ihrer Lehrkr\u00e4fte innerhalb k\u00fcrzester Zeit greifbare Ans\u00e4tze entwickelt haben, war absolut beeindruckend. Genau so baut man Ber\u00fchrungs\u00e4ngste vor dem Unternehmertum ab!<\/p>\n

<h2 data-path-to-node=\"13\">Das Mindset: Eine Schule mit Gr\u00fcnder-DNA<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"14\">Dass ein solcher Ausflug und Workshop bei den Sch\u00fclerinnen der HTL Dornbirn auf so fruchtbaren Boden f\u00e4llt, ist kein Zufall. Die Schule tr\u00e4gt stolz den Titel <b data-path-to-node=\"14\" data-index-in-node=\"158\">\u201eZertifizierte Entrepreneurship-Schule\u201c<\/b> \u2013 und das wird hier im Alltag richtig gelebt.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"15\">Das erkl\u00e4rte Ziel ist erfrischend pragmatisch: Es m\u00fcssen nicht sofort alle nach der Matura das n\u00e4chste millionenschwere Tech-Startup gr\u00fcnden. Vielmehr geht es um das sogenannte <b data-path-to-node=\"15\" data-index-in-node=\"177\">\u201eEntrepreneurial Mindset\u201c<\/b>.<\/p>\n

<blockquote data-path-to-node=\"16\">\n

<p data-path-to-node=\"16,0\">Es geht darum, jungen Menschen das R\u00fcstzeug zu geben, Probleme proaktiv anzupacken, <i data-path-to-node=\"16,0\" data-index-in-node=\"84\">outside the box<\/i> zu denken und mutig eigene Ideen auszuprobieren. Eigenschaften, die man als Gr\u00fcnderin absolut braucht \u2013 aber eben auch als gefragte Fachkraft in jedem etablierten Unternehmen.<\/p>\n<\/blockquote>\n

<h2 data-path-to-node=\"18\">Die perfekte Spielwiese: Vom eigenen Raum zum \u00d6kosystem<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"19\">Wenn die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nicht gerade externe Innovations-Hubs wie die Postgarage besuchen, bietet auch die schuleigene Infrastruktur in Dornbirn alles, was das Gr\u00fcnderherz begehrt:<\/p>\n

<ul data-path-to-node=\"20\">\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"20,0,0\"><b data-path-to-node=\"20,0,0\" data-index-in-node=\"0\">Der Entrepreneurshipraum:<\/b> Per App buchbar und strategisch perfekt aufgeteilt in eine <i data-path-to-node=\"20,0,0\" data-index-in-node=\"85\">Kreativzone<\/i> mit Whiteboards f\u00fcr das ungezwungene Brainstorming, eine <i data-path-to-node=\"20,0,0\" data-index-in-node=\"154\">Arbeitszone<\/i> f\u00fcr die harte Konzeption und eine <i data-path-to-node=\"20,0,0\" data-index-in-node=\"200\">Pr\u00e4sentationszone<\/i> zum Pitchen.<\/p>\n<\/li>\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"20,1,0\"><b data-path-to-node=\"20,1,0\" data-index-in-node=\"0\">Das MAKERLAB:<\/b> Mit 3D-Druckern, Lasercuttern und CNC-Fr\u00e4sen, um aus vagen Skizzen in Rekordzeit physische Prototypen zu bauen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n

<p data-path-to-node=\"21\">Dieses interne \u00d6kosystem spiegelt sich auch im Lehrplan wider \u2013 besonders im Zweig <b data-path-to-node=\"21\" data-index-in-node=\"83\">Wirtschaftsingenieurwesen (E-Business &amp; Logistik)<\/b>, wo digitale Gesch\u00e4ftsmodelle von Grund auf kalkuliert, validiert und im Marketing platziert werden. Der Schritt nach drau\u00dfen zu Institutionen wie Startup V ist da die logische Konsequenz.<\/p>\n

<h2 data-path-to-node=\"23\">Mein Fazit: Die Zukunft Vorarlbergs ist kreativ<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"24\">Die HTL Dornbirn zeigt gemeinsam mit Initiativen wie <b data-path-to-node=\"24\" data-index-in-node=\"53\">Startup V<\/b> eindrucksvoll, wie moderne Ausbildung aussehen muss. Sie bricht die Grenzen zwischen purer Technik, Schule und wirtschaftlichem Denken auf.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"25\">Die Kooperation in der Postgarage hat einmal mehr gezeigt: Wenn man Jugendlichen die richtige Methode an die Hand gibt, sie aus dem klassischen Schulalltag herausholt und ihnen den Freiraum schenkt, einfach mal zu machen, entstehen gro\u00dfartige Dinge. Um den Gr\u00fcndergeist im Land m\u00fcssen wir uns definitiv keine Sorgen machen!<\/p>\n<\/div>\n<\/div>","margin":"xlarge","maxwidth":"2xlarge"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky":"section","position_sticky_breakpoint":"m","position_sticky_offset":"100px","width_medium":"1-4"},"children":[{"type":"headline","props":{"block_align":"center","content":"Weitere Beitr\u00e4ge","margin":"medium","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","title_element":"div","title_style":"h2"}},{"type":"grid","props":{"block_align":"center","content_column_breakpoint":"m","filter_align":"left","filter_all":true,"filter_grid_breakpoint":"m","filter_grid_width":"auto","filter_position":"top","filter_style":"tab","grid_default":"1","grid_medium":"1","grid_small":"3","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","item_animation":true,"link_style":"default","link_target":false,"link_text":"","margin":"default","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","meta_align":"above-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","show_content":true,"show_image":true,"show_link":true,"show_meta":true,"show_title":true,"text_align":"left","title_align":"top","title_element":"div","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"heading","title_link":true,"title_margin":"small","title_style":"h4"},"children":[{"type":"grid_item","props":{"link":"zugehoerigkeit\/","meta":"18.10.2024","title":"Bed\u00fcrfnis Nr.1 - Zugeh\u00f6rigkeit"}},{"type":"grid_item","props":{"link":"potenzialentwicklung\/","meta":"23.09.2024","title":"Vorsicht Potenzialfalle"}}]}]}]}],"name":"Post"}],"version":"4.4.5"} --></p>
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		<title>KEZ – Kompetenz Entwicklungszirkel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[moritzkempf]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2025 18:52:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fallbeispiel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KEZ – Kompetenz Entwicklungszirkel KEZ – Kompetenz Entwicklungs- zirkel Maßgeschneidert statt von der Stange: Wie wirksame Führungskräfteentwicklung heute geht. Kennen Sie das? Mitarbeiter kommen motiviert von einer Fortbildung zurück, aber spätestens nach drei Tagen hat der operative Alltag alle guten Vorsätze verschluckt. Warum? Weil die Inhalte oft an der Realität der Organisation vorbeigehen und die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>KEZ – Kompetenz Entwicklungszirkel</h1>
<h2>KEZ – Kompetenz Entwicklungs- <br />zirkel</h2>
<div>
<h3><span style="font-weight: 400;">Maßgeschneidert statt von der Stange: Wie wirksame Führungskräfteentwicklung heute geht. </span></h3>
<h3><span style="font-weight: 400;">Kennen Sie das? Mitarbeiter kommen motiviert von einer Fortbildung zurück, aber spätestens nach drei Tagen hat der operative Alltag alle guten Vorsätze verschluckt. Warum? Weil die Inhalte oft an der Realität der Organisation vorbeigehen und die Dauer behutsamer Prozesse leugnen. </span></h3>
<p data-path-to-node="10">Genau hier setzte meine Arbeit für den Kompetenzentwicklungszirkel des Landratsamtes Ravensburg an.</p>
<h2 data-path-to-node="11">Die Herausforderung</h2>
<p data-path-to-node="11">Die Personalentwicklung des Landratsamtes hatte ein klares Ziel: Fachkräfte und Nachwuchsführungskräfte über neun Monate hinweg fit für echte Führungsverantwortung zu machen. Die Hürde dabei? Zeit ist knapp. Die Inhalte mussten so portioniert werden, dass sie in intensiven 2-Tages-Blöcken nicht nur verstanden, sondern verinnerlicht werden.</p>
<h2 data-path-to-node="12">Mein Ansatz: Design trifft Realität</h2>
<p data-path-to-node="12">Als Verantwortlicher für die Konzeption und Durchführung fast aller Module (mit Ausnahme von Modul 2) war mein Anspruch nicht, bloßes Lehrbuchwissen zu vermitteln. Meine Aufgabe war es, die Brücke zu bauen zwischen dem, was Führungstheorie sagt, und dem, was im Landratsamt <i>wirklich</i> möglich ist.</p>
<p data-path-to-node="13">Erfolgreiche Personalentwicklung bedeutet für mich:</p>
<ul data-path-to-node="14">
<li>
<p data-path-to-node="14,0,0"><b>Radikale Anpassung:</b> Kein „Copy &amp; Paste“ von alten Workshops. Jedes Modul wurde spezifisch auf die Kultur und die Bedürfnisse der Organisation zugeschnitten.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="14,1,0"><b>Maximale Anwendbarkeit:</b> Wir haben Theorien sofort in Praxisübungen übersetzt.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="14,2,0"><b>Tiefe Reflexion:</b> Echte Veränderung passiert nicht durch Zuhören, sondern durch das Reflektieren des eigenen Tuns.</p>
</li>
</ul>
<p data-path-to-node="15"><b>Das Ergebnis</b> Ein dreiviertel Jahr intensive Arbeit, in dem aus Teilnehmern echte Verantwortungsträger wurden. Das Format hat gezeigt: Wenn Fortbildung sich an der Organisation orientiert (und nicht umgekehrt), entsteht echte Wirksamkeit.</p>
<p data-path-to-node="11">Das Projekt in Ravensburg hat erneut gezeigt: Wirkungsstarke Personalentwicklung entsteht dann, wenn das Format der Organisation dient und nicht umgekehrt. Es braucht den Mut, maßgeschneiderte Wege zu gehen, statt Lösungen von der Stange zu kaufen.</p>
<p data-path-to-node="12">Eine Erkenntnis, die für jedes Unternehmen wertvoll ist, das seine Nachwuchskräfte wirklich ernst nimmt.</p>
</div>
<div>Weitere Beiträge</div>
<ul>
<li>
<div>Der Know-Why-Transfer</div>
<p>18.09.2025</p>
<p><a href="/der-know-why-transfer/"></a></p>
</li>
<li>
<div>Podcast: Moderation</div>
<p>23.11.2025</p>
<p><a href="/podcast_moderation/"></a></p>
</li>
</ul>
<p><span id="more-3221"></span><br />
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<h3><span style=\"font-weight: 400;\">Ma\u00dfgeschneidert statt von der Stange: Wie wirksame F\u00fchrungskr\u00e4fteentwicklung heute geht. <\/span><\/h3>\n

<h3><span style=\"font-weight: 400;\">Kennen Sie das? Mitarbeiter kommen motiviert von einer Fortbildung zur\u00fcck, aber sp\u00e4testens nach drei Tagen hat der operative Alltag alle guten Vors\u00e4tze verschluckt. Warum? Weil die Inhalte oft an der Realit\u00e4t der Organisation vorbeigehen und die Dauer behutsamer Prozesse leugnen.\u00a0<\/span><\/h3>\n

<p data-path-to-node=\"10\">Genau hier setzte meine Arbeit f\u00fcr den Kompetenzentwicklungszirkel des Landratsamtes Ravensburg an.<\/p>\n

<h2 data-path-to-node=\"11\">Die Herausforderung<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"11\">Die Personalentwicklung des Landratsamtes hatte ein klares Ziel: Fachkr\u00e4fte und Nachwuchsf\u00fchrungskr\u00e4fte \u00fcber neun Monate hinweg fit f\u00fcr echte F\u00fchrungsverantwortung zu machen. Die H\u00fcrde dabei? Zeit ist knapp. Die Inhalte mussten so portioniert werden, dass sie in intensiven 2-Tages-Bl\u00f6cken nicht nur verstanden, sondern verinnerlicht werden.<\/p>\n

<h2 data-path-to-node=\"12\">Mein Ansatz: Design trifft Realit\u00e4t<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"12\">Als Verantwortlicher f\u00fcr die Konzeption und Durchf\u00fchrung fast aller Module (mit Ausnahme von Modul 2) war mein Anspruch nicht, blo\u00dfes Lehrbuchwissen zu vermitteln. Meine Aufgabe war es, die Br\u00fccke zu bauen zwischen dem, was F\u00fchrungstheorie sagt, und dem, was im Landratsamt <i>wirklich<\/i> m\u00f6glich ist.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"13\">Erfolgreiche Personalentwicklung bedeutet f\u00fcr mich:<\/p>\n

<ul data-path-to-node=\"14\">\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"14,0,0\"><b>Radikale Anpassung:<\/b> Kein \u201eCopy &amp; Paste\u201c von alten Workshops. Jedes Modul wurde spezifisch auf die Kultur und die Bed\u00fcrfnisse der Organisation zugeschnitten.<\/p>\n<\/li>\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"14,1,0\"><b>Maximale Anwendbarkeit:<\/b> Wir haben Theorien sofort in Praxis\u00fcbungen \u00fcbersetzt.<\/p>\n<\/li>\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"14,2,0\"><b>Tiefe Reflexion:<\/b> Echte Ver\u00e4nderung passiert nicht durch Zuh\u00f6ren, sondern durch das Reflektieren des eigenen Tuns.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n

<p data-path-to-node=\"15\"><b>Das Ergebnis<\/b> Ein dreiviertel Jahr intensive Arbeit, in dem aus Teilnehmern echte Verantwortungstr\u00e4ger wurden. Das Format hat gezeigt: Wenn Fortbildung sich an der Organisation orientiert (und nicht umgekehrt), entsteht echte Wirksamkeit.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"11\">Das Projekt in Ravensburg hat erneut gezeigt: Wirkungsstarke Personalentwicklung entsteht dann, wenn das Format der Organisation dient und nicht umgekehrt. Es braucht den Mut, ma\u00dfgeschneiderte Wege zu gehen, statt L\u00f6sungen von der Stange zu kaufen.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"12\">Eine Erkenntnis, die f\u00fcr jedes Unternehmen wertvoll ist, das seine Nachwuchskr\u00e4fte wirklich ernst nimmt.<\/p>","margin":"xlarge","maxwidth":"2xlarge"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky":"section","position_sticky_breakpoint":"m","position_sticky_offset":"100px","width_medium":"1-4"},"children":[{"type":"headline","props":{"block_align":"center","content":"Weitere Beitr\u00e4ge","margin":"medium","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","title_element":"div","title_style":"h2"}},{"type":"grid","props":{"block_align":"center","content_column_breakpoint":"m","filter_align":"left","filter_all":true,"filter_grid_breakpoint":"m","filter_grid_width":"auto","filter_position":"top","filter_style":"tab","grid_default":"1","grid_medium":"1","grid_small":"3","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","item_animation":true,"link_style":"default","link_target":false,"link_text":"","margin":"default","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","meta_align":"above-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","show_content":true,"show_image":true,"show_link":true,"show_meta":true,"show_title":true,"text_align":"left","title_align":"top","title_element":"div","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"heading","title_link":true,"title_margin":"small","title_style":"h4"},"children":[{"type":"grid_item","props":{"link":"der-know-why-transfer\/","meta":"18.09.2025","title":"Der Know-Why-Transfer"}},{"type":"grid_item","props":{"link":"podcast_moderation\/","meta":"23.11.2025","title":"Podcast: Moderation"}}]}]}]}],"name":"Post"}],"version":"4.4.5"} --></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://moritzkempf.de/kompetenz-entwicklungszirkel/">KEZ – Kompetenz Entwicklungszirkel</a> erschien zuerst auf <a href="https://moritzkempf.de">Moritz Kempf</a>.</p>
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		<title>Identity Days 1.0</title>
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		<dc:creator><![CDATA[moritzkempf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2023 19:41:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fallbeispiel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Identity Days 1.0 &#8211; Konrad Knoblauch GmbH Was wäre, wenn wir eine Gemeinschaft als Modell bilden, in der Nachhaltigkeit nicht nur verstanden, sondern aktiv gelebt wird? Mit dieser zentralen Frage im Gepäck durfte ich in den vergangenen sechs Monaten eine besondere Reise antreten. Gemeinsam mit einem systemisch kompetenten Team der Konrad Knoblauch GmbH habe ich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Identity Days 1.0 &#8211; Konrad Knoblauch GmbH</h1>
<div>
<h3>Was wäre, wenn wir eine Gemeinschaft als Modell bilden, in der Nachhaltigkeit nicht nur verstanden, sondern aktiv gelebt wird?</h3>
<h3 data-path-to-node="5">Mit dieser zentralen Frage im Gepäck durfte ich in den vergangenen sechs Monaten eine besondere Reise antreten. Gemeinsam mit einem systemisch kompetenten Team der <b>Konrad Knoblauch GmbH</b> habe ich nicht nur ein Event mit hoher gesellschaftlicher Relevanz gestaltet, sondern den Prozess von innen heraus begleitet – vom ersten Leitbild-Gedanken bis hin zur Moderation auf der Bühne der <b>identity Days 1.0</b>.</h3>
<h2>1. Das Fundament: Ein systemisches Leitbild</h2>
<p data-path-to-node="9">Bevor wir über Speaker oder Catering sprachen, sprachen wir über uns. Als frisch zusammengesetztes Projektteam war unsere erste und wichtigste Aktion die Erarbeitung eines gemeinsamen Leitbildes.</p>
<p data-path-to-node="10">Warum? Weil Nachhaltigkeit im Retailbereich und Ladenbau ein weites Feld ist. Um uns in diesem riesigen Themenkomplex nicht zu verlieren, brauchten wir einen Kompass. Das Leitbild diente uns in allen Phasen als Orientierungshilfe:</p>
<ul data-path-to-node="11">
<li>
<p data-path-to-node="11,0,0">Es half uns, die <b>Identität</b> der Veranstaltung zu formen.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="11,1,0">Es war die Basis für die Entwicklung unseres <b>Corporate Designs</b>.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="11,2,0">Es fungierte als Filter für die Auswahl der Themen.</p>
</li>
</ul>
<p data-path-to-node="12">Wir arbeiteten als systemisches Team genau so lange, wie der Bedarf im übergeordneten System – der Konrad Knoblauch GmbH – vorhanden war. Wir richteten uns an der Zukunftsvision des Unternehmens aus und begaben uns direkt nach dem Event wieder in den Offboarding-Prozess. Eine Punktlandung. <a href="https://moritzkempf.de/wp-content/uploads/2025/11/Rethinkers.pdf" target="_blank" rel="noopener">Das Leitbild kannst Du Dir hier ansehen.</a></p>
<h2>2. Aus Liebe zum Lernen: Die Themenwahl</h2>
<p data-path-to-node="14">Im Ladenbau Nachhaltigkeit ehrlich zu thematisieren, ist eine <b>Mutprobe</b>. Greenwashing ist leicht, echte Veränderung ist harte Arbeit. Da sich die Konrad Knoblauch GmbH dieser Herausforderung seit Jahren ehrlich stellt, war dies unsere Blaupause.</p>
<p data-path-to-node="15">Für uns war schnell klar: <b>Wir müssen uns in den Prozessen begegnen, nicht erst bei den Endresultaten.</b></p>
<p data-path-to-node="16">Die Auswahl der Themen fiel uns dank unseres Leitbildes leichter, auch wenn die Qual der Wahl präsent war. Unser wichtigster Filter bei der Speaker-Suche lautete: <b>Authentizität ist Trumpf!</b> Wir suchten Menschen, die sich auf der Bühne unseren Themenehrlich annehmen, statt nur Floskeln zu präsentieren.</p>
<hr data-path-to-node="17" />
<h2>3. Tag 01 – Input und Inspiration</h2>
<p data-path-to-node="19">Der erste Tag stand ganz im Zeichen des „Inputs“. Wir wollten Wissen teilen, Perspektiven öffnen und den Boden für den zweiten Tag bereiten. Hier Bilder unserer Speaker in Aktion:</p>
</div>
<ul>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/DSC01803-01-scaled-1.jpg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/DSC01728-01-scaled-1.jpg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/DSC01649-01-scaled-1.jpg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/DSC01646-01-scaled-1.jpg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/DSC01826-01-scaled-1.jpg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/DSC01578-01-scaled-1.jpg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/DSC01449-01-scaled-1.jpg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/DSC01513-01-scaled-1.jpg" alt=""></p>
</li>
</ul>
<div>
<p data-path-to-node="16">
<h2>4. Tag 02 – Der Kreativ Sprint</h2>
<p data-path-to-node="23">Nach dem Input folgte die Praxisnähe. Die Planung sah vor, die BesucherInnen nicht nur zu beschallen, sondern aktiv einzubinden.</p>
<p data-path-to-node="24">Über 30 Teilnehmende fanden sich am zweiten Tag in den Räumlichkeiten der Konrad Knoblauch GmbH ein. Die Energie war greifbar – die Impulse des Vortages wirkten nach. Zusammen mit meinem geschätzten Kollegen <b>Gregor Kreuzer</b> und der tatkräftigen Unterstützung zweier Mitarbeitender des Auftraggebers, moderierten wir fünf Gruppen durch einen intensiven Kreativ Sprint.</p>
<p data-path-to-node="25">Vom ersten Brainstorming bis zu den hart erarbeiteten Abschlusspräsentationen war eine enorme Motivation spürbar. Es ging nicht mehr nur darum, über Nachhaltigkeit zu reden, sondern sie in konkreten Modellen zu denken.</p>
</div>
<ul>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/DSC01940-01-scaled.jpg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/DSC01980-01-scaled.jpg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/DSC02018-01-scaled.jpg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/DSC02022-01-scaled.jpg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/DSC02074-01-scaled.jpg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/DSC02089-01-scaled.jpg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/DSC02098-01-scaled.jpg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/DSC02085-01-scaled.jpg" alt=""></p>
</li>
</ul>
<div>
<h2>5. Das Echo: Stimmen zum Event</h2>
<p data-path-to-node="28">Was bleibt, wenn das Licht auf der Bühne ausgeht? In unserem Fall: Ein Gefühl von echter Gemeinschaft und Aufbruch. Das Feedback der Teilnehmenden hat uns gezeigt, dass wir mit unserem Ansatz – Authentizität vor Perfektion – genau richtig lagen.</p>
<blockquote data-path-to-node="29">
<p data-path-to-node="29,0">„Es war ganz wunderbar so viele like-minded Menschen zu erleben, zu sehen und zu hören, welche wunderbaren Möglichkeiten schon da sind. Danke für die Inspiration und motivierenden Tage.“ <b>– Katrin Legandt, Innenstadtbelebung &amp; Retailexpertin</b></p>
</blockquote>
<blockquote data-path-to-node="30">
<p data-path-to-node="30,0">„Wow – Tolle Idee ein solches Event auszurichten – hat große Freude gemacht! Das war 100% echt.“ <b>– Bruno Stotz</b></p>
</blockquote>
<blockquote data-path-to-node="31">
<p data-path-to-node="31,0">„Die Atmosphäre und der Spirit von Euch, den Speakern aber auch von uns Gästen empfand ich als ausgesprochen positiv und bereichernd. Genau das, was zur Zeit in der öffentlichen Wahrnehmung zu kurz kommt.“ <b>– Thomas Meixner</b></p>
</blockquote>
<h2>Résumé</h2>
<p data-path-to-node="33">Die identity Days 1.0 waren mehr als eine Veranstaltung. Sie waren der Beweis, dass wir komplexe Themen wie Nachhaltigkeit nur bewältigen können, wenn wir uns ehrlich begegnen, systemisch denken und den Mut haben, Prozesse gemeinsam zu gestalten.</p>
<p data-path-to-node="34">Danke an das großartige Team und die Konrad Knoblauch GmbH für das Vertrauen!</p>
</div>
<div>Weitere Beiträge</div>
<ul>
<li>
<div>Methode: Der Kreativsprint</div>
<p>18.10.2025</p>
<p><a href="/der-kreativ-sprint/"></a></p>
</li>
<li>
<div>Fortbildung Systemisches Leadership</div>
<p>23.06.2025</p>
<p><a href="/fortbildung-systemisches-leadership/"></a></p>
</li>
</ul>
<p><span id="more-3234"></span><br />
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<h3>Was w\u00e4re, wenn wir eine Gemeinschaft als Modell bilden, in der Nachhaltigkeit nicht nur verstanden, sondern aktiv gelebt wird?<\/h3>\n

<h3 data-path-to-node=\"5\">Mit dieser zentralen Frage im Gep\u00e4ck durfte ich in den vergangenen sechs Monaten eine besondere Reise antreten. Gemeinsam mit einem systemisch kompetenten Team der <b>Konrad Knoblauch GmbH<\/b> habe ich nicht nur ein Event mit hoher gesellschaftlicher Relevanz gestaltet, sondern den Prozess von innen heraus begleitet \u2013 vom ersten Leitbild-Gedanken bis hin zur Moderation auf der B\u00fchne der <b>identity Days 1.0<\/b>.<\/h3>\n

<h2>1. Das Fundament: Ein systemisches Leitbild<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"9\">Bevor wir \u00fcber Speaker oder Catering sprachen, sprachen wir \u00fcber uns. Als frisch zusammengesetztes Projektteam war unsere erste und wichtigste Aktion die Erarbeitung eines gemeinsamen Leitbildes.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"10\">Warum? Weil Nachhaltigkeit im Retailbereich und Ladenbau ein weites Feld ist. Um uns in diesem riesigen Themenkomplex nicht zu verlieren, brauchten wir einen Kompass. Das Leitbild diente uns in allen Phasen als Orientierungshilfe:<\/p>\n

<ul data-path-to-node=\"11\">\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"11,0,0\">Es half uns, die <b>Identit\u00e4t<\/b> der Veranstaltung zu formen.<\/p>\n<\/li>\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"11,1,0\">Es war die Basis f\u00fcr die Entwicklung unseres <b>Corporate Designs<\/b>.<\/p>\n<\/li>\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"11,2,0\">Es fungierte als Filter f\u00fcr die Auswahl der Themen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n

<p data-path-to-node=\"12\">Wir arbeiteten als systemisches Team genau so lange, wie der Bedarf im \u00fcbergeordneten System \u2013 der Konrad Knoblauch GmbH \u2013 vorhanden war. Wir richteten uns an der Zukunftsvision des Unternehmens aus und begaben uns direkt nach dem Event wieder in den Offboarding-Prozess. Eine Punktlandung. <a href=\"https:\/\/moritzkempf.de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Rethinkers.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das Leitbild kannst Du Dir hier ansehen.<\/a><\/p>\n

<h2>2. Aus Liebe zum Lernen: Die Themenwahl<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"14\">Im Ladenbau Nachhaltigkeit ehrlich zu thematisieren, ist eine <b>Mutprobe<\/b>. Greenwashing ist leicht, echte Ver\u00e4nderung ist harte Arbeit. Da sich die Konrad Knoblauch GmbH dieser Herausforderung seit Jahren ehrlich stellt, war dies unsere Blaupause.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"15\">F\u00fcr uns war schnell klar: <b>Wir m\u00fcssen uns in den Prozessen begegnen, nicht erst bei den Endresultaten.<\/b><\/p>\n

<p data-path-to-node=\"16\">Die Auswahl der Themen fiel uns dank unseres Leitbildes leichter, auch wenn die Qual der Wahl pr\u00e4sent war. Unser wichtigster Filter bei der Speaker-Suche lautete: <b>Authentizit\u00e4t ist Trumpf!<\/b> Wir suchten Menschen, die sich auf der B\u00fchne unseren Themenehrlich annehmen, statt nur Floskeln zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n

<hr data-path-to-node=\"17\" \/>\n

<h2>3. Tag 01 \u2013 Input und Inspiration<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"19\">Der erste Tag stand ganz im Zeichen des \u201eInputs\u201c. Wir wollten Wissen teilen, Perspektiven \u00f6ffnen und den Boden f\u00fcr den zweiten Tag bereiten. Hier Bilder unserer Speaker in Aktion:<\/p>","margin":"xlarge","maxwidth":"2xlarge"}},{"type":"gallery","props":{"filter_align":"left","filter_all":true,"filter_grid_breakpoint":"m","filter_grid_width":"auto","filter_position":"top","filter_style":"tab","grid_column_align":false,"grid_default":"3","grid_divider":false,"grid_medium":"3","item_animation":true,"link_style":"default","link_text":"Read more","margin":"default","meta_align":"below-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","overlay_hover":true,"overlay_mode":"cover","overlay_position":"center","overlay_style":"overlay-primary","overlay_transition":"fade","show_content":true,"show_hover_image":true,"show_hover_video":true,"show_link":true,"show_meta":true,"show_title":true,"text_align":"center","text_color":"light","title_element":"h3","title_hover_style":"reset"},"children":[{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC01803-01-scaled-1.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC01728-01-scaled-1.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC01649-01-scaled-1.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC01646-01-scaled-1.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC01826-01-scaled-1.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC01578-01-scaled-1.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC01449-01-scaled-1.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC01513-01-scaled-1.jpg"}}]},{"type":"text","props":{"block_align":"center","column_breakpoint":"m","content":"

<p data-path-to-node=\"16\"><\/p>\n

<h2>4. Tag 02 \u2013 Der Kreativ Sprint<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"23\">Nach dem Input folgte die Praxisn\u00e4he. Die Planung sah vor, die BesucherInnen nicht nur zu beschallen, sondern aktiv einzubinden.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"24\">\u00dcber 30 Teilnehmende fanden sich am zweiten Tag in den R\u00e4umlichkeiten der Konrad Knoblauch GmbH ein. Die Energie war greifbar \u2013 die Impulse des Vortages wirkten nach. Zusammen mit meinem gesch\u00e4tzten Kollegen <b>Gregor Kreuzer<\/b> und der tatkr\u00e4ftigen Unterst\u00fctzung zweier Mitarbeitender des Auftraggebers, moderierten wir f\u00fcnf Gruppen durch einen intensiven Kreativ Sprint.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"25\">Vom ersten Brainstorming bis zu den hart erarbeiteten Abschlusspr\u00e4sentationen war eine enorme Motivation sp\u00fcrbar. Es ging nicht mehr nur darum, \u00fcber Nachhaltigkeit zu reden, sondern sie in konkreten Modellen zu denken.<\/p>","margin":"xlarge","maxwidth":"2xlarge"}},{"type":"gallery","props":{"filter_align":"left","filter_all":true,"filter_grid_breakpoint":"m","filter_grid_width":"auto","filter_position":"top","filter_style":"tab","grid_column_align":false,"grid_default":"4","grid_divider":false,"grid_medium":"4","item_animation":true,"link_style":"default","link_text":"Read more","margin":"default","meta_align":"below-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","overlay_hover":true,"overlay_mode":"cover","overlay_position":"center","overlay_style":"overlay-primary","overlay_transition":"fade","show_content":true,"show_hover_image":true,"show_hover_video":true,"show_link":true,"show_meta":true,"show_title":true,"text_align":"center","text_color":"light","title_element":"h3","title_hover_style":"reset"},"children":[{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC01940-01-scaled.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC01980-01-scaled.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC02018-01-scaled.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC02022-01-scaled.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC02074-01-scaled.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC02089-01-scaled.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC02098-01-scaled.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/DSC02085-01-scaled.jpg"}}]},{"type":"text","props":{"block_align":"center","column_breakpoint":"m","content":"

<h2>5. Das Echo: Stimmen zum Event<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"28\">Was bleibt, wenn das Licht auf der B\u00fchne ausgeht? In unserem Fall: Ein Gef\u00fchl von echter Gemeinschaft und Aufbruch. Das Feedback der Teilnehmenden hat uns gezeigt, dass wir mit unserem Ansatz \u2013 Authentizit\u00e4t vor Perfektion \u2013 genau richtig lagen.<\/p>\n

<blockquote data-path-to-node=\"29\">\n

<p data-path-to-node=\"29,0\">\u201eEs war ganz wunderbar so viele like-minded Menschen zu erleben, zu sehen und zu h\u00f6ren, welche wunderbaren M\u00f6glichkeiten schon da sind. Danke f\u00fcr die Inspiration und motivierenden Tage.\u201c <b>\u2013 Katrin Legandt, Innenstadtbelebung &amp; Retailexpertin<\/b><\/p>\n<\/blockquote>\n

<blockquote data-path-to-node=\"30\">\n

<p data-path-to-node=\"30,0\">\u201eWow \u2013 Tolle Idee ein solches Event auszurichten \u2013 hat gro\u00dfe Freude gemacht! Das war 100% echt.\u201c <b>\u2013 Bruno Stotz<\/b><\/p>\n<\/blockquote>\n

<blockquote data-path-to-node=\"31\">\n

<p data-path-to-node=\"31,0\">\u201eDie Atmosph\u00e4re und der Spirit von Euch, den Speakern aber auch von uns G\u00e4sten empfand ich als ausgesprochen positiv und bereichernd. Genau das, was zur Zeit in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung zu kurz kommt.\u201c <b>\u2013 Thomas Meixner<\/b><\/p>\n<\/blockquote>\n

<h2>R\u00e9sum\u00e9<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"33\">Die identity Days 1.0 waren mehr als eine Veranstaltung. Sie waren der Beweis, dass wir komplexe Themen wie Nachhaltigkeit nur bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen, wenn wir uns ehrlich begegnen, systemisch denken und den Mut haben, Prozesse gemeinsam zu gestalten.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"34\">Danke an das gro\u00dfartige Team und die Konrad Knoblauch GmbH f\u00fcr das Vertrauen!<\/p>","margin":"xlarge","maxwidth":"2xlarge"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky":"section","position_sticky_breakpoint":"m","position_sticky_offset":"100px","width_medium":"1-4"},"children":[{"type":"headline","props":{"block_align":"center","content":"Weitere Beitr\u00e4ge","margin":"medium","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","title_element":"div","title_style":"h2"}},{"type":"grid","props":{"block_align":"center","content_column_breakpoint":"m","filter_align":"left","filter_all":true,"filter_grid_breakpoint":"m","filter_grid_width":"auto","filter_position":"top","filter_style":"tab","grid_default":"1","grid_medium":"1","grid_small":"3","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","item_animation":true,"link_style":"default","link_target":false,"link_text":"","margin":"default","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","meta_align":"above-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","show_content":true,"show_image":true,"show_link":true,"show_meta":true,"show_title":true,"text_align":"left","title_align":"top","title_element":"div","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"heading","title_link":true,"title_margin":"small","title_style":"h4"},"children":[{"type":"grid_item","props":{"link":"der-kreativ-sprint\/","meta":"18.10.2025","title":"Methode: Der Kreativsprint"}},{"type":"grid_item","props":{"link":"fortbildung-systemisches-leadership\/","meta":"23.06.2025","title":"Fortbildung Systemisches Leadership"}}]}]}]}],"name":"Post"}],"version":"4.4.5"} --></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://moritzkempf.de/identitydays/">Identity Days 1.0</a> erschien zuerst auf <a href="https://moritzkempf.de">Moritz Kempf</a>.</p>
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		<title>Kreativsprint &#8211; Brauerei Fohrenburger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[moritzkempf]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Dec 2021 08:40:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fallbeispiel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kreativsprint &#8211; Brauerei Fohrenburger Stell dir vor, du sperrst zwei Werbeagenturen und die Geschäftsführung eines Kunden in einen Raum. Das Ziel: Die Kampagne für das kommende Jahr steht am Ende des Tages. Klingt nach Hahnenkampf? Nach endlosen Diskussionen, wer die bessere Idee hat? Genau das war die Ausgangslage im Hotel Valavier in Brand. Aber es [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Kreativsprint &#8211; Brauerei Fohrenburger</h1>
<div>
<h3>Stell dir vor, du sperrst zwei Werbeagenturen und die Geschäftsführung eines Kunden in einen Raum. Das Ziel: Die Kampagne für das kommende Jahr steht am Ende des Tages. Klingt nach Hahnenkampf? Nach endlosen Diskussionen, wer die bessere Idee hat?</h3>
<p data-path-to-node="4">Genau das war die Ausgangslage im Hotel Valavier in Brand. Aber es kam ganz anders.</p>
<h3 data-path-to-node="5">Das Setting: Fohrenburger S&#8217;Fäscht 2020</h3>
<p data-path-to-node="6">Die Aufgabe war klar: Die Kampagnenkreation für <b>Fohrenburger S&#8217;Fäscht</b> musste sitzen. Mit dabei waren die Geschäftsführung der Brauerei und gleich zwei Schwergewichte der Vorarlberger Agenturszene: <b>Popup Communications</b> und <b>Baschnegger Amann Partner</b>.</p>
<p data-path-to-node="7">Normalerweise pitchen Agenturen gegeneinander. Sie hüten ihre Ideen wie Staatsgeheimnisse. Doch ein Kreativsprint bricht mit genau dieser Logik.</p>
<h3 data-path-to-node="8">Das Ego an der Garderobe abgeben</h3>
<p data-path-to-node="9">Der vielleicht wichtigste (und für viele überraschendste) Effekt eines Kreativsprints ist die Demokratisierung der Ideen. In dem Moment, wo wir die Köpfe zusammenstecken, wird die Herkunft eines Gedankens irrelevant.</p>
<blockquote data-path-to-node="10">
<p data-path-to-node="10,0">Es geht nicht mehr um &#8222;meine Idee&#8220; gegen &#8222;deine Idee&#8220;. Es geht nur noch um die Sache.</p>
</blockquote>
<p data-path-to-node="11">Und genau das passierte in Brand. Anstatt eines Kompetenzgerangels erlebte ich eine Gruppe, die extrem fokussiert für das Vorankommen der Biermarke arbeitete. Das Vertrauen, das mir als Moderator entgegengebracht wurde – einfach mal &#8222;machen zu lassen&#8220; – war der Schlüssel. Denn der straffe Zeitplan und die methodische Führung lassen gar keinen Raum für Eitelkeiten.</p>
</div>
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</ul>
<div>
<h3 data-path-to-node="12">Vertrauen zahlt sich aus</h3>
<p data-path-to-node="13">Was am Ende des Tages auf den Ideenplakaten stand, darf ich nicht verraten. Aber so viel sei gesagt: Die Ergebnisse können sich sehen lassen und waren sofort weiterverwendbar. Kein &#8222;wir melden uns in zwei Wochen mit einem Entwurf&#8220;, sondern konkrete Resultate noch vor dem Abendessen.</p>
<p data-path-to-node="14">Ein Kreativsprint ist kein Wundermittel, aber er ist ein verdammt effektives Werkzeug, um Silos einzureißen. Wenn selbst zwei konkurrierende Agenturen an einem Tisch zu einem Team verschmelzen, zeigt das, was möglich ist, wenn man den Prozess richtig steuert.</p>
<p data-path-to-node="15">Ein großes Dankeschön an <b>Popup Communications</b>, <b>Baschnegger Amann Partner</b> und das Team von <b>Fohrenburger</b> für das Vertrauen und die konstruktive Arbeit. So macht Zusammenarbeit Spaß.</p>
</div>
<div>Weitere Beiträge</div>
<ul>
<li>
<div>Methode &#8211; Der Kreativsprint</div>
<p>18.09.2025</p>
<p><a href="/der-kreativ-sprint/"></a></p>
</li>
<li>
<div>Haltung vs. Methode</div>
<p>23.05.2025</p>
<p><a href="/haltung-versus-methode/"></a></p>
</li>
</ul>
<p><span id="more-3284"></span><br />
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<h3>Stell dir vor, du sperrst zwei Werbeagenturen und die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung eines Kunden in einen Raum. Das Ziel: Die Kampagne f\u00fcr das kommende Jahr steht am Ende des Tages. Klingt nach Hahnenkampf? Nach endlosen Diskussionen, wer die bessere Idee hat?<\/h3>\n

<p data-path-to-node=\"4\">Genau das war die Ausgangslage im Hotel Valavier in Brand. Aber es kam ganz anders.<\/p>\n

<h3 data-path-to-node=\"5\">Das Setting: Fohrenburger S'F\u00e4scht 2020<\/h3>\n

<p data-path-to-node=\"6\">Die Aufgabe war klar: Die Kampagnenkreation f\u00fcr <b>Fohrenburger S'F\u00e4scht<\/b> musste sitzen. Mit dabei waren die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Brauerei und gleich zwei Schwergewichte der Vorarlberger Agenturszene: <b>Popup Communications<\/b> und <b>Baschnegger Amann Partner<\/b>.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"7\">Normalerweise pitchen Agenturen gegeneinander. Sie h\u00fcten ihre Ideen wie Staatsgeheimnisse. Doch ein Kreativsprint bricht mit genau dieser Logik.<\/p>\n

<h3 data-path-to-node=\"8\">Das Ego an der Garderobe abgeben<\/h3>\n

<p data-path-to-node=\"9\">Der vielleicht wichtigste (und f\u00fcr viele \u00fcberraschendste) Effekt eines Kreativsprints ist die Demokratisierung der Ideen. In dem Moment, wo wir die K\u00f6pfe zusammenstecken, wird die Herkunft eines Gedankens irrelevant.<\/p>\n

<blockquote data-path-to-node=\"10\">\n

<p data-path-to-node=\"10,0\">Es geht nicht mehr um \"meine Idee\" gegen \"deine Idee\". Es geht nur noch um die Sache.<\/p>\n<\/blockquote>\n

<p data-path-to-node=\"11\">Und genau das passierte in Brand. Anstatt eines Kompetenzgerangels erlebte ich eine Gruppe, die extrem fokussiert f\u00fcr das Vorankommen der Biermarke arbeitete. Das Vertrauen, das mir als Moderator entgegengebracht wurde \u2013 einfach mal \"machen zu lassen\" \u2013 war der Schl\u00fcssel. Denn der straffe Zeitplan und die methodische F\u00fchrung lassen gar keinen Raum f\u00fcr Eitelkeiten.<\/p>","margin":"xlarge","maxwidth":"2xlarge"}},{"type":"gallery","props":{"filter_align":"left","filter_all":true,"filter_grid_breakpoint":"m","filter_grid_width":"auto","filter_position":"top","filter_style":"tab","grid_default":"2","grid_medium":"3","item_animation":true,"lightbox":true,"link_style":"default","link_text":"vergr\u00f6\u00dfern","margin":"default","meta_align":"below-title","meta_element":"div","meta_style":"","overlay_hover":true,"overlay_mode":"cover","overlay_position":"center","overlay_style":"overlay-default","overlay_transition":"fade","show_content":true,"show_hover_image":true,"show_hover_video":true,"show_link":true,"show_meta":true,"show_title":true,"text_align":"center","text_color":"light","title_element":"h3","title_hover_style":"reset"},"children":[{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/unnamed.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/unnamed-1.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/unnamed-2.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/unnamed-3.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/unnamed-4.jpg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/Gemini_Generated_Image_f1le17f1le17f1le-1.png"}}]},{"type":"text","props":{"block_align":"center","column_breakpoint":"m","content":"

<h3 data-path-to-node=\"12\">Vertrauen zahlt sich aus<\/h3>\n

<p data-path-to-node=\"13\">Was am Ende des Tages auf den Ideenplakaten stand, darf ich nicht verraten. Aber so viel sei gesagt: Die Ergebnisse k\u00f6nnen sich sehen lassen und waren sofort weiterverwendbar. Kein \"wir melden uns in zwei Wochen mit einem Entwurf\", sondern konkrete Resultate noch vor dem Abendessen.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"14\">Ein Kreativsprint ist kein Wundermittel, aber er ist ein verdammt effektives Werkzeug, um Silos einzurei\u00dfen. Wenn selbst zwei konkurrierende Agenturen an einem Tisch zu einem Team verschmelzen, zeigt das, was m\u00f6glich ist, wenn man den Prozess richtig steuert.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"15\">Ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n an <b>Popup Communications<\/b>, <b>Baschnegger Amann Partner<\/b> und das Team von <b>Fohrenburger<\/b> f\u00fcr das Vertrauen und die konstruktive Arbeit. So macht Zusammenarbeit Spa\u00df.<\/p>","margin":"xlarge","maxwidth":"2xlarge"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky":"section","position_sticky_breakpoint":"m","position_sticky_offset":"100px","width_medium":"1-4"},"children":[{"type":"headline","props":{"block_align":"center","content":"Weitere Beitr\u00e4ge","margin":"medium","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","title_element":"div","title_style":"h2"}},{"type":"grid","props":{"block_align":"center","content_column_breakpoint":"m","filter_align":"left","filter_all":true,"filter_grid_breakpoint":"m","filter_grid_width":"auto","filter_position":"top","filter_style":"tab","grid_default":"1","grid_medium":"1","grid_small":"3","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","item_animation":true,"link_style":"default","link_target":false,"link_text":"","margin":"default","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","meta_align":"above-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","show_content":true,"show_image":true,"show_link":true,"show_meta":true,"show_title":true,"text_align":"left","title_align":"top","title_element":"div","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"heading","title_link":true,"title_margin":"small","title_style":"h4"},"children":[{"type":"grid_item","props":{"link":"der-kreativ-sprint\/","meta":"18.09.2025","title":"Methode - Der Kreativsprint"}},{"type":"grid_item","props":{"link":"haltung-versus-methode\/","meta":"23.05.2025","title":"Haltung vs. Methode"}}]}]}]}],"name":"Post"}],"version":"4.4.5"} --></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://moritzkempf.de/kreativsprint-brauerei/">Kreativsprint &#8211; Brauerei Fohrenburger</a> erschien zuerst auf <a href="https://moritzkempf.de">Moritz Kempf</a>.</p>
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		<title>Art of Hosting School &#8211; Marburg</title>
		<link>https://moritzkempf.de/art-of-hosting-school-marburg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[moritzkempf]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Nov 2021 21:01:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fallbeispiel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Art of Hosting School &#8211; Marburg „Die Kunst, gute Gespräche zu führen.“ So lässt sich Art of Hosting wohl am treffendsten ins Deutsche übersetzen. Es klingt nach einer simplen Technik, nach einem Werkzeugkasten für Moderatoren. Doch wer tiefer eintaucht, stößt schnell auf eine fundamentale Wahrheit, die wir gerne zitieren: „Haltung frisst Methode zum Frühstück.“ Was [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://moritzkempf.de/art-of-hosting-school-marburg/">Art of Hosting School &#8211; Marburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://moritzkempf.de">Moritz Kempf</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Art of Hosting School &#8211; Marburg</h1>
<div>
<h3><span style="font-weight: 400;"><b>„Die Kunst, gute Gespräche zu führen.“</b> So lässt sich <i>Art of Hosting</i> wohl am treffendsten ins Deutsche übersetzen. Es klingt nach einer simplen Technik, nach einem Werkzeugkasten für Moderatoren. Doch wer tiefer eintaucht, stößt schnell auf eine fundamentale Wahrheit, die wir gerne zitieren: <b>„Haltung frisst Methode zum Frühstück.“</b></span></h3>
<p data-path-to-node="4">Was es mit diesem Spruch auf sich hat und warum er der Schlüssel zum Erfolg unseres dreitägigen Workshops in Marburg war, möchte ich berichten:</p>
<p data-path-to-node="5">Zusammen mit dem <b>Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS)</b> aus Potsdam stellten wir uns einer besonderen Herausforderung: Eine Art of Hosting School für zwei deutsche und zwei französische Kommunen. Das Ziel? Methodenkompetenz vermitteln, Austausch fördern und Nachhaltigkeit verankern. Die Realität? Ein spannender Hürdenlauf.</p>
<h2>Die Herausforderungen: Ein Sprung ins kalte Wasser</h2>
<p data-path-to-node="7">Bevor der erste Stuhlkreis gestellt war, sahen wir uns mit drei massiven Fragezeichen konfrontiert.</p>
<h3>1. Das babylonische Sprachgewirr</h3>
<p data-path-to-node="9">Teil der Ausschreibung war eine harte Nuss: Das Thema musste unter der Bedingung der Zweisprachigkeit gelöst werden. Die deutschen Teilnehmenden sprachen kein Französisch, die französischen kein Deutsch.</p>
<ul data-path-to-node="10">
<li>
<p data-path-to-node="10,0,0"><b>Die Lösung:</b> Technik und Teamwork. Das IASS stellte glücklicherweise zwei Dolmetschende sowie die nötige Konferenztechnik zur Verfügung.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="10,1,0"><b>Das Team:</b> Meine wunderbare Workshop-Kollegin Rhea glänzte mit fließendem Französisch, während ich mich mit Basics durchschlug. Diese Mischung aus professioneller Übersetzung und menschlichem Bemühen schuf eine Atmosphäre des gegenseitigen Respekts.</p>
</li>
</ul>
<h3>2. Der Raum als Black Box</h3>
<p data-path-to-node="12">Für Art of Hosting ist der Raum der „dritte Moderator“. Doch wir wussten nicht, was uns erwartet. Aufgrund der Entfernung gab es keine Vorbesichtigung. Zwar hatten wir einen Video-Rundgang organisiert, aber die entscheidenden Details blieben im Dunkeln:</p>
<ul data-path-to-node="13">
<li>
<p data-path-to-node="13,0,0">Sind die Wände bespielbar?</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="13,1,0">Hält unser Moderations-Klebeband oder ruiniert es den Putz?</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="13,2,0">Wie flexibel sind die Sitzgelegenheiten? Wir mussten also im Kopf und im Materialkoffer auf <i>alles</i> vorbereitet sein.</p>
</li>
</ul>
<h3>3. Der Theorie-Praxis-Gap</h3>
<p data-path-to-node="15">Die Erwartungshaltung war enorm. Ohne zu wissen, welche substantiellen Fragen die vier Kommunen aktuell bewegten, sollten wir Art of Hosting so vermitteln, dass die Methoden nach drei Tagen sofort anwendbar waren. Das Problem: Methoden ohne echten Inhalt bleiben hölzern. Wir mussten einen Weg finden, unsere Erfahrung in Richtung Ergebnisoffenheit einfließen zu lassen, ohne die Bodenhaftung zu verlieren.</p>
</div>
<ul>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/IMG_7755-scaled-04cb0271.jpeg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/IMG_7775-b136c987.jpeg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/IMG_7763-scaled-c6dbc0cb.jpeg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/IMG_7832-0ddd8814.jpeg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/20210902_093207-scaled-5e2ef2ad.jpeg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/20210903_104816-scaled-19d1d03d.jpeg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/IMG_7789-scaled-f6177718.jpeg" alt=""></p>
</li>
<li>
<p>        <img decoding="async" src="/wp-content/uploads/2025/11/IMG_7815-scaled-85f53c91.jpeg" alt=""></p>
</li>
</ul>
<div>
<h2>Alles in seinem Tempo: Unser 3-Phasen-Modell</h2>
<p data-path-to-node="18">Um diesen Herausforderungen zu begegnen und den Gap zwischen trockener Theorie und lebendiger Praxis zu schließen, entschieden wir uns für ein striktes, aber dynamisches Vorgehen in drei Phasen.</p>
<h3>Phase 01: Erleben &amp; Briefing</h3>
<p data-path-to-node="20">Hier legten wir das Fundament. Wir starteten mit dem theoretischen Briefing jeder Methode, untermauert mit geschilderten Anwendungsfällen.</p>
<blockquote data-path-to-node="21">
<p data-path-to-node="21,0"><b>Der Vorteil:</b> Wir konnten hier aus unserem enormen Erfahrungsschatz schöpfen und Geschichten erzählen, die die Methoden plastisch machten, bevor sie überhaupt geübt wurden.</p>
</blockquote>
<h3>Phase 02: Die Praxisübung (Simulation)</h3>
<p data-path-to-node="23">In den Übungen versuchten wir, beide Perspektiven erlebbar zu machen: die der Moderation und jene der Teilnehmenden. Hier zeigte sich die größte Hürde: Die Simulation behandelter Themen ist schwierig. <b>Warum?</b> Weil nur <i>echte</i> Themen <i>echte</i> Betroffenheit erzeugen. Nur wenn es wirklich um etwas geht, entsteht das Engagement, das Art of Hosting so kraftvoll macht. Dennoch gelang es uns, durch realitätsnahe Szenarien den Diskurs zu fördern.</p>
<h3>Phase 03: Reflexion &amp; Transfer</h3>
<p data-path-to-node="25">Nach der Simulation gingen wir sofort in den Meta-Dialog. Wo lässt sich das gerade Erlebte in der eigenen Kommune anwenden? Die zahlreichen Beiträge und Ideen der Teilnehmenden waren für uns die schönste Bestätigung: Wir hatten den richtigen Nerv getroffen.</p>
<h2></h2>
<h2>Warum Haltung die Methode frisst</h2>
<p data-path-to-node="28">Zwischen den Übungen setzten wir immer wieder <b>Impulsvorträge</b>. Hier ging es nicht um das „Wie“ (die Methode), sondern um das „Warum“ und „Wer“ (die Haltung).</p>
<p data-path-to-node="29">Art of Hosting ist mehr als das Arrangieren von Post-its. Es ist eine innere Haltung der Neugier, der Offenheit und des Mutes, nicht sofort eine Antwort parat zu haben. Diese Impulse flossen direkt in die Übungen ein. Wir merkten schnell: Wenn die Haltung stimmt – wenn man bereit ist, einander trotz Sprachbarrieren wirklich zuzuhören – dann wird die Methode zweitrangig. Sie wird zum dienenden Werkzeug, nicht zum starren Korsett.</p>
<h2>Wissen sichern: Nachhaltigkeit über den Tag hinaus</h2>
<p data-path-to-node="31">Was bleibt von drei Tagen in Marburg? Um sicherzustellen, dass die Inhalte nicht verpuffen, haben wir großen Wert auf die Dokumentation gelegt.</p>
<p data-path-to-node="32">Die gesamte „Art of Hosting School“ wurde ausführlich und nachvollziehbar digitalisiert. Auf einer eigens eingerichteten Webseite sind alle Inhalte, Methodenbeschreibungen und Ergebnisse jederzeit und von überall verfügbar – natürlich komplett zweisprachig auf Deutsch und Französisch.</p>
<p data-path-to-node="33">Sieh dich gerne mal auf der Webseite um und lass dich inspirieren, wie gute Gespräche Grenzen überwinden können. <a href="https://artofhosting.school/" target="_blank" rel="noopener">Hier geht&#8217;s zum Werk</a></p>
</div>
<div>Weitere Beiträge</div>
<ul>
<li>
<div>Bedürfnis Nr.1 &#8211; Zugehörigkeit</div>
<p>18.10.2024</p>
<p><a href="/zugehoerigkeit/"></a></p>
</li>
<li>
<div>Vorsicht Potenzialfalle</div>
<p>23.09.2024</p>
<p><a href="/potenzialentwicklung/"></a></p>
</li>
</ul>
<p><span id="more-3266"></span><br />
<!-- {"type":"layout","children":[{"type":"section","props":{"animation":"fade","header_transparent":true,"header_transparent_noplaceholder":false,"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_7815-scaled-85f53c91.jpeg","image_effect":"parallax","image_loading":true,"image_parallax_bgy":"40vh","image_position":"top-center","image_size":"cover","image_width":"2560","media_overlay":"rgba(0, 0, 0, 0.75)","media_overlay_parallax_opacity":"0,1","padding":"xlarge","padding_remove_horizontal":false,"padding_remove_top":false,"style":"default","text_color":"light","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"","width":""},"children":[{"type":"row","props":{"margin":"medium","margin_remove_bottom":false,"margin_remove_top":false,"width":"small","width_expand":"left"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","vertical_align":"middle"},"children":[{"type":"headline","props":{"animation":"none","content":"Art of Hosting School - Marburg","margin_remove_bottom":false,"margin_remove_top":false,"title_element":"h1","title_style":"heading-large"}}]}]}],"name":"Hero"},{"type":"section","props":{"animation":"fade","image_position":"center-center","style":"default","title_breakpoint":"xl","title_position":"top-left","title_rotation":"left","vertical_align":"","width":""},"children":[{"type":"row","props":{"column_gap":"large","layout":"3-4,1-4","margin":"xlarge","row_gap":"large","width":"xlarge","width_expand":"left"},"children":[{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky_breakpoint":"m","width_medium":"3-4"},"children":[{"type":"text","props":{"block_align":"center","column_breakpoint":"m","content":"

<h3><span style=\"font-weight: 400;\"><b>\u201eDie Kunst, gute Gespr\u00e4che zu f\u00fchren.\u201c<\/b> So l\u00e4sst sich <i>Art of Hosting<\/i> wohl am treffendsten ins Deutsche \u00fcbersetzen. Es klingt nach einer simplen Technik, nach einem Werkzeugkasten f\u00fcr Moderatoren. Doch wer tiefer eintaucht, st\u00f6\u00dft schnell auf eine fundamentale Wahrheit, die wir gerne zitieren: <b>\u201eHaltung frisst Methode zum Fr\u00fchst\u00fcck.\u201c<\/b><\/span><\/h3>\n

<p data-path-to-node=\"4\">Was es mit diesem Spruch auf sich hat und warum er der Schl\u00fcssel zum Erfolg unseres dreit\u00e4gigen Workshops in Marburg war, m\u00f6chte ich berichten:<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"5\">Zusammen mit dem <b>Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS)<\/b> aus Potsdam stellten wir uns einer besonderen Herausforderung: Eine Art of Hosting School f\u00fcr zwei deutsche und zwei franz\u00f6sische Kommunen. Das Ziel? Methodenkompetenz vermitteln, Austausch f\u00f6rdern und Nachhaltigkeit verankern. Die Realit\u00e4t? Ein spannender H\u00fcrdenlauf.<\/p>\n

<h2>Die Herausforderungen: Ein Sprung ins kalte Wasser<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"7\">Bevor der erste Stuhlkreis gestellt war, sahen wir uns mit drei massiven Fragezeichen konfrontiert.<\/p>\n

<h3>1. Das babylonische Sprachgewirr<\/h3>\n

<p data-path-to-node=\"9\">Teil der Ausschreibung war eine harte Nuss: Das Thema musste unter der Bedingung der Zweisprachigkeit gel\u00f6st werden. Die deutschen Teilnehmenden sprachen kein Franz\u00f6sisch, die franz\u00f6sischen kein Deutsch.<\/p>\n

<ul data-path-to-node=\"10\">\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"10,0,0\"><b>Die L\u00f6sung:<\/b> Technik und Teamwork. Das IASS stellte gl\u00fccklicherweise zwei Dolmetschende sowie die n\u00f6tige Konferenztechnik zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<\/li>\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"10,1,0\"><b>Das Team:<\/b> Meine wunderbare Workshop-Kollegin Rhea gl\u00e4nzte mit flie\u00dfendem Franz\u00f6sisch, w\u00e4hrend ich mich mit Basics durchschlug. Diese Mischung aus professioneller \u00dcbersetzung und menschlichem Bem\u00fchen schuf eine Atmosph\u00e4re des gegenseitigen Respekts.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n

<h3>2. Der Raum als Black Box<\/h3>\n

<p data-path-to-node=\"12\">F\u00fcr Art of Hosting ist der Raum der \u201edritte Moderator\u201c. Doch wir wussten nicht, was uns erwartet. Aufgrund der Entfernung gab es keine Vorbesichtigung. Zwar hatten wir einen Video-Rundgang organisiert, aber die entscheidenden Details blieben im Dunkeln:<\/p>\n

<ul data-path-to-node=\"13\">\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"13,0,0\">Sind die W\u00e4nde bespielbar?<\/p>\n<\/li>\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"13,1,0\">H\u00e4lt unser Moderations-Klebeband oder ruiniert es den Putz?<\/p>\n<\/li>\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"13,2,0\">Wie flexibel sind die Sitzgelegenheiten? Wir mussten also im Kopf und im Materialkoffer auf <i>alles<\/i> vorbereitet sein.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n

<h3>3. Der Theorie-Praxis-Gap<\/h3>\n

<p data-path-to-node=\"15\">Die Erwartungshaltung war enorm. Ohne zu wissen, welche substantiellen Fragen die vier Kommunen aktuell bewegten, sollten wir Art of Hosting so vermitteln, dass die Methoden nach drei Tagen sofort anwendbar waren. Das Problem: Methoden ohne echten Inhalt bleiben h\u00f6lzern. Wir mussten einen Weg finden, unsere Erfahrung in Richtung Ergebnisoffenheit einflie\u00dfen zu lassen, ohne die Bodenhaftung zu verlieren.<\/p>","margin":"xlarge","maxwidth":"2xlarge"}},{"type":"gallery","props":{"filter_align":"left","filter_all":true,"filter_grid_breakpoint":"m","filter_grid_width":"auto","filter_position":"top","filter_style":"tab","grid_default":"3","grid_medium":"3","item_animation":true,"link_style":"default","link_text":"Read more","margin":"default","meta_align":"below-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","overlay_hover":true,"overlay_mode":"cover","overlay_position":"center","overlay_style":"overlay-primary","overlay_transition":"fade","show_content":true,"show_hover_image":true,"show_hover_video":true,"show_link":true,"show_meta":true,"show_title":true,"text_align":"center","text_color":"light","title_element":"h3","title_hover_style":"reset"},"children":[{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_7755-scaled-04cb0271.jpeg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_7775-b136c987.jpeg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_7763-scaled-c6dbc0cb.jpeg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_7832-0ddd8814.jpeg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/20210902_093207-scaled-5e2ef2ad.jpeg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/20210903_104816-scaled-19d1d03d.jpeg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_7789-scaled-f6177718.jpeg"}},{"type":"gallery_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/11\/IMG_7815-scaled-85f53c91.jpeg"}}]},{"type":"text","props":{"block_align":"center","column_breakpoint":"m","content":"

<h2>Alles in seinem Tempo: Unser 3-Phasen-Modell<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"18\">Um diesen Herausforderungen zu begegnen und den Gap zwischen trockener Theorie und lebendiger Praxis zu schlie\u00dfen, entschieden wir uns f\u00fcr ein striktes, aber dynamisches Vorgehen in drei Phasen.<\/p>\n

<h3>Phase 01: Erleben &amp; Briefing<\/h3>\n

<p data-path-to-node=\"20\">Hier legten wir das Fundament. Wir starteten mit dem theoretischen Briefing jeder Methode, untermauert mit geschilderten Anwendungsf\u00e4llen.<\/p>\n

<blockquote data-path-to-node=\"21\">\n

<p data-path-to-node=\"21,0\"><b>Der Vorteil:<\/b> Wir konnten hier aus unserem enormen Erfahrungsschatz sch\u00f6pfen und Geschichten erz\u00e4hlen, die die Methoden plastisch machten, bevor sie \u00fcberhaupt ge\u00fcbt wurden.<\/p>\n<\/blockquote>\n

<h3>Phase 02: Die Praxis\u00fcbung (Simulation)<\/h3>\n

<p data-path-to-node=\"23\">In den \u00dcbungen versuchten wir, beide Perspektiven erlebbar zu machen: die der Moderation und jene der Teilnehmenden. Hier zeigte sich die gr\u00f6\u00dfte H\u00fcrde: Die Simulation behandelter Themen ist schwierig. <b>Warum?<\/b> Weil nur <i>echte<\/i> Themen <i>echte<\/i> Betroffenheit erzeugen. Nur wenn es wirklich um etwas geht, entsteht das Engagement, das Art of Hosting so kraftvoll macht. Dennoch gelang es uns, durch realit\u00e4tsnahe Szenarien den Diskurs zu f\u00f6rdern.<\/p>\n

<h3>Phase 03: Reflexion &amp; Transfer<\/h3>\n

<p data-path-to-node=\"25\">Nach der Simulation gingen wir sofort in den Meta-Dialog. Wo l\u00e4sst sich das gerade Erlebte in der eigenen Kommune anwenden? Die zahlreichen Beitr\u00e4ge und Ideen der Teilnehmenden waren f\u00fcr uns die sch\u00f6nste Best\u00e4tigung: Wir hatten den richtigen Nerv getroffen.<\/p>\n

<h2><\/h2>\n

<h2>Warum Haltung die Methode frisst<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"28\">Zwischen den \u00dcbungen setzten wir immer wieder <b>Impulsvortr\u00e4ge<\/b>. Hier ging es nicht um das \u201eWie\u201c (die Methode), sondern um das \u201eWarum\u201c und \u201eWer\u201c (die Haltung).<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"29\">Art of Hosting ist mehr als das Arrangieren von Post-its. Es ist eine innere Haltung der Neugier, der Offenheit und des Mutes, nicht sofort eine Antwort parat zu haben. Diese Impulse flossen direkt in die \u00dcbungen ein. Wir merkten schnell: Wenn die Haltung stimmt \u2013 wenn man bereit ist, einander trotz Sprachbarrieren wirklich zuzuh\u00f6ren \u2013 dann wird die Methode zweitrangig. Sie wird zum dienenden Werkzeug, nicht zum starren Korsett.<\/p>\n

<h2>Wissen sichern: Nachhaltigkeit \u00fcber den Tag hinaus<\/h2>\n

<p data-path-to-node=\"31\">Was bleibt von drei Tagen in Marburg? Um sicherzustellen, dass die Inhalte nicht verpuffen, haben wir gro\u00dfen Wert auf die Dokumentation gelegt.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"32\">Die gesamte \u201eArt of Hosting School\u201c wurde ausf\u00fchrlich und nachvollziehbar digitalisiert. Auf einer eigens eingerichteten Webseite sind alle Inhalte, Methodenbeschreibungen und Ergebnisse jederzeit und von \u00fcberall verf\u00fcgbar \u2013 nat\u00fcrlich komplett zweisprachig auf Deutsch und Franz\u00f6sisch.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"33\">Sieh dich gerne mal auf der Webseite um und lass dich inspirieren, wie gute Gespr\u00e4che Grenzen \u00fcberwinden k\u00f6nnen. <a href=\"https:\/\/artofhosting.school\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hier geht's zum Werk<\/a><\/p>","margin":"xlarge","maxwidth":"2xlarge"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky":"section","position_sticky_breakpoint":"m","position_sticky_offset":"100px","width_medium":"1-4"},"children":[{"type":"headline","props":{"block_align":"center","content":"Weitere Beitr\u00e4ge","margin":"medium","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","title_element":"div","title_style":"h2"}},{"type":"grid","props":{"block_align":"center","content_column_breakpoint":"m","filter_align":"left","filter_all":true,"filter_grid_breakpoint":"m","filter_grid_width":"auto","filter_position":"top","filter_style":"tab","grid_default":"1","grid_medium":"1","grid_small":"3","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","item_animation":true,"link_style":"default","link_target":false,"link_text":"","margin":"default","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","meta_align":"above-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","show_content":true,"show_image":true,"show_link":true,"show_meta":true,"show_title":true,"text_align":"left","title_align":"top","title_element":"div","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"heading","title_link":true,"title_margin":"small","title_style":"h4"},"children":[{"type":"grid_item","props":{"link":"zugehoerigkeit\/","meta":"18.10.2024","title":"Bed\u00fcrfnis Nr.1 - Zugeh\u00f6rigkeit"}},{"type":"grid_item","props":{"link":"potenzialentwicklung\/","meta":"23.09.2024","title":"Vorsicht Potenzialfalle"}}]}]}]}],"name":"Post"}],"version":"4.4.5"} --></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://moritzkempf.de/art-of-hosting-school-marburg/">Art of Hosting School &#8211; Marburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://moritzkempf.de">Moritz Kempf</a>.</p>
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		<title>Vision 2020 &#8211; Konrad Knoblauch GmbH</title>
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		<dc:creator><![CDATA[moritzkempf]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2019 13:44:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fallbeispiel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vision 2020 &#8211; Konrad Knoblauch GmbH Vision bei 100 km/h: Ein Experiment zwischen Autobahn und Lagerfeuer. Manchmal entstehen die komplexesten Projekte aus den einfachsten Begegnungen. Ein Kaffee in Markdorf, ein Händedruck mit Jürgen Zahn von der Konrad Knoblauch GmbH und ein gemeinsamer Nenner: Die Lust, Dinge nicht so zu machen, wie man sie „halt macht“. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://moritzkempf.de/vision-2020-konrad-knoblauch-gmbh/">Vision 2020 &#8211; Konrad Knoblauch GmbH</a> erschien zuerst auf <a href="https://moritzkempf.de">Moritz Kempf</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Vision 2020 &#8211; Konrad Knoblauch GmbH</h1>
<div>
<h3>Vision bei 100 km/h: <br />Ein Experiment zwischen Autobahn und Lagerfeuer.</h3>
<h3>Manchmal entstehen die komplexesten Projekte aus den einfachsten Begegnungen. Ein Kaffee in Markdorf, ein Händedruck mit Jürgen Zahn von der Konrad Knoblauch GmbH und ein gemeinsamer Nenner: Die Lust, Dinge nicht so zu machen, wie man sie „halt macht“.</h3>
<p data-path-to-node="4">Die Aufgabenstellung, die kurz darauf im Raum stand, klang zunächst simpel, entpuppte sich aber schnell als psychologisches und logistisches Puzzle: <b>„Wir wollen wissen, wo die Mitarbeiter die Firma in zwei Jahren sehen.“</b></p>
<p data-path-to-node="5">Klingt nach einer Standard-Umfrage? Eben nicht. Denn die Bedingung war: Wir brauchen die ungeschminkte Wahrheit. Keine politisch korrekten Antworten, weil der Chef zuhört. Wir brauchten die authentische Perspektive von 30 Individuen auf das große Ganze. Und das alles im Rahmen eines Roadtrips nach Münster.</p>
<h3 data-path-to-node="6">Die Sardinenbüchsen-Herausforderung</h3>
<p data-path-to-node="7">Der Rahmen war gesetzt: Ein zweitägiger Trip, zwei Kundenbesuche (Pistole Hardcore Food &amp; OPUS), 30 Mitarbeiter und ein Doppeldeckerbus.</p>
<p data-path-to-node="8">Jeder, der schon einmal 9 Stunden in einem Bus saß, weiß: Das ist kein Ort für geistige Höhenflüge. Es ist ein Ort für Schlafmasken und Podcasts. Meine Herausforderung war es, genau diesen toten Raum in eine Innovationsschmiede zu verwandeln.</p>
<p data-path-to-node="9">Wir wussten, dass wir scheitern könnten. Trotzdem bauten wir ein Szenario für die Autobahn: Wir nutzten die 4er-Sitzgruppen im Unterdeck als Rotationsmaschinen. Statt stumpfem Brainstorming gab es Rollenspiele. Ein Mitarbeiter präsentierte sein „Hausaufgaben-Plakat“ (Thema: Innovation), während die anderen in Rollen wie „Die Brücke zu Knoblauch“ oder „Der Mehrwert“ schlüpften. Meine Kollegin Dragana und ich saßen als „Spitzel“ daneben – Protokollanten im Rausch der Geschwindigkeit.</p>
<p data-path-to-node="10">Überraschenderweise funktionierte es. Die Enge schuf keine Klaustrophobie, sondern Fokus. Die Autobahn wurde zum Inkubator.</p>
</div>
<ul>
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<div>
<h3 data-path-to-node="11">Vom Bus ins Feuerwerk – und in die Realität</h3>
<p data-path-to-node="12">Nach 9 Stunden Kopfarbeit landeten wir bei <i>Pistole Hardcore Food</i>. Um den Bus-Mief abzuschütteln, verordneten wir ein „Gehspräch“. Bewaffnet mit Klemmbrettern schwärmten die Teams auf dem weitläufigen Hofgut aus. Die Frage: „Worin sind wir als Unternehmen wirklich gut?“</p>
<p data-path-to-node="13">Der Abend endete, wie gute Abende enden müssen: Mit Feuerwerk, exzellentem Essen und ausgelassenen Gesprächen. Doch genau hier lauerte die Falle für den nächsten Tag.</p>
</div>
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<div>
<h3 data-path-to-node="14">Wenn der Plan auf das Leben trifft</h3>
<p data-path-to-node="15">Tag 2 sollte eigentlich im Zeichen der „Heldenreise“ stehen – ein tiefgehender Workshop bei der Firma OPUS. Doch die Realität hatte andere Pläne. Eine lange Nacht, eine umständliche Busroute und ein inspirierender, aber Zeit kostender Vortrag vor Ort fraßen unser Zeitbudget auf.</p>
<p data-path-to-node="16">Hier zeigte sich, dass Moderation vor allem Improvisation ist. Wir mussten den geplanten Workshop streichen. Das tat weh, war aber notwendig. Statt die müde Truppe durch ein komplexes Storytelling-Framework zu peitschen, entschieden wir uns für das Machbare: Eine ehrliche Reflexionsrunde über die Eindrücke bei Pistole und OPUS. Wir holten die „Gegenwart“ ab, die „Zukunft“ musste warten.</p>
</div>
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</ul>
<div>
<h3 data-path-to-node="17">Der Echoraum</h3>
<p data-path-to-node="18">Was bleibt von so einem Trip, wenn der Busmotor aus ist? Um sicherzustellen, dass die Ideen nicht im Kofferraum verstauben, verbrachten wir nach der Rückkehr 16 Stunden damit, einen physischen „Erlebnisraum“ zu bauen. Alle Protokolle, alle Schnipsel, alle Zitate wurden visualisiert. Drei Monate lang stand dieser Raum offen – als begehbares Gedächtnis des Ausflugs für alle, die dabei waren, und vor allem für die, die nicht mitkonnten.</p>
</div>
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<h3 data-path-to-node="19">Was wir wirklich gelernt haben</h3>
<p data-path-to-node="20">Rückblickend war dieser Visionierungsausflug ein voller Erfolg, der in der Gründung von 9 aktiven Arbeitsgruppen mündete. Aber er war auch eine Lektion in Demut:</p>
<ul data-path-to-node="21">
<li>
<p data-path-to-node="21,0,0"><b>Arbeit im Bus geht:</b> Entgegen aller Skepsis kann man bei 100 km/h qualitativ hochwertig arbeiten.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="21,1,0"><b>Weniger ist mehr:</b> Wir wollten zu viel. Die Taktung war zu eng. Wenn der Chef (verständlicherweise) das Gemeinschaftserlebnis priorisiert, muss der Workshop-Leiter seine Ambitionen zurückschrauben.</p>
</li>
<li>
<p data-path-to-node="21,2,0"><b>Der &#8222;Vibe&#8220; ist nicht konservierbar:</b> Wir versuchten, den ausgefallenen Heldenreise-Workshop Tage später im Büro nachzuholen. Es funktionierte nicht. Die Magie des Roadtrips, das „Wir-Gefühl“ des Ausflugs, ließ sich nicht künstlich reaktivieren.</p>
</li>
</ul>
<p data-path-to-node="22">Am Ende bleibt die Erkenntnis: Eine Vision entsteht nicht nur am Whiteboard. Sie entsteht manchmal auf der A7, zwischen zwei Raststätten, wenn man den Mut hat, den Mitarbeitern einfach zuzuhören.</p>
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</ul>
<p><span id="more-3308"></span><br />
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<h3>Vision bei 100 km\/h: <br \/>Ein Experiment zwischen Autobahn und Lagerfeuer.<\/h3>\n

<h3>Manchmal entstehen die komplexesten Projekte aus den einfachsten Begegnungen. Ein Kaffee in Markdorf, ein H\u00e4ndedruck mit J\u00fcrgen Zahn von der Konrad Knoblauch GmbH und ein gemeinsamer Nenner: Die Lust, Dinge nicht so zu machen, wie man sie \u201ehalt macht\u201c.<\/h3>\n

<p data-path-to-node=\"4\">Die Aufgabenstellung, die kurz darauf im Raum stand, klang zun\u00e4chst simpel, entpuppte sich aber schnell als psychologisches und logistisches Puzzle: <b>\u201eWir wollen wissen, wo die Mitarbeiter die Firma in zwei Jahren sehen.\u201c<\/b><\/p>\n

<p data-path-to-node=\"5\">Klingt nach einer Standard-Umfrage? Eben nicht. Denn die Bedingung war: Wir brauchen die ungeschminkte Wahrheit. Keine politisch korrekten Antworten, weil der Chef zuh\u00f6rt. Wir brauchten die authentische Perspektive von 30 Individuen auf das gro\u00dfe Ganze. Und das alles im Rahmen eines Roadtrips nach M\u00fcnster.<\/p>\n

<h3 data-path-to-node=\"6\">Die Sardinenb\u00fcchsen-Herausforderung<\/h3>\n

<p data-path-to-node=\"7\">Der Rahmen war gesetzt: Ein zweit\u00e4giger Trip, zwei Kundenbesuche (Pistole Hardcore Food &amp; OPUS), 30 Mitarbeiter und ein Doppeldeckerbus.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"8\">Jeder, der schon einmal 9 Stunden in einem Bus sa\u00df, wei\u00df: Das ist kein Ort f\u00fcr geistige H\u00f6henfl\u00fcge. Es ist ein Ort f\u00fcr Schlafmasken und Podcasts. Meine Herausforderung war es, genau diesen toten Raum in eine Innovationsschmiede zu verwandeln.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"9\">Wir wussten, dass wir scheitern k\u00f6nnten. Trotzdem bauten wir ein Szenario f\u00fcr die Autobahn: Wir nutzten die 4er-Sitzgruppen im Unterdeck als Rotationsmaschinen. Statt stumpfem Brainstorming gab es Rollenspiele. Ein Mitarbeiter pr\u00e4sentierte sein \u201eHausaufgaben-Plakat\u201c (Thema: Innovation), w\u00e4hrend die anderen in Rollen wie \u201eDie Br\u00fccke zu Knoblauch\u201c oder \u201eDer Mehrwert\u201c schl\u00fcpften. Meine Kollegin Dragana und ich sa\u00dfen als \u201eSpitzel\u201c daneben \u2013 Protokollanten im Rausch der Geschwindigkeit.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"10\">\u00dcberraschenderweise funktionierte es. Die Enge schuf keine Klaustrophobie, sondern Fokus. Die Autobahn wurde zum Inkubator.<\/p>","margin":"xlarge","maxwidth":"2xlarge"}},{"type":"slideshow","props":{"link_style":"default","link_text":"Read more","margin":"default","meta_align":"below-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","nav":"dotnav","nav_align":"center","nav_breakpoint":"s","nav_position":"bottom-center","nav_position_margin":"medium","overlay_animation":"parallax","overlay_position":"center-left","show_content":true,"show_link":true,"show_meta":true,"show_thumbnail":true,"show_title":true,"slidenav":"default","slidenav_breakpoint":"s","slidenav_margin":"medium","slidenav_outside_breakpoint":"xl","slideshow_autoplay_pause":true,"slideshow_min_height":300,"thumbnav_height":"75","thumbnav_svg_color":"emphasis","thumbnav_width":"100","title_element":"h3"},"children":[{"type":"slideshow_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/44276813490_afa32af2ac_k-1024x768-1.jpg"}},{"type":"slideshow_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/45368890354_a630b76550_o-1024x768-1.jpg"}},{"type":"slideshow_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/44276809780_9b7c428917_k-1024x683-1.jpg"}}]},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<h3 data-path-to-node=\"11\">Vom Bus ins Feuerwerk \u2013 und in die Realit\u00e4t<\/h3>\n

<p data-path-to-node=\"12\">Nach 9 Stunden Kopfarbeit landeten wir bei <i>Pistole Hardcore Food<\/i>. Um den Bus-Mief abzusch\u00fctteln, verordneten wir ein \u201eGehspr\u00e4ch\u201c. Bewaffnet mit Klemmbrettern schw\u00e4rmten die Teams auf dem weitl\u00e4ufigen Hofgut aus. Die Frage: \u201eWorin sind wir als Unternehmen wirklich gut?\u201c<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"13\">Der Abend endete, wie gute Abende enden m\u00fcssen: Mit Feuerwerk, exzellentem Essen und ausgelassenen Gespr\u00e4chen. Doch genau hier lauerte die Falle f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag.<\/p>","margin":"default"}},{"type":"slideshow","props":{"link_style":"default","link_text":"Read more","margin":"default","meta_align":"below-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","nav":"dotnav","nav_align":"center","nav_breakpoint":"s","nav_position":"bottom-center","nav_position_margin":"medium","overlay_animation":"parallax","overlay_position":"center-left","show_content":true,"show_link":true,"show_meta":true,"show_thumbnail":true,"show_title":true,"slidenav":"default","slidenav_breakpoint":"s","slidenav_margin":"medium","slidenav_outside_breakpoint":"xl","slideshow_autoplay_pause":true,"slideshow_min_height":300,"thumbnav_height":"75","thumbnav_svg_color":"emphasis","thumbnav_width":"100","title_element":"h3"},"children":[{"type":"slideshow_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/45181523965_13b0a4279e_k-1024x683-1.jpg"}},{"type":"slideshow_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/31154151947_32893b94e5_k-1024x683-1.jpg"}},{"type":"slideshow_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/45181453265_5e54ab804c_k-1024x683-1.jpg"}},{"type":"slideshow_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/32222020658_55550f9175_o-1024x683-1.jpg"}},{"type":"slideshow_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/31154055477_1195049cb8_k-1024x683-1.jpg"}}]},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<h3 data-path-to-node=\"14\">Wenn der Plan auf das Leben trifft<\/h3>\n

<p data-path-to-node=\"15\">Tag 2 sollte eigentlich im Zeichen der \u201eHeldenreise\u201c stehen \u2013 ein tiefgehender Workshop bei der Firma OPUS. Doch die Realit\u00e4t hatte andere Pl\u00e4ne. Eine lange Nacht, eine umst\u00e4ndliche Busroute und ein inspirierender, aber Zeit kostender Vortrag vor Ort fra\u00dfen unser Zeitbudget auf.<\/p>\n

<p data-path-to-node=\"16\">Hier zeigte sich, dass Moderation vor allem Improvisation ist. Wir mussten den geplanten Workshop streichen. Das tat weh, war aber notwendig. Statt die m\u00fcde Truppe durch ein komplexes Storytelling-Framework zu peitschen, entschieden wir uns f\u00fcr das Machbare: Eine ehrliche Reflexionsrunde \u00fcber die Eindr\u00fccke bei Pistole und OPUS. Wir holten die \u201eGegenwart\u201c ab, die \u201eZukunft\u201c musste warten.<\/p>","margin":"default"}},{"type":"slideshow","props":{"link_style":"default","link_text":"Read more","margin":"default","meta_align":"below-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","nav":"dotnav","nav_align":"center","nav_breakpoint":"s","nav_position":"bottom-center","nav_position_margin":"medium","overlay_animation":"parallax","overlay_position":"center-left","show_content":true,"show_link":true,"show_meta":true,"show_thumbnail":true,"show_title":true,"slidenav":"default","slidenav_breakpoint":"s","slidenav_margin":"medium","slidenav_outside_breakpoint":"xl","slideshow_autoplay_pause":true,"slideshow_min_height":300,"thumbnav_height":"75","thumbnav_svg_color":"emphasis","thumbnav_width":"100","title_element":"h3"},"children":[{"type":"slideshow_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/46043166342_932256d71b_k-1024x683-1.jpg"}},{"type":"slideshow_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/45181557045_a3330ed555_k-1024x683-1.jpg"}},{"type":"slideshow_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/45181639385_d0af215ad7_k-1024x683-1.jpg"}},{"type":"slideshow_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/44277027190_d130d0ea09_k-1024x683-1.jpg"}},{"type":"slideshow_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/46043178742_08bcf38a9d_k-1024x683-1.jpg"}},{"type":"slideshow_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/31154284167_36867dc898_z.jpg"}},{"type":"slideshow_item","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/45369163614_2d9d74046b_k-1024x768-1.jpg"}}]},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<h3 data-path-to-node=\"17\">Der Echoraum<\/h3>\n

<p data-path-to-node=\"18\">Was bleibt von so einem Trip, wenn der Busmotor aus ist? Um sicherzustellen, dass die Ideen nicht im Kofferraum verstauben, verbrachten wir nach der R\u00fcckkehr 16 Stunden damit, einen physischen \u201eErlebnisraum\u201c zu bauen. Alle Protokolle, alle Schnipsel, alle Zitate wurden visualisiert. Drei Monate lang stand dieser Raum offen \u2013 als begehbares Ged\u00e4chtnis des Ausflugs f\u00fcr alle, die dabei waren, und vor allem f\u00fcr die, die nicht mitkonnten.<\/p>","margin":"default"}},{"type":"image","props":{"image":"wp-content\/uploads\/2025\/12\/32222197268_bf1907fd3b_k.jpg","image_svg_color":"emphasis","margin":"default"}},{"type":"text","props":{"column_breakpoint":"m","content":"

<h3 data-path-to-node=\"19\">Was wir wirklich gelernt haben<\/h3>\n

<p data-path-to-node=\"20\">R\u00fcckblickend war dieser Visionierungsausflug ein voller Erfolg, der in der Gr\u00fcndung von 9 aktiven Arbeitsgruppen m\u00fcndete. Aber er war auch eine Lektion in Demut:<\/p>\n

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<p data-path-to-node=\"21,0,0\"><b>Arbeit im Bus geht:<\/b> Entgegen aller Skepsis kann man bei 100 km\/h qualitativ hochwertig arbeiten.<\/p>\n<\/li>\n

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<p data-path-to-node=\"21,1,0\"><b>Weniger ist mehr:<\/b> Wir wollten zu viel. Die Taktung war zu eng. Wenn der Chef (verst\u00e4ndlicherweise) das Gemeinschaftserlebnis priorisiert, muss der Workshop-Leiter seine Ambitionen zur\u00fcckschrauben.<\/p>\n<\/li>\n

<li>\n

<p data-path-to-node=\"21,2,0\"><b>Der \"Vibe\" ist nicht konservierbar:<\/b> Wir versuchten, den ausgefallenen Heldenreise-Workshop Tage sp\u00e4ter im B\u00fcro nachzuholen. Es funktionierte nicht. Die Magie des Roadtrips, das \u201eWir-Gef\u00fchl\u201c des Ausflugs, lie\u00df sich nicht k\u00fcnstlich reaktivieren.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n

<p data-path-to-node=\"22\">Am Ende bleibt die Erkenntnis: Eine Vision entsteht nicht nur am Whiteboard. Sie entsteht manchmal auf der A7, zwischen zwei Rastst\u00e4tten, wenn man den Mut hat, den Mitarbeitern einfach zuzuh\u00f6ren.<\/p>","margin":"default"}}]},{"type":"column","props":{"image_position":"center-center","position_sticky":"section","position_sticky_breakpoint":"m","position_sticky_offset":"100px","width_medium":"1-4"},"children":[{"type":"headline","props":{"block_align":"center","content":"Weitere Beitr\u00e4ge","margin":"medium","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","title_element":"div","title_style":"h2"}},{"type":"grid","props":{"block_align":"center","content_column_breakpoint":"m","filter_align":"left","filter_all":true,"filter_grid_breakpoint":"m","filter_grid_width":"auto","filter_position":"top","filter_style":"tab","grid_default":"1","grid_medium":"1","grid_small":"3","icon_width":80,"image_align":"top","image_grid_breakpoint":"m","image_grid_width":"1-2","image_svg_color":"emphasis","item_animation":true,"link_style":"default","link_target":false,"link_text":"","margin":"default","maxwidth":"medium","maxwidth_breakpoint":"m","meta_align":"above-title","meta_element":"div","meta_style":"text-meta","show_content":true,"show_image":true,"show_link":true,"show_meta":true,"show_title":true,"text_align":"left","title_align":"top","title_element":"div","title_grid_breakpoint":"m","title_grid_width":"1-2","title_hover_style":"heading","title_link":true,"title_margin":"small","title_style":"h4"},"children":[{"type":"grid_item","props":{"link":"zugehoerigkeit\/","meta":"18.10.2024","title":"Bed\u00fcrfnis Nr.1 - Zugeh\u00f6rigkeit"}},{"type":"grid_item","props":{"link":"potenzialentwicklung\/","meta":"23.09.2024","title":"Vorsicht Potenzialfalle"}}]}]}]}],"name":"Post"}],"version":"4.4.5"} --></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://moritzkempf.de/vision-2020-konrad-knoblauch-gmbh/">Vision 2020 &#8211; Konrad Knoblauch GmbH</a> erschien zuerst auf <a href="https://moritzkempf.de">Moritz Kempf</a>.</p>
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